Maigret in Künstlerkreisen von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1967 unter dem Titel Le voleur de Maigret, deutsche Ausgabe erstmals 1969 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 66 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1967 unter dem Titel Le voleur de Maigret. 187 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1969 Maigret und der Dieb. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. beigefügtes Werk: Maigret und der Fall Nahour.
  • München: Heyne, 1980 Maigret und der Dieb. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 141 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1990. Übersetzt von Ursula Vogel. ISBN: 3-257-21871-0. 211 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Ursula Vogel. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 66. ISBN: 978-3-257-23866-2. 210 Seiten.

'Maigret in Künstlerkreisen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Gelegenheit macht Diebe, heißt es. Es beginnt mit einer Busfahrt. Und da es ein warmer Frühlingstag ist, trauert Maigret den alten Bussen mit den offenen Plattformen nach. Eine alte Frau rammt ihn in jeder Kurve mit ihrer spitzen Schulter und mit ihrem prallen Einkaufsnetz. Und dann wird ihm auch noch die Brieftasche mitsamt Dienstmarke gestohlen. Der ehrliche Finder, der sie ihm wenige Stunden später zurückschickt, ist gleichzeitig auch der Dieb. Und da er ein Künstler ist, fordert er von Maigret einen ungewöhnlichen Finderlohn: die Aufklärung eines Mordes. Die Ermordete ist Sophie, seine Frau.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret in Künstlerkreisen«

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christian naton zu »Georges Simenon: Maigret in Künstlerkreisen« 29.11.2017
Ein schwacher Maigret, obwohl der Anfang wirklich gelungen ist. Aber es gelingt Simenon diesmal nicht, eine halbwegs dichte Atmosphäre zu schaffen. Der Hauptverdächtige ist weder sympathisch noch interessant, das Milieu der Filmschaffenden nur lustlos und oberflächlich geschildert. Kein Vergleich zu den vielen großartigen Maigrets wie "Die Keller des Majestique" oder "Der Weinhändler". Man hat den Eindruck, dass Simenon die Lust an seinem Kommissar verloren hat.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret in Künstlerkreisen« 10.05.2011
Etwas langatmiger Maigret, der humorvoll beginnt und dann aber etwas langsam im Tempo wird. Nun wir schreiben das Jahr 1966 und Georges Simenon, 63 jährig war doch wohl schon etwas älter. Allerdings eine Neuheit aht er eingeführt: Maigerts besitzen einen Fernseher, den sie Abends beim Abendbrot angucken. Bürgerliche Idylle.

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