Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 271 – 280 von 353

Schauplatz: Italien
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Treffer 271 – 280

Das Böse, es bleibtvon Luca D'Andrea

34° bei 6 Stimmen

Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiß, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alter. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch größere Gefahr ausgeht. Robert Wegener, von allen nur Herr Wegener genannt, hat es geschafft. Als kleiner Junge verriet er 1944 einem Standartenführer das Versteck von vier amerikanischen Soldaten, danach wurde dieser sein Lehrmeister. So lernte er früh Gewalt in all seinen Facetten kennen, zum Dank erschoss er den Standartenführer als dieser vor Kriegsende flüchten wollte. Inzwischen sind dreißig Jahre vergangen und Herr Wegener ist in ganz Südtirol ein bekannter Mann. Mit diversen kriminellen Machenschaften hat er sich ein Kartell aufgebaut, beherrscht nach seiner Ansicht die Region. Mit der 20 Jahre jüngeren Marlene hat er zudem seine Traumfrau gefunden, allein, hier liegt das Problem, denn Marlene hat ihn verlassen. Zudem mit einem Beutel voller Saphire, die in seinem Tresor lagerten. Mit den Edelsteinen wollte sich Wegener in das "Konsortium" einkaufen, eine geheimnisumwitterte Gruppe, die inzwischen die wahren Machthaber in Südtirol sind. Von einer Angestellten erfährt Wegener, dass seine Frau kürzlich am Telefon liebevoll von einem Klaus gesprochen habe und um seine Treue zum Konsortium zu untermauern, beauftragt Wegener den "Mann des Vertrauens", um Marlene zu finden und zu töten. [...]

direkt zum Buch Luca D'Andrea: Das Böse, es bleibt auf deutsch erschienen: 2018

XYvon Sandro Veronesi

26° bei 6 Stimmen

Im verschneiten Wald nahe des Bergdorfs San Giuda werden die Leichen von elf Touristen gefunden. Die Autopsie der Leichen offenbart etwas Unfassbares: elf Leichen, elf Todesursachen. Mord und Selbstmord, Krebs und Herzinfarkt. Ein Opfer scheint dem Biss eines Haifisches erlegen zu sein. Nichts passt zusammen. Während die Behörden die unerklärlichen Details der Tragödie vertuschen, versuchen der Priester Don Ermete und die Psychologin Giovanna, das Rätsel zu lösen. Ihre Ermittlungen führen den Leser auf eine philosophische Reise in die Grenzgebiete unseres Verstandes. XY endet an einem Küchentisch. Zwei Personen sitzen sich nachts gegenüber und räsonieren darüber, was hinter der unglaublichen Bluttat stecken könnte, mit der alles begann. Genaugenommen ist dies noch nicht das Ende. Jedenfalls nicht ganz. Denn abschließend wird eine völlig unbedeutende Person zum unfreiwilligen Helden, und eine Frau fährt nach jahrelanger Abstinenz Ski. Ohne Punkt und Komma. Eigentlich sollte man meinen, dass sich ALLES darum dreht, was genau geschehen ist. An jenem Wintertag, als elf Menschen auf dem Weg in das kleine Bergdorf San Giuda zu Tode kamen. Zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und doch jeder auf andere Art und Weise. Enthauptung, Mehrfachvergewaltigung, tödliche Folter, Krebs, Ersticken an einem Brotkrumen, Überdosis Heroin und Haiangriff gehören zu den mehr und weniger spektakulären Todesarten. Ein wegweisender Baum verfärbt sich blutrot. Ein kleines Dorf ist entsetzt und erstarrt wie die eiskalte Gebirgslandschaft, die es umgibt. Don Ermete, der örtliche Pfarrer und einer der beiden Erzähler, sieht seinen Glauben geprüft und seine Mission, den ungeliebten Schutzheiligen San Giudas, Judas Thaddäus (nicht zu verwechseln mit Judas Ischariot, dem Verräter), den "Schutzpatron der Enterbten und hoffnungslosen Fälle", der Bevölkerung nahe zu bringen, zum Scheitern verurteilt. Denn die Bewohner des abgeschotteten und von der Welt nahezu vergessenen Ortes, wenden sich von der Kirche ab. Zumindest zeitweise. [...]

direkt zum Buch Sandro Veronesi: XY auf deutsch erschienen: 2011

Der zerbrochene Himmelvon Andrea Camilleri

bei 3 Stimmen

Camilleri erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen im Sizilien des Jahres 1935. Mussolinis Propaganda ist auch hier nicht ohne Wirkung geblieben. Der junge Michilino, aufgewachsen mit einem völlig verzerrtem Weltbild, weiß schon als Sechsjähriger, daß er einmal ein Soldat des Duce werden möchte. Was muss passieren, damit ein Kind den Wunsch verspürt zu töten? Camilleris Analyse der faschistischen Zeit Italiens offenbart in grotesker Weise auch die erschreckend banale Alltäglichkeit der Gewalt. [...]

direkt zum Buch Andrea Camilleri: Der zerbrochene Himmel auf deutsch erschienen: 2005

Die Glasfresservon Giorgio Vasta

bei 1 Stimmen

Palermo 1978. Der elfjährige Nimbus ist ein Wortfanatiker und fasziniert von der Macht der Sprache. Mit sezierendem Blick analysiert er die Gesellschaft, der er sich nicht zugehörig fühlt. In dem Wunsch, sich abzusetzen, gründet er zusammen mit zwei Freunden eine Art Aktionszelle nach dem Vorbild der Roten Brigaden, und was wie ein kurioses Kinderspiel beginnt, verwandelt sich nach und nach in einen Höllengang von zunehmender Grausamkeit und Obsession. Bis einer der drei sich auf die Seite der Liebe schlägt. Der Ich-Erzähler im Palermo von 1978 soll elf Jahre alt sein. Wir begleiten ihn, wenn er durch die Straßen streunt, an seiner Zuneigung zu einem kreolischen Mädchen leidet, wenn er kryptische Botschaften mittels Schnecken verfasst und sich über die "Mücke an sich" auslässt. Es sind nicht nur die Insekten in seinem Leben, die Anlass zu ausgiebiger Betrachtung bieten. Giorgio Vasta legt einem Elfjährigen Gedankengänge in seine Vorstellungskraft, die zwar sicher das Interesse eines Jungen berühren, aber seine Beschreibungen und Erkenntnisse, sind die Betrachtungen eines Erwachsenen. Das ist das Wort. das mir gefällt. Schuldig. Auch wenn ich nie den Mut habe es zu sein. Denn darum handelt es sich, um eine Fähigkeit: Nicht alle können schuldig sein, es ist eine Bestimmung und es ist eine Aufgabe. [...]

direkt zum Buch Giorgio Vasta: Die Glasfresser auf deutsch erschienen: 2011

Giottos Handschriftvon Iain Pears

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Ein Meisterdieb narrt die Spezialeinheit Kunstkriminalität der römischen Polizei schon seit langem. Nun scheint das Geständnis einer todkranken Frau einen entscheidenden Hinweis zu liefern. Die Spur führt nach England, wo Flavia di Stefano und Jonathan Argyll nicht nur gestohlene Gemälde, sondern auch zwei Tote entdecken. [...]

direkt zum Buch Iain Pears: Giottos Handschrift auf deutsch erschienen: 1999

Der Tote unter der Piazzavon Barbara Krohn

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direkt zum Buch Barbara Krohn: Der Tote unter der Piazza auf deutsch erschienen: 1997

Palazzo Calonnavon Jean-François Vilar

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Venedig zur Zeit des Karnevals. Der Filmemacher Adrien Leck kommt in die Stadt. Ein ungewöhnlicher Mitarbeiter begleitet ihn: Arno Rieti, einst Anführer der Roten Brigaden und nun reumütiger Terrorist. Von seinen ehemaligen Genossen zum Tode verurteilt, lebt er mit neuer Identität. Er hat eingewilligt, das Drehbuch zu einem Film zu schreiben, den Adrien über seine Geschichte machen will. Als Adrien in der ersten Nacht allein durch die Stadt streift, begegnet er der geheimnisvollen und erotischen Laetitia Vanese. Die Romanze findet wenige Stunden später ein brutales Ende: Mitten auf dem Markusplatz wird Laetiia an Adriens Seite niedergeschossen. Die Roten Brigaden bekennen sich zu dem Attentat. Adrien, Rieti und die Polizei sehen sich mit einer Serie von brutalen Gewalttaten konfrontiert. [...]

direkt zum Buch Jean-François Vilar: Palazzo Calonna auf deutsch erschienen: 1991

Respekt oder Pino Pentecoste gegen die Maulheldenvon Giuseppe Ferrandino

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Pino Pentecoste redet eher, als daß er handelt, und wenn er schon handelt, dann gezwungenermaßen. Kriminelle wollen was von ihm. Die Polizei funkt dazwischen. Ein Priester sucht zu vermitteln. Die atemberaubend schöne Freundin verlangt seine Aufmerksamkeit. Pino aber sieht zu, wie er mit heiler Haut aus der Affäre davonkommt - mit einer komisch-verwegenen Mischung aus eingestandener Ängstlichkeit und übertriebenem Selbstbewußtsein, das ihn immer wieder eine Lippe riskieren läßt, koste es, was es wolle: um "Respekt" zu erhalten. Ein Rennpferd ist gestohlen worden. In den Diebstahl sind mehrere Parteien verwickelt. Pentecoste soll eingeschaltet werden. Es kostet ihn fast das Leben, aber nach einer Zitterpartie gibt es so etwas wie ein Happy-End. Ein Boß will ihn erledigen, mit einer Handgranate. Das Ding aber, dessen Verfallsdatum weit überschritten ist, geht nicht los, und plötzlich steht der Boß im Hemd und bittet und fleht. Nach vierundzwanzig Stunden in und um Pinos Büro und weniger als 150 Seiten ist alles vorbei. [...]

direkt zum Buch Giuseppe Ferrandino: Respekt oder Pino Pentecoste gegen die Maulhelden auf deutsch erschienen: 2001

Das Blut des Sizilianersvon Virginia Doyle

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Wir schreiben das Jahr 1877: Nach seinem Kreuzfahrtabenteuer hat es Pistoux an die Gestade Siziliens verschlagen, wo er sehr bald wie ein Fisch im Netz der ortsansässigen Mafiosi zappelt. Eine unselige Fügung des Schicksals spült den Meisterkoch zudem in die Hände des Großgrundbesitzers Don Franco. Kaum ist er im Palazzo des Despoten angelangt, muss er auch schon um sein Leben kochen. Doch Pistoux teilt das Schicksal im goldenen Käfig mit einer schönen Unbekannten, die ebenfalls entführt wurde. So wird ihre gemeinsame Flucht zu einem waghalsigen Wettlauf mit der Zeit. [...]

direkt zum Buch Virginia Doyle: Das Blut des Sizilianers auf deutsch erschienen: 0

Der Hammermördervon Fred Breinersdorfer

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Am Ufer der Murr wird ein Toter gefunden und im nahen Burgstetten eine Bank überfallen. So beginnt im Mai 1984 im Raum Heilbronn-Ludwigsburg eine beispiellose Serie von Gewaltverbrechen, die erst mit dem Tod eines Polizisten an einem italienischen Badestrand endet - dem Tod des "Hammermörders"?Als am 22.10.1985 am Strand von Torre Canne bei Brindisi die Leichen des 34-jährigen Polizisten Norbert Poehlke und seines Sohnes Gabriel entdeckt wurden, fand eine der rätselhaftesten Mordserien in Deutschland ihr grausames Ende. Der "Hammermörder" hatte über ein Jahr lang die Bevölkerung mit Raubüberfällen und skrupellosen Morden in Atem gehalten. Der Polizei unterliefen trotz nie dagewesenen Einsatzes von Menschen und Material folgenschwere Pannen. Im August 1985 stellten die Fahnder einen Unschuldigen an den Pranger, obwohl schon damals Spuren auf Poehlke hindeuteten - dem nach Abschluss aller Ermittlungen schließlich sechs Morde und vier Banküberfälle angelastet wurden. [...]

direkt zum Buch Fred Breinersdorfer: Der Hammermörder auf deutsch erschienen: 1986

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