Sag, es tut dir leid von Michael Robotham

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Say, you're sorry, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Goldmann.
Folge 5 der O´Loughlin-und-Ruiz-Serie.

  • London: Sphere, 2012 unter dem Titel Say, you're sorry. 435 Seiten.
  • München: Goldmann, 2013. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 978-3-442-31316-7. 520 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2013. Gesprochen von Laura Maire & Johannes Steck. MP3. ISBN: 3844511229. 2 CDs.

'Sag, es tut dir leid' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford verschwinden, erschüttert es das ganze Land. Trotz aller Bemühungen können sie nie gefunden werden. Isoliert von der Außenwelt werden sie von ihrem Entführer gefangen gehalten, bis Tash nach drei Jahren die Flucht gelingt. Kurz darauf entdeckt man ein brutal ermordetes Ehepaar in seinem Haus in Oxford. Der Psychologe Joe OLoughlin, der einen Verdächtigen befragen soll, vermutet, dass dieses Verbrechen mit der Entführung der beiden Mädchen in Zusammenhang steht. Währenddessen hofft Piper verzweifelt auf Rettung durch ihre Freundin. Doch mit jeder Stunde, die sie ausbleibt, wächst ihre Angst. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig.

Das meint Krimi-Couch.de: »Der menschliche Makel« 72°

Krimi-Rezension von Marcel Feige

Joe O’Loughlin, regelmäßigen Robotham-Lesern vertrauter Psychologe mit Parkinson-Erkrankung, reist mit Tochter Charlie für vier Tage nach Oxford. Er soll dort einen Vortrag halten, aber in Wahrheit dient das Wochenende dem »Vater-Tochter-Bonding«, denn seit Charlies Entführung und Joes Trennung von Ehefrau Julianne stand ihre Beziehung zueinander unter keinem guten Stern.

Und dabei – der Leser ahnt es schon – wird es bleiben, denn bereits während der Zugfahrt werden Charlie und Joe zufällig Zeugen eines Polizeieinsatzes. Abseits des Bahndamms wurde eine Mädchenleiche gefunden. Wie es der Zufall außerdem will, ist O’Loughlin der einzige, der die richtigen Schlüsse zieht, als er erfährt, dass es sich bei der Ermordeten um die junge Tash McBain handelt. Die ist vor Jahren spurlos mit ihrer Freundin Piper Hadley verschwunden. Wo ist Piper? Lebt sie noch?

Bis O’Loughlin die Antwort herausgefunden hat, eilt ihm mitsamt seinem Kumpel, dem Ex-Cop Vincent Ruiz, noch einige Male mehr der Kommissar Zufall zur Hilfe  während die Detectives, die eigentlich in dem Entführungsfall ermitteln sollten, wie Bauerntölpel durch die Oxfordschen Wälder stolpern.

Nun gut, für eingefleischte Robotham-Leser ist die (Über)Strapazierung des Kollegen Zufall nichts Neues, was im übrigen auch für die Storylines gilt, die der australische Erfolgsautors seinen Thrillers zugrunde legt: Immer wieder werden Joe O’Loughlin oder Vincent Ruiz mehr oder minder zufällig mit einem schlimmen Verbrechen oder einem blutigen Komplott konfrontiert. Von dieser Sekunde an tickt die Uhr. Wird es Rettung geben oder nicht?

All das hat man natürlich schon mal gelesen, und – trotz der obligaten Verfolgsjagden, Schießereien, Schlägereien etc. – oft weitaus rasanter als bei Robotham. Und beim Finale übertreibt er es gerne mit zusätzlichen Finten, die der eigentlichen Auflösung folgen; ein Trick, der in der Wiederholung an Reiz verliert.

Überraschenderweise bleiben Robothams Romane trotzdem spannend. Denn er erzählt nicht einfach nur eine Geschichte, sondern seine Figuren erzählen ihre Geschichte. Auch das ist freilich kein brandneues Stilmittel, aber Robotham beherrscht diesen Stil außerordentlich gut.

Wenn etwa Joe O’Loughlin, der sich in Sag, es tut dir leid endlich mal wieder mit einer Frau zum Date verabredet, erklärt:

Julianne hat mich vor drei Jahren auf die Transferliste gesetzt, doch bis jetzt hat niemand ein ernsthaftes Angebot gemacht  nicht mal für einen Gastauftritt bei einem Freundschaftsspiel.

Dann ist das nicht nur lakonisch, sondern birgt auch die große Verzweiflung eines kranken, einsamen Mannes. Zugleich ist es amüsant und tapfer, so wie O’Laughlin während seines Dates auf seine spastischen Attacken reagiert:

Ich werfe einen Blick in die Speisekarte. Victoria bestellt die Suppe. Ich tue das Gleiche. Eine schreckliche Wahl. Mein linker Arm zittert.

Als das Essen serviert wird:

Ich greife zu einem Brötchen, nicth bereit, mich der Suppe zu bestellen.
»Haben Sie keinen Hunger?«
»Eigentlich nicht.«
Victoria macht der Kellnerin ein Zeichen und flüstert ihr etwas zu. Kurz darauf wird eine weitere Suppe serviert, diesmal in einem Becher. Es sollte mir peinlich sein, aber ich bin schon jenseits aller Verlegenheit.

Vor allem aber ist das ehrlich. Es sind die vielen kleinen Details, mit denen Robotham seine Figuren liebevoll ausschmückt. Dabei geht er keineswegs liebevoll mit ihnen um, sondern mutet ihnen eine ganze Menge zu  und vor allem O’Loughlin, der diesmal sogar vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht. Als hätte er mit verärgerter Ehefrau, widerspenstiger Tochter und seiner fortschreitenden Erkrankung nicht schon genug am Hals.

Doch das Leben ist niemals gnädig  und in diesem Wissen erwachen Robothams Figuren vor den Augen der Leser zum Leben. Sie leben und leiden mit ihnen und sehen deshalb gerne einmal über den konventionellen Plot hinweg.

Marcel Feige, Oktober 2013

Ihre Meinung zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid«

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mg11 zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 12.12.2017
Mittlerweile Folge 5 mit Prof. O´Loughlin und Ruiz und wieder ein Top Thriller. Ich kann die ganze Reihe bisher nur jedem empfehlen. Die Fälle mit denen die Zwei es zu tun haben, sowie das private Drumherum wirken authentisch. Sehr angenehme Charaktere, die nicht völlig überzogen dargestellt werden und damit einfach menschlich wirken (keine Superhelden).
In den einzelnen Büchern gibt es eine stetige Weiterentwicklung, dennoch kann das Buch auch Einzeln gelesen werden. Dennoch kann ich jeden nur ans Herz legen mit Band 1 zu beginnen.
Von mir gibt es wieder sehr gute 95°. Absolut oberstes Niveau!
tassieteufel zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 27.02.2017
Vor 3 Jahren verschwanden Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford, der Fall konnte nie aufgeklärt werden.
Als kurz vor Weihnachten die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird, ist die Polizei ziemlich verblüfft, als bei der Identifizierung heraus kommt, dass es sich um Tash MacBAin handelt. Psychologe Jo O'Loughlin, der der Polizei in einem anderen Mordfall helfen soll, wird eher gegen seinen Willen in die Ermittlungen verwickelt und vermutet schon bald, dass nicht nur beide Fälle in Verbindung stehen, sondern Piper Hadley auch noch leben könnte.

Wer schon andere Bücher des Autors aus der Reihe kennt, der weiß, dass der Krimifall immer nur ein Teil des Ganzen ist. Die große Stärke des Autors sind seine detailliert beschriebenen Charaktere, die auch in diesem 8. Band der Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz Reihe einen großen Raum einnehmen. Psychiater O'Loughlin hat mit seiner Parkinson Krankheit zu kämpfen, lebt zudem getrennt von Frau und Kindern, was ihn zusätzlich belastet. Hier wird dem Leser viel Einblick in die Psyche der Hauptfigur gewährt und da das Buch in Ich-Form aus Sicht von Jor O'Loughlin erzählt wird, erlebt man dessen Gefühlsleben hautnah mit. Wer die Reihe von Anfang an kennt, kann hier die Weiterentwicklung der Figuren mitverfolgen, was ein noch intensiveres Bild ergibt. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, auch die Vorgänger zu kennen.
Der eigentliche Krimifall läuft in 2 Handlungssträngen ab. Während die Polizei noch zum Tod von Tash McBain ermittelt und gar nicht davon überzeugt ist, dass Piper noch lebt, hat man als Leser hier einen Wissensvorsprung, denn ja Piper lebt noch und schildert ihre Gefangenschaft in Tagebuchform. Diese Kapitel sind immer besonders intensiv und erschreckend, denn auch hier wird vieles in Rückblicken offenbart. Nach und nach setzten sich so verschiedene Puzzleteile zusammen, die am Ende in einem recht nervenaufreibenden Finale zusammen laufen. Es gibt einige überraschende Wendungen und Geschehnisse, die gerade zum Ende hin, vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen, das ist nun sicher grad im Genre Krimi/Thriller nichts Neues, aber Michael Robotham versteht es wirklich meisterhaft, hier bis zum Ende die Spannung hoch zu halten.

FaziT: Michael Robothams Bücher überzeugen nicht nur durch spannende Krimifälle, sondern hauptsächlich durch seine lebendigen und realistisch erscheinenden Charaktere, die beim Lesen förmlich greifbar werden. Bis hin zur letzten Nebenfigur haben seine Figuren ein individuelles Profil, dass sie menschlich und glaubhaft macht. Auch Band 8. der Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz Reihe kann wieder mit einem gut durchdachten und spannenden Plot aufwarten und mit einer Weiterentwicklung der Charaktere überzeugen.
Kristina zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 14.01.2017
Dieses Buch ist heftig !!
Ich kann es NUR weiter empfehlen, den man ist echt von der ersten bis zur aller letzten Seite voll in der Geschichte drinne. Mit dem Ende habe ich auch überhaupt nicht gerechnet, obwohl man schon während des Lesens spekuliert wer der jenige sein kann, der die Mädchen fest häft, aber das das Ende noch so eine heftige wendung bekommt- ne hätte ich nie gedacht. Ich musste sogar am Ende weinen hahah weil ich mir so gut vorstellen konnte, wie es den Mädchen gehen könnte, dass ich selbst ab und zu beim Lesen Angst bekam hahah also echt HEFTIGES BUCH !!
Manuela zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 09.11.2015
Der Kommissar Zufall der oben erwähnt wird, stimmt, er kommt recht oft in Robotham Büchern vorbei. Allerdings stört mich dass nicht, da Joe kein Polizist ist, seine Entscheidungen aufgrund seinem Gefühl bzw. Erfahrung trifft und sich eben nicht an Verordnungen halten muss. Er handelt nicht stoisch und nach Lehrplan. Und daher passt das mit seinen spontane Schlüssen und Gedanken gut zusammen.

Sag es tut dir leid war mein erstes Buch, da ich noch nicht wusste, dass es andere gibt. Interessant gehalten finde ich den doppelten Erzählstrang... Einerseits Joe der eig. nur ein nettes Wochenende mit seiner Teenie-Tochter verbringen will und auf der anderen Seite Piper, die den Leser an ihren Gedanken und Sorgen teilhaben lässt.

Auch hier schraubt es sich zum Finale wieder nach oben... man hält es in den letzten Kapiteln nicht mehr aus, man hält den Atem an... glaubt alles schon im sicheren Hafen... nur um nochmal eine rasante Talfahrt zu machen.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen :)
TaiiMauz zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 30.12.2014
Das Buch "Sag es tut dir leid" war mein erstes von Michael Robotham und ich fand es mehr als klasse! Ich konnte es gar nicht wirklich aus der Hand legen und hatte es somit in 2 Tagen durchgelesen. Es war von Anfang bis Ende sooo spannend! Ich lese erst seit kurzem und besitze somit auch noch nicht viele Bücher, sie waren alle gut, die ich mir geholt habe, alles Thriller oder Psychothriller, aber dieses Buch von M. Robotham ist mehr als nur gut, es ist hervorragend geschrieben und ich werd mir seine Bücher wohl alle kaufen, weil die Investition sich wirklich lohnt! Ich glaube zwar nicht, dass seine vorherigen anderen Werke besser sein werden als "Sag es tut dir leid" aber mit sicherheit genauso gut!
Michelle Konrad zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 17.10.2014
Ich kann nur sagen ABSOLUT GENIAL

Ich liebe dieses Buch, habe es sprichwörtlich Eingeatmet.

Vorallem, dass das Buch in zwei Ich- Perspeltiven gegliedert ist und man somit Zeitgleich beide Gedankengnge verfolgen kann ist super. Robotham's Thriller lassen lange "Ebben" aus und sind von Anfang bis Ende durchgehen spannend. Es gibt keine "Abkühlungsphase", ist somit die ganze zeit unter Spannung, was dazuführt, das man in Lichgeschwindigkeit liest und das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen hat:(

Weiter so Robotham!
SwiZly18 zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 08.09.2014
Bestes Buch das ich jemals gelesen habe. Von hinten bis vorne perfekt! Es ist mein persönliches Lieblingsbuch. Ich kann es nur weiterempfehlen. Robotham hat ein Buch geschaffen, auf das er sicher sehr stolz ist. Wenn dieses Meisterwerk keinePreise bekommen hat oder bekommt, dann muss etwas schief gelaufen sein. Auch von Michael geschrieben, Bist du Stirbst kommt als einziges Release an das Niveau heran, wenn auch auf eine ganz andere Art. Ich bin gespannt auf denn neusten Teil Erlöse mich! :-D
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Oldman zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 02.04.2014
Zwei Personen erzählen ihren Teil der Story jeweils in der Ich-Perspektive. Das ist eine durchaus ungewöhnliche Form, und hier funktioniert sie bestens. Die schon bekannte Serien-Hauptfigur hat mir noch nie so gut gefallen wie in diesem Buch, und auch die Dialoge treffen zumeist den Punkt. Die Spannung wird hochgehalten, der geübte Krimi-Leser glaubt ab einem gewissen Punkt, den Täter zu kennen, unterliegt aber möglicherweise einem Irrtum, oder nicht!? Dies wird dann im gelungenen Showdown aufgeklärt, und man liest gerne, ohne sich groß unterbrechen zu lassen bis zum Ende durch. Robotham zählt nicht zu meinen Top Five-Autoren, aber mit diesem auch stilistisch sehr gelungenen Plot kommt er nahe ran.
Manfred Rathunde zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 08.02.2014
MICHAEL ROBOTHAM „Sag, es tut Dir Leid“ ,Goldmann‘

Der Brotkorb für Autoren von Thrillern hängt ja bekanntlich sehr hoch, nur das Michael Robotham keine Schwierigkeiten hat, selbigen zu erreichen und zu plündern. Nicht nur, dass er zwei Charaktere hat wachsen lassen, seine gesamte Art zu schreiben und seine Umwelt zu reflektieren, ist schon eine Klasse für sich. Seine Beschreibungen sind farbenfroh und ausdrucksstark, seine Dialoge so blumig, dass man sich kringeln könnte. Robo macht süchtig. Zwei Mädchen wurden entführt, Jahre ist es her. Ein brutaler Doppelmord rückt ins Fadenkreuz der Polizei. Nur ist der Verdächtige ein etwas anderer Mensch, geistig nicht so wirklich auf der Höhe, einem verängstigtem Kaninchen vor der Schlange ähnlicher, als ein junger Mann auf dem Zenit seiner Schaffenskraft. Durch Zufall kommt Joe O`Loughlin, im Schlepptau mit Tochter Charlie, nach Oxford, um einen Vortrag zu halten und schon wird er von der Polizei, die zwar weitsichtig und gründlich ist, aber von jeder Weisheit verlassen wurde, in Beschlag genommen um psychologisch den verdächtigen, ja, schizophrenen Knaben auszuloten. Dabei macht er nicht nur manche Entdeckung, sondern gerät in einen Strudel von Selbst- und Lynchjustiz. Eines der entführten Mädchen taucht, nach drei Jahren, in unmittelbarer Umgebung des Doppelmordes wieder auf, leider tot und sexuell verstümmelt. Robo zieht am Tempo, das es eine wahre Pracht ist. Er peitscht die Spirale der sinnlosen Gewalt in schwindelerregende Höhen, so dass man fast ein Sauerstoffgerät benötigt. Wären Missgunst und Dummheit der Menschen, die er hier darstellt, ein Berg, würde der Mount Everest sich im Schatten eines Hundehaufens verstecken können. Joe muss wieder leiden, aber als Stiefsohn seines Schöpfers ist er ja Kummer gewohnt. Sein Lichtblick, Vincent Ruiz, Polizist im Ruhestand, der ihn nach Kräften unterstützt. Die entnervende Suche nach dem zweiten Entführungsopfer beginnt erneut. Micha ist als Schreiber eine Latte geworden, an der sich andere Schriftsteller messen lassen müssen. Als Autor glänzt er, wie ein nagelneues Fünfmarkstück. Wie er, trotz der brisanten Themenstellung, seinen Humor nicht verliert, und selbigen an den Leser weitergibt, ist schon bewundernswert. (MRD)

ISBN 978-3-442-31316-7 475 Seiten 14,99 € (D) 15,50 € (A)
koepper zu »Michael Robotham: Sag, es tut dir leid« 13.11.2013
Große Klasse, das beste Buch aus der Reihe mit Joe O´Loughlin und Vincent Ruiz. Robotham erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven und gerade dieses Stilmittel sorfgt durchgängig für Spannung. Sprachlich sind sein Bücher immer hervorragend. Der Psychologe O`Loughlin lebt getrennt von seiner Familie, hat Parkinson und schon einige bittere Erlebnisse hinter sich. In "Sag es tut hier leid" verzichtet der Ich-Erzähler auf selbstmitleidige Betrachtungen weitgehend. In seinen anderen Büchern dieser Reihe war das manchmal etwas nervig. Wie schon gesagt, spannend von Anfang bis zum Ende. Marcel Feige hat in seiner Kritik üer das Buch Recht, Robothams Strickmuster ähneln sich, O´Louglin wird zufällig in einen Fall verstrickt, Ruiz, der Polizist im Ruhestand hilft ihm und O`Louglin ist der einzige, der wirklich einen Durchblick hat.Trotz alledem ein sehr, sehr guter Krimi.

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