Dolphin Dance von Helmut Barz

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Sutton.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt am Main, 2010 - heute.
Folge 3 der Katharina-Klein-Serie.

  • Erfurt: Sutton, 2012. ISBN: 978-3954000388. 400 Seiten.

'Dolphin Dance' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Gerade zurück aus dem unfreiwilligen Abenteuerurlaub auf Mafia Island und noch vor Antritt des neuen Jobs als Leiterin einer Spezialeinheit für unaufgeklärte Verbrechen stürzt sich Katharina Klein, Frankfurts explosivste Kriminalpolizistin, in den drängendsten unerledigten Fall, den es für sie gibt: den Mord an ihrer eigenen Familie vor 16 Jahren. Die Vergangenheit wirft unangenehme Fragen auf: nach der Rolle des Gerichtsmediziners Andreas Amendt, in den sich Katharina so gerne verlieben würde, und ihres Mentors Polanski, der den Fall damals untersucht hat. Und nach dem eigenen Vater, denn warum sollte jemand die Familie eines harmlosen Kunsthändlers so professionell auslöschen? Doch vor allem scheint die Vergangenheit höchst lebendig: Irgendjemand will Katharinas Ermittlungen mit allen Mitteln stoppen und geht dabei wortwörtlich über Leichen.

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PMelittaM zu »Helmut Barz: Dolphin Dance« 18.11.2012
Katharina Klein ist zurück in Frankfurt und möchte nun endlich den Fall lösen, der ihr am meisten auf dem Herzen liegt: Den Mord an ihrer Familie. Zusammen mit Andreas Amendt, dem früheren Verlobten ihrer Schwester, der sich bislang selbst für den Mörder hielt, deckt sie allerhand Geheimnisse auf und bringt sich und andere in große Gefahr.

Wer, wie ich, die Vorgängerbände nicht gelesen hat, hat eventuell etwas Schwierigkeiten beim Einstieg in den Roman, der offenbar da anfängt wo der vorherige endet, zwar Rückblicke liefert, aber auch Wissen voraussetzt. Doch relativ schnell ist man im Geschehen drin und kann die Geschichte genießen. Ich empfehle allerdings, die Romane der Reihenfolge nach zu lesen.

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Piktogrammartig wird die Essenz des Romanes dargestellt. Dazu die Farben Schwarz-Weiß-Rot … Ein totaler Eyecatcher, der neugierig macht. Und das auch schon ausdrückt, was mir am Roman am besten gefallen hat: Der Humor.

Humor findet man nicht nur im Geschehen an sich (trotz des eigentlich traurigen Themas) sondern auch in den Charakteren, allen voran die Spurenermittler-Zwillinge, auch „Die Hörnchen“ genannt. Alle Charaktere sind sie ganz besondere Typen und das hat der Autor auch richtig gut herausgearbeitet. Das teilweise kuriose Geschehen darf man, meines Erachtens, nicht allzu ernst nehmen, denn es ist oft ziemlich überzogen und auch nicht immer realistisch. Trotz des Humors kommt aber die Spannung nicht zu kurz und der Leser/die Leserin kann bis zum Ende mitraten.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten – und es konnte auch mit einem sehr zufriedenstellenden Ende aufwarten, was für mich bei einem Kriminalroman ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Wer also gerne Krimis mit einem guten Anteil Humor liest, ist hier genau richtig. Der nächste Band ist schon geplant, ich freue mich darauf. Und die Vorgängerbände werde ich wohl auch noch lesen.
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