Hamish Macbeth und das Skelett im Moor von M. C. Beaton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 unter dem Titel Death of an outsider, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 3 der Hamish-Macbeth-Serie.

  • New York: St. Martin's Press, 1988 unter dem Titel Death of an outsider. 182 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2017. Übersetzt von Sabine Schilasky. ISBN: 978-3-404-17608-3. 224 Seiten.

'Hamish Macbeth und das Skelett im Moor' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Constable Hamish Macbeth ist traurig: Gegen seinen Willen muss er einen Kollegen vertreten, und zwar ausgerechnet im weit entfernten Cnothan, dem mürrischsten Dorf Schottlands. Der Einzige, den die Bewohner von Cnothan noch weniger ausstehen können als Hamish, ist ein besserwisserischer Engländer. Als dessen Skelett mitten im Moor gefunden wird, ahnt Hamish, dass ihm ein ziemlich außergewöhnlicher Fall bevorsteht und dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis er in sein geliebtes Dorf Lochdubh zurückkehren kann.

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tassieteufel zu »M. C. Beaton: Hamish Macbeth und das Skelett im Moor« 14.02.2018
Constable Hamish Macbeth liebt sein geruhsames Leben in Lochdubh, wo es die reizende Priscilla gibt und er seinen Lebensunterhalt mit diversen Zuverdiensten aufbessern kann. Um so unglücklicher ist er, als man ihn für 3 Monate ins entferne Cnothan als Urlaubsvertretung versetzt. Dessen mürrische Bewohner können Auswärtige nicht ausstehen, nur der besserwisserische Engländer Mr. Mainwaring, der seit einigen Jahren im Dorf lebt, wird noch mehr verabscheut. Als ausgerechnet dieser Engländer tot im Moor aufgefunden wird, wirft das für Hamish Macbeth viele Fragen auf, denn von dem Mann ist nur das Skelett übrig.

Auch der 3. Band um den gemächlich agierenden schottischen Ermittler Hamish Macbeth überzeugt mit einem gelungenen Krimifall, viel englischem Humor und schrägen Charakteren. Hamish verschlägt es diesmal recht weit ab von seinem geliebten Lochdubh in einen Ort, in dem man Auswärtigen gegenüber mehr als mißtrauisch ist, doch mit seiner gewitzten Art und seinem Charme kommt er zumindest bei dem Damen im Ort ganz gut an. Recht ungewöhnlich für Hamish, der ja schon ewig in die unerreichbare Priscilla verliebt ist, das er in ein recht heftiges Liebesabenteuer hineinrutscht.
Der Krimifall ist recht originell inszeniert und da natürlich auch wieder Inspektor Blair auf der Bildfläche erscheint, ist für Hamish der Straß vorprogrammiert, doch wie immer ist Hamish dem überheblichen Inspektor einen Schritt voraus und kann ihn auch das ein oder andere Mal austricksen.
Der rechthaberische Engländer Mainwaring ist geradezu prädestiniert als Mordopfer und durch seine abfällige und geringschätzige Art, hat er sich reichlich unbeliebt gemacht, so dass es weder an Motiven noch an Tatverdächtigen mangelt. Hier gelingt es der Autorin, geschickt falsche Spuren zu legen und auch die ungewöhnliche Mordmethode trägt dazu bei, den Mordfall sehr kurzweilig zu gestalten. Der Spannungsbogen bleibt recht gemächlich, doch wer die anderen Bücher mochte, der wird auch hier auf seine Kosten kommen!

FaziT: Den Charme der Reihe macht auf jeden Fall die gewitzte Hauptfigur aus, dem es auch im 3. Band wieder gelingt, auf seine gemächliche und doch einfallsreiche Art einen recht originellen Mordfall zu lösen. Eine Portion schwarzer englischer Humor und eine Reihe skurriler Charaktere runden den Mordfall gelungen ab.
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