Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 1 – 6 von 6

Schauplatz: Frankreich / Marseille
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Treffer 1 – 6

Trio Infernalvon Solange Fasquelle

96° bei 1 Stimmen

Im Frankreich der 1920er Jahre versuchen sich zwei Schwestern und ein Anwalt als Versicherungsbetrüger; der Erfolg lässt sie gierig werden und Skrupel verfliegen, bis auch Mord kein Hindernis mehr darstellt … – Nach einem realen Kriminalfall entstand dieser Tatsachenroman, der satirisch aber drastisch eine korrupte und verkrustete Gesellschaftsordnung für die beschriebenen Verbrechen mitverantwortlich macht: erfreuliche Erstübersetzung eines bisher nur durch den gleichnamigen Filmklassiker von 1974 bekannten Thrillers. Sie haben sich nicht gesucht, doch wahre Schurken finden sich manchmal selbst: Philomena Schmidt und ihre Schwester Kathrin verschlägt es nach dem I. Weltkrieg aus Bayern ins südfranzösische Marseille. Von ehrlicher oder gar harter Arbeit halten sie wenig, was den moralfreien Rechtsbeistand Georges Sarret aufhorchen lässt. Den ehrgeizigen aber im sozialen Abseits stehenden Mann drängt es in die Politik. Dieser Aufstieg ist jedoch teuer, denn seine Verbündeten muss Sarret sich kaufen. Das notwendige Geld verschafft er sich durch Veruntreuungen und Versicherungsbetrug. Geschick und ein guter Leumund haben ihn nie in Verdacht geraten lassen. Die Schmidt-Schwestern sind bald nicht nur beide seine Geliebten, sondern auch willige Komplizen. Sowohl Philomena als auch Kathrin heiraten beide deutlich ältere und gut versicherte Männer, die wenig später das Zeitliche segnen. Als der Ex-Priester Chambon, ein weiterer Helfershelfer, Sarret zu erpressen beginnt, ist sein Todesurteil gesprochen. Mit Hilfe der Schwestern lockt der Anwalt nicht nur Chambon, sondern auch dessen Lebensgefährtin in eine angemietete, vorteilhaft einsam gelegene Villa. Dort werden beide umgebracht, die Leichen mit Schwefelsäure aufgelöst und die Reste entsorgt. Anschließend macht Sarret den Besitz der Chambons zu Geld. [...]

direkt zum Buch Solange Fasquelle: Trio Infernal auf deutsch erschienen: 2010

Die Marseille-Connectionvon Massimo Carlotto

75° bei 14 Stimmen

Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B.?B. Massimo Carlotto beschreibt die dunkle Seite der globalen Finanzkrise: die neue Kriminalität in Nadelstreifen - ohne Moral und ohne Grenzen.In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechens-bekämpfung. Ein korsischer Mafiaboss alter Schule und ein Berufskiller, der sein Handwerk in den Drogenkriegen Südamerikas gelernt hat, helfen ihr dabei. Das bekommen Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez zu spüren. Sie haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und kommen nach Marseille, um die Welt zu erobern. Geldwäsche, Betrug, Öko- und Wirtschaftskriminalität auf der internationalen Bühne sind ihr Geschäft. [...]

direkt zum Buch Massimo Carlotto: Die Marseille-Connection auf deutsch erschienen: 2013

Der Kuss der Muränevon Gilles del Pappas

72° bei 3 Stimmen

Um in Marseille eine gute Bouillabaisse zuzubereiten, genügt es, eine zappelnde Nixe aus dem Meer zu ziehen, einen alten korsischen Fischer mit einem Herzen aus Gold zuzufügen, seinen Fischkutter, die Sonne und einige schöne Buchten. Nach der Hälfte der Kochzeit wirft man zudem einen psychopathischen Polizisten, einen zwielichtigen Mann aus Guyana, eine unauffindbare Goldmine und zwei, drei blutige Mord in die Bouillon! Und Constantin, genannt der Grieche, ehemals Fotograf, der sich als Fischer an die Küste von l’Estaque zurückgezogen hat, war fern davon, sich vorzustellen, was für ein monströses Durcheinander das ergeben würde! [...]

direkt zum Buch Gilles del Pappas: Der Kuss der Muräne auf deutsch erschienen: 2008

Tod in Marseillevon Doris Gercke

21° bei 2 Stimmen

Bella Block hat ihre Heimatstadt Hamburg satt und fährt für einen längeren Urlaub nach Marseille. Doch kaum ist sie dort gelandet, bekommt sie es mit einem Verbrechen zu tun, in das nicht nur die Mafia verstrickt ist. Auch ein Mann aus besten Hamburger Kreisen hat seine Finger im Spiel. Doris Gerckes mittlerweile fünfzehnter Bella-Block-Roman Tod in Marseille führt uns, wie der Titel schon besagt, in die pulsierende Hafenmetropole Südfrankreichs. Vorher jedoch machen wir noch einen Abstecher auf die kanarische Insel La Gomera. [...]

direkt zum Buch Doris Gercke: Tod in Marseille auf deutsch erschienen: 2010

Die Gassen von Marseillevon Gilles del Pappas

--- bei 0 Stimmen

Warum er bei einem harmlosen Bootsausflug überfallen wird, das ist für Constantin, genannt "der Grieche", Fotograf und Fischer, so undurchsichtig, wie der Sud einer Bouillabaisse. Das muss eine Verwechslung sein! Doch als man bei der Leiche einer zerstückelten Frau den Schnipsel eines Fotos mit seinem Stempel findet, ordnet sein Freund und Kommissar Philippe Mateis Polizeischutz an. Mit Recht, denn kurz darauf zündet eine Autobombe. Und der Fall wird immer explosiver. Constantin kramt in seinem Gedächtnis und in seinem Fotoarchiv. Und stößt auf eine Spur, die ihn tief in die Vergangenheit der Stadt Marseille führt. Schon bei der Lektüre des Klappentextes, der Gilles del Pappas als "Original, das auf originelle Weise über eine einzigartige Stadt schreibt: Marseille" beschreibt, stellt sich die Frage, ob der Teil der Leserschaft, der es bisher aus diesem oder jenem Grund versäumte, Marseille zu besuchen, auf seine Kosten kommt. Aber da dieser Roman in die Sparte "Krimi" fällt, dürfte diese Frage grundsätzlich unerheblich sein - Mörderjagd ist schließlich Mörderjagd und unabhängig davon, ob diese in London, Köln oder Timbuktu spielt, erwartet der Leser eine nach Möglichkeit spannende und unterhaltsame Geschichte. Ist diese Suche auch noch in dem Rahmen einer lebendigen Stadtbeschreibung eingefasst, ist das natürlich erfreulich – aber grundsätzlich dürfte dieser Aspekt reine Nebensache sein. Leider ist Gilles del Pappas bei Verfassen der Gassen von Marseille offensichtlich von anderen Gewichtungen ausgegangen, so dass man abgesehen von dem Loblied Marseilles den Krimi allenfalls als "so lá lá" bezeichnen kann – um beim Französischen zu bleiben Da ist zunächst einmal die Figur der Hauptperson Constantin. Er hat nach dem Drogentod seiner Frau, der im Roman immer wieder angedeutet, aber nie klar thematisiert wird, den Boden unter den Füßen verloren und lebt daher einfach so in den Tag hinein. An seiner Figur beweist sich dann auch wieder, dass Autoren offensichtlich den erwerbslosen, aber mehr oder weniger zufriedenen philosophischen armen Schlucker lieben, sich aber nie so richtig Gedanken machen, wovon er denn seinen Lebensunterhalt finanziert. Constantin bezieht daher zwar Stütze, bewohnt aber eine Eigentumswohnung, wo er sich immer wieder die leckersten französischen Spezialitäten zubereitet und kommt so über die Runden, wenn auch unklar ist wie. Wenn er nicht gerade am Herd steht, schnorrt er sich bei Freunden oder Nachbarn durch, es sei denn, er wird gerade von schlechten Menschen mit dem Tode bedroht, wird Zeuge von Schusswechseln oder sogar von Todesfällen. Hier kann man dann den echten "Philosophen" erkennen, den Constantin, der sich ansonsten darin gefällt, mehr oder weniger schwülstige Prosa zu Marseille zum besten zu geben, tut diese Erlebnisse offensichtlich mit einem Schulterzucken ab. So stirbt eine Frau, bei der er auf dem besten Wege war, sich zu verlieben, in seinen Armen, aber die ist dann auch drei Seiten später schon vergessen. Um es mit dem Autor zu sagen "C’est la vie". [...]

direkt zum Buch Gilles del Pappas: Die Gassen von Marseille auf deutsch erschienen: 2009

Kreuzfahrt ohne Wiederkehrvon Virginia Doyle

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Wir schreiben das Jahr 1877: Nach seinem Abenteuer als Leibkoch eines Lords beschließt Pistoux, England endgültig den Rücken zu kehren. Aber endlich im geliebten Marseille angelangt, bleibt dem französischen Meisterkoch das berufliche Glück verwehrt. So muss er notgedrungen das Angebot des zwielichtigen Reiseunternehmers Enzo Dimitrios annehmen, der neureichen Amerikanern die mediterranen Sehenswürdigkeiten nahebringen will. Also heuert Pistoux als Schiffskoch an, um die Entourage des Stahlfabrikanten Powell zu verköstigen. Doch kaum ist der luxuriöse Raddampfer in See gestochen, verschwindet ein Passagier spurlos. Dann wird der Küchenjunge tot aufgefunden. Unter der brennenden Sonne des Mittelmeers beginnt ein Duell zwischen dem Amateurdetektiv und seinen zu allem entschlossenen Widersachern. [...]

direkt zum Buch Virginia Doyle: Kreuzfahrt ohne Wiederkehr auf deutsch erschienen: 1999

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