Der Regler von Max Landorff

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Scherz.
Folge 1 der Der-Regler-Serie.

  • Frankfurt am Main: Scherz, 2011. ISBN: 978-3-502-11066-8. 280 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2012. ISBN: 978-3-596-18645-7. 335 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2013. ISBN: 978-3-596-51287-4. 379 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2011. Gesprochen von Detlef Bierstedt. ISBN: 978-3839811160. 6 CDs.

'Der Regler' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Er ist der »Regler«. Für die Reichen und Mächtigen regelt er alles  Liebe, Karriere, Geld, Sex. Bis er erkennen muss: Du kannst alles regeln. Nur nicht deine Vergangenheit. Gabriel Tretjak ist der Regler. Im Auftrag seiner Klienten greift er in ihre Biographie ein, legt sich an ihrer Stelle mit dem Schicksal an  ohne moralische Grenzen. Seine Preise sind hoch, seine Methoden bedienen sich wissenschaftlicher Erkenntnisse von der Psychologie bis zur Gehirnforschung. Seine Geschäftsgrundlage ist die Sehnsucht der Menschen, dass am Ende alles gut ausgeht, egal, wie verfahren eine Situation ist. Aber was heißt schon gut  gut für wen? Dann wird in einem Pferdetransporter die Leiche eines renommierten Hirnforschers gefunden, dem die Augen ausgeschält wurden. Das erste Opfer eines Mörders, dessen Spuren alle in eine Richtung weisen: zum Regler. Während Tretjak noch versucht, durch seine Methoden Herr der Lage zu bleiben, breitet sich in ihm ein Gefühl aus, das er sich sonst nur bei anderen zunutze macht: Angst. Denn schnell wird klar, dass die Morde ihr Motiv in Gabriel Tretjaks Vergangenheit haben. Und die kann nicht einmal der Regler regeln.

Das meint Krimi-Couch.de: »Nu pagadi  Warte, nur!« 65°

Krimi-Rezension von Jürgen Priester

»Nu Pagadi« heißt das hochdotierte Rennpferd, mit dem sein Eigentümer auf dem Weg von Berlin nach München ist. Das sensible Tier zeigt seine enormen Steherqualitäten nicht nur auf dem Rennplatz, sondern auch im Pferdetransporter. Muss es doch Stunde um Stunde mit einer blutenden Leiche zubringen. (Wie die Leiche dahinein gekommen ist, fragen wir besser nicht.) Erst kurz vor München zeigt der edle Vollblüter Zeichen von Unruhe, worauf der stolze Besitzer sich genötigt sieht, mal nachzuschauen. Er entdeckt eine männliche Leiche, der beide Augen entfernt worden sind  mit einer Eiskugelzange, wie die spätere Obduktion zeigen wird. Präzisionsarbeit von einem Profi  mutmaßt die Gerichtsmedizinerin. Könnte das der Auftakt zu einer Mordserie sein, bei der der Täter es auf die Augen der Opfer abgesehen hat? Ein Augensammler? »Nu Pagadi« kommt aber aus dem Russischen und bedeutet in etwa: Na, warte! Diese kurze Botschaft erreicht Gabriel Tretjak, einen Mann, für dessen berufliche Tätigkeit es keinen Namen gibt.

Erstellte man ein Berufsbild von Tretjaks Arbeit, läge man mit einer Mischung aus Privatdetektiv und Erpresser richtig. Wie man an seinen Kontoeingängen sehen kann  er hat eine Steuerprüfung im Haus  ist das ein äußerst lukrativer Job. Seine Klienten sind Minister, Abgeordnete, Firmenchefs, Ärzte und die Ehefrauen betuchter Männer. Leute, die zu bequem sind oder denen es unangenehm ist, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen  wie z.B. einen missliebigen Angestellten zu feuern, der Konkurrenz Aufträge abzujagen oder eine Scheidung durchzudrücken. Gabriel Tretjak regelt das für sie, deshalb wird er auch Der Regler genannt.

Der regelnde Tretjak kümmert sich selber um alles. Ganz stolz betont er die Exklusivität seines Ein-Mann-Unternehmens. Man staunt nicht schlecht, wie weit sein Einfluss reicht oder was er in 24 Stunden so alles geregelt kriegt, obwohl er sich Tag für Tag mit Psychopharmaka zudröhnt. Trotzdem läuft es bestens für ihn, bis er in Sri Lanka während eines Arbeitsessens mit einem Klienten eine telefonische Mitteilung erhält: Sieger im vierten Rennen, Pferd Nummer 6, Nu Pagadi. Tretjak hält das zuerst für eine Verwechselung, aber zurück in München wird er von der Polizei befragt. Das Handy, mit dem ihm die seltsame Mitteilung übermittelt wurde, lag neben der Leiche. Tretjak muss feststellen, dass er den Ermordeten gut kannte. Diese Tatsache leugnet er vor der Polizei; merkt aber, dass er sich so verdächtig macht. Kurze Zeit später verschwindet auch noch seine argentinische Putzfrau. Eine zweite Leiche mit den gleichen Verletzungen wie der Mann im Pferdetransporter wird in Bozen entdeckt. Wieder jemand, den er kannte. Gabriel Tretjak, nun doch spürbar verunsichert, merkt, dass sein eigenes Leben gar nicht so gut geregelt ist, wie er glaubte, dass ihn die Vergangenheit einzuholen scheint.

Mit den polizeilichen Ermittlungen ist der Münchener Kommissar August Maler, ein abgeklärter, aber nicht abgestumpfter Routinier betraut. Der erste Leichenfund macht ihm schwer zu schaffen. Die blutigen Tagträume, die sein Herz strapazieren, kehren zurück. Er steht aber auch vor einer kniffeligen Ausgabe. Es gibt zu viele Verdächtige, die alle irgendwie mit Tretjak verbandelt sind. Und Tretjak selbst ist auch noch nicht aus dem Schneider. Wer dann am Ende für all die Grausamkeiten verantwortlich war, ist eine deftige Überraschung.

Der Regler ist der erste Roman von Max Landorff, einem Pseudonym, hinter dem sich eine oder zwei Person(en) verstecken. Erschienen ist Der Regler beim Scherz/Fischer- Verlag im großformatigen Klapper-Broschur mit minimalistischem Design. Im Vorfeld der Veröffentlichung hat es auf Facebook eine Leserunde mit einer Verlosung von Freiexemplaren gegeben, welche dem Buch sicherlich ein dankbares Feedback bescherten. (Oh ich auch *freufreufreu* Das ist viel besser als Waschpulver testen :) Danke!) Nun, gut!

Bei einer ernsthaften Betrachtung entdeckt man einige Ungereimtheiten, die dem versierten Krimi-Leser sauer aufstoßen können. Thrillerfreunde sind ja in dieser Hinsicht toleranter. Aus kleinen Schnitzern in Logik oder Plausibilität drehen sie keinem Autor einen Strick. Wie nun die Leiche in den Pferdetransporter kam, ist letztendlich nicht von großer Bedeutung. Schwerer wiegt da schon das unglaubwürdige Ende. Das ist, als wenn man einen Elefant sucht und eine Maus findet. Die mickrigen Motive stehen in keinem Verhältnis zu den begangenen Taten. Schade, dass man das hier nicht weiter vertiefen kann. An sich hat Landorffs Geschichte einen guten Unterhaltungswert. Es gibt Hirnforschung, Psychologie und Physik für Anfänger und Fortgeschrittene  leicht dozierend vorgetragen – ein bisschen Sternkunde, Münchener Lokalkolorit und Ausflüge ins malerische Südtirol. In Nebenhandlungen begegnet uns viel menschliches Leid  der Kommissar, die Frau mit dem problematischen Sohn. Nur bleiben die Personen so unnahbar; sie berühren nicht. Die meisten auftretenden Personen, einschließlich des Helden, sind recht unsympathisch. Eine Ausnahme ist vielleicht die Steuerprüferin Fiona Neustadt, die wenigstens einen Hauch von Gefühl zeigt, für die man sich dann gleich auch erwärmen kann.

Auch wenn Max Landorff versucht, seinem Thriller ein intellektuellen, tiefsinnigen Anstrich zu geben, ist nur Oberflächliches herausgekommen. Die bemühte Intellektualisierung ist reine Makulatur und dient nur dazu, den fadenscheinigen Beruf des Helden aufzuwerten. Gabriel Tretjak ist ein Expertokrat, der gut zu seiner Klientel passt, mit dem man privat nichts zu tun haben möchte, mit dem man aber einige Stunden Lesezeit verbringen muss. Der Regler ist ein Allerwelts-Thriller, der sich kaum aus der Masse der Veröffentlichungen herausheben wird. Das gilt im Positiven wie auch im Negativen. Mit den thrillertypischen Ungenauigkeiten behaftet und mit einem schwachen Schluss ist ihm trotzdem ein gewisser Unterhaltungswert zu attestieren. Nur den Thrill wird man vergeblich suchen.

Jürgen Priester, Juli 2011

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Stefan Hamburger zu »Max Landorff: Der Regler« 17.10.2018
Es gibt für mich keinen Grund , dieses Buch wie dieser unselige Herr Reich-Ranitzky oder andere Literaturpäpste zu kritisieren . Ich habe es genossen und zolle dem Autor Respekt , denn es hat einen hohen Unterhaltungswert und bildet auch ein bisschen . Er hat das Zeug zum Kriminalschriftsteller . Ich habe mir auch gleich noch die folgenden drei Bücher von ihm gekauft .
susi zu »Max Landorff: Der Regler« 23.11.2016
ich fand den Regler total spannend.
Habe mir darauf hin den 2. Band bestellt.
Die Stunde des Reglers. Es kam überraschender weise ein Hörbuch. Fand ich aber gar nicht schlimm, da ich außer im Urlaub kaum Zeit zum Lesen habe. So höre ich jetzt die Geschichte, wann immer ich im Auto sitze. Ich kann dabei wunderbar vom Alltagsstress abschalten. Toll und bildgewaltig geschrieben.
Jossele zu »Max Landorff: Der Regler« 06.07.2016
Max Landorff: Der Regler
Max Landorff ist ein Pseudonym, das verrät der Klappentext. Warum der oder die Autoren ein solches gewählt haben, ist natürlich deren Sache. Dagegen lässt sich schwerlich etwas sagen. Aber ein Motiv könnte sein, dass der Herr Landorff sich an seiner Story gewaltig überhoben hat. Es geht um einen Mann, Gabriel Tretjak, dessen Job es ist, für die Reichen und Mächtigen dieser Welt alles zu regeln, was sie nicht selber regeln wollen oder können. Darin ist er ein diskreter Meister und scheut auch nicht vor dubiosen Methoden zurück. Dann aber geschehen einige seltsame Dinge und vor allem einige seltsame Moder, die alle irgendwie mit Tretjak in Zusammenhang zu bringen sind. Es geht, das wird rasch klar um seine Vergangenheit. Immer verwirrender werden die Stränge, die Landdorff knüpft und immer undurchsichtiger. Das ist an sich noch nichts Schlimmes, muss sich der Leser halt konzentrieren. Blöd wird’s aber, wenn es der Autor selber nicht mehr blickt und ich fürchte, das ist hier geschehen. Denn nur äußerst wenige der Verwicklungen werden wirklich aufgelöst, manche mit ein paar lapidaren Sätzen. Am Ende wird eine Täterin präsentiert, die wenig glaubwürdig erscheint, von Ihrem Motiv mal ganz abgesehen. Was man dem Herrn Landorff zu Gute halten muss: spannend geschrieben ist es, aber der Rest ist Schrott. 30° mit viel gutem Willen!
carrie 33 zu »Max Landorff: Der Regler« 06.04.2015
Bitte dieses Buch selber lesen--ohne sich von diesen oder anderen Kommentaren beeinflussen zu lassen.
Hätte ich wie sooft schon vor dem Kauf des Buches die vorliegenden Kommentare gelesen--ich hätte es wohl nicht gekauft.
Sehr zügig lässt sich dieses Buch lesen...nicht langatmig...immer nah an der Story-wendungsreich und spannend bis zum Schluss.
Jetzt beginne ich den zweiten Band.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
orkano zu »Max Landorff: Der Regler« 02.11.2014
Gabriel Tretjak regelt alles - kaputte Ehen, kaputte Leben und verfahrene Situationen. Eiskalt bedient er sich dabei einem scheinbar unerschöpflichen Arsenal an trickreichen Methoden und Beziehungen zu allen möglichen und unmöglichen Kontakten in der Unterwelt der Ganoven und Geheimdienste. Er hat immer einen Joker in der Hand und weiß aus jeder Situation einen Ausweg. Als plötzlich Bekannte und Kunden von ihm reihenweise ermordet werden und darin zunächst kein Konzept erkennbar ist, gerät er immer weiter in Bedrängnis und scheinbar fängt seine Aura der Unverletzbarkeit an zu bröckeln. Wie gesagt leider nur scheinbar, denn auch im überraschenden Finale hat er es am Ende dann doch wieder besser gewusst.

Hier offenbart sich das Problem des Buches: Tretjak ist eine Figur mit großem Potential, und man schaut ihm gerne zu, wie er Probleme löst und immer einen Weg aus den vertracktesten Situationen findet. Leider sind diese Auswege immer unvorhersehbar und wirken teils arg konstruiert, wenn er wieder mal einen alten Bekannten aus dem Hut zaubert, womit dann wieder alles in Butter ist. Dazu kommen die vielen Handlungsstränge, die der Leser mitverfolgen muss. Man beginnt zu versuchen, diese Stränge zusammenzuführen und dabei wird der Leser dann gnadenlos enttäuscht. Das eigentlich furiose und an sich spannende Finale wird genau durch so eine unglaubwürdige und konstruierte Verknüpfung von Zufällen abrupt abgebrochen und es bleiben viele Fragen offen, und auch der Epilog hilft nicht bei der Suche nach Antworten.

Zuletzt bleibt der Eindruck eines Buches mit vielen guten und spannenden Ansätzen, die aber weder ausgeführt noch verknüpft werden. Stellenweise hat man den Eindruck, dass das ohnehin schon in schlichtem Stil geschriebene Buch oft auch stellenweise gekürzt wirkt, was der Spannung leider keinen Vorschub leistet. So bleiben viele Fragezeichen und ein etwas ratloser Leser. Dem Werbehype, der um das Buch gemacht wurde, wird es jedenfalls in keinster Weise gerecht.
Sören zu »Max Landorff: Der Regler« 18.12.2013
...ein spannendes Thema...Wer wünscht sich nicht manchmal einen Regler, der in das Leben eingreift und es verändert.oder besser doch nicht?an Frank: nein, ich schwöre dir, du möchtest so einen Menschen nicht kennen lernen. Es ist nur das Umfeld interessant. Der Rest ist innerlich zerrissen.

Persönlich bin ich gespannt auf weitere Romane und weniger Davor... :-)))
Carsten zu »Max Landorff: Der Regler« 08.01.2013
Hallo,

ich bin der Thriller überdrüssig, in denen der Autor seine Leser mit seinem wohl erst kürzlich angelesenme Spezialwissen beeindrucken will, aber nur eine dünne Geschichte drumherum strickt. Ich war teilweise gelangweilt und kurz davor dieses Buch halbgelesen in den Schrank zu stellen. Die Krönung war der mit einer roten Zipfelmütze bestückte Dorfschenk und Auftragskiller, der kurz vor Schluss nicht nur die Bombe der halb-genialen, halb-wahnsinnigen Mörderin entschärft, sondern auch noch die Information gibt, dass alle Zimmer im Hotel gemietet aber nicht belegt sind. Da bekommt man den Eindruck der Autor hatte keine Lust mehr und wollte das Elend nur noch schnell beenden. Wenigstens das hat er gut gemacht. Auf die Fortsetzung kann ich gut verzichten.
Markus zu »Max Landorff: Der Regler« 10.12.2012
Als Roman ein wenig enttäuschend - die Handlung verliert sich in vielen Strängen, zu Beginn jedes Kapitels wird mit Verwirrstrategie künstlich "Spannung" erzeugt. Sprachlich allerdings angenehm gelungen, da war jemand am Werk, der mit Sprache gut umgehen, aber nicht so fantastisch erzählen kann. Schade. Ich gebe dem Buch 64°. Wahrscheinlich sollte man lieber auf eine Verfilmung warten (ZDF böte sich an...). Ist sicher ein tolles Buch für alle, die Craig Russell gern lesen. (Ich nicht.)
Bernie Gunther zu »Max Landorff: Der Regler« 12.09.2012
Dieser "Thriller" beginnt als etwas überambitionierter, gut gemeinter Münchner Regionalkrimi und scheint durchaus das Potential zu einer spannenden Story zu bieten. Leider ist es das dann auch schon bald. Die zahllosen Figuren und Figürchen, die bis zum Ende eingeführt und sofort wieder verlassen werden, machen das Ganze leider nicht interessanter. Ab dem zweiten Drittel war die spannendste Frage für mich nur noch: kann es wirklich noch alberner werden? Es kann - leider.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sonea84 zu »Max Landorff: Der Regler« 06.10.2011
Gabriel Tretjak ist der Regler. Ich finde ihn recht charmant, auch wenn er gefühlsmäßig gerne in seiner eigenen Welt lebt. Ihn kann man anrufen, wenn man etwas geregelt haben möchte, was man sich selber nicht zutraut. Gabriel "regelt" z.B. einmal eine Trennung, aber zeitgleich hilft er dem "Getrennten" bei seiner Arbeit Mißstände aufzudecken und die Karriereleiter hoch zu klettern. Er selber sagt, er versucht immer alles so zu regeln, dass alle Beteiligten glücklich sind.

Man staunt schon im Buch darüber, wenn Gabriel einfach so einen Mann anspricht und diesem erklärt was dieser denn heute Morgen zum Früstück hatte. Die Art vom "Regler" ist bestimmt, aber auch charmant. Bildlich hatte ich immer wieder so eine Art "Gentleman" wie James Bond im Kopf.

Als Gabriel gerade wieder eines seiner "Arbeitsgespräche" führt, bekommt er einen myteriösen Anruf. Ersteinmal kann er sich nicht entsinnen, wer wissen könnte wo er sich gerade aufhält und dann ist diese Nachricht recht kryptisch gehalten.

Als dann ein Toter auftaucht, den Gabriel nicht nur kannte, sondern auch etwas mit dieser Nachricht zu tun hat beginnt das Katz-und-Maus-Spiel.

Vielmehr kann ich hierzu leider nicht sagen, um die Spannung nicht weg zu nehmen. Es sei nur gesagt, es wird rasant und spannend! Ich konnte es immer kaun erwarten die Seiten um zu blättern.

Die Morde sind recht ausführlich beschrieben und sagen wir mal "nicht ganz normal". Vielleicht würde ich Lesern, die kein Blut vertragen von diesem Buch abraten. Es fließt zwar nicht in Strömen, aber wie gesagt, die Morde sind recht "nett" beschrieben.

Das Tolle an diesem Buch sind die vielen vielen Irrungen und Wirrungen auf die uns der Autor führt. Uns dann kommenimmer wieder noch Zusammenhänge ans Licht, mit denen man im Leben nicht gerechnet hat. Die Story nimmt viele schnelle Wendungen.

Nach vielem Hin-und-Her ist man dann total von den Socken, wenn man erkennt was und wer hinter all dem steckt. Und trotzdem bleiben einige Fragen offen. Aber das fand ich nicht so schlimm. Vieles wichtige wurde geklärt und auf das was man noch wissen möchte kann man sich dann ja im nächsten Band freuen. Es ist nicht so, dass man als Leser nach Beendigung des Buches ratlos davor sitzt. Ich würde sagen, es ist nach diesem buch nur erstmal schwer ein neues Buch zu lesen, weil man hiervon einfach nur "geflasht" ist!


Ich bin restlos begeistert und bin froh, dass ich mir dieses Buch gekauft habe!

Ich empfehle es allen, die gerne einen guten und intelligenten Thriller mit Verwirrspiel lesen.
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