Frederick Forsyth

Frederick Forsyth wurde 25. August 1938 in Ashford/Kent als einziger Sohn eines Kürschners geboren.

Früh an Sprachen interessiert, lernte Forsyth an der Tonbridge School in Kent Französisch, Deutsch, Spanisch und Russisch. In seiner Jugend verbrachte er die Sommerferien regelmäßig bei einer Gastfamilie in Deutschland. Mit 16 Jahren sprach er bereits sechs Sprachen. Mit 17 verließ er die Schule, um Stierkämpfer zu werden. Mit 19 Jahren war er jüngster Pilot der Royal Air Force. Nach seinem Studium in Granada in Spanien war er ab 1963 als Journalist für die Nachrichtenagentur Reuter in Paris, Brüssel, Madrid, Budapest, Rom, in der Bundesrepublik, in der DDR und in der Tschechoslowakei tätig.

Als Fernsehreporter der BBC war er ab 1965 unter anderem in Westafrika. 1967 wurde er Spezialist für politische Fragen beim BBC-Fernsehen. Seine Schriftstellerkarriere begann Forsyth, nachdem er wegen eines politischen Skandals die BBC verlassen mußte. Er schrieb ein Reportage-Buch über Biafra und wechselte dann ins Thriller-Fach.

Mit mehr als 35 Millionen verkauften Büchern avancierte er zum unbestrittenen Meister des Politthrillers. Sein bekanntestes Werk bis heute ist Der Schakal.

Seinen Tätigkeiten und der Vielfalt seiner Aufenthaltsorte haben wir mit Sicherheit viele seiner authentischen Schilderungen von Land, Leuten, Kulturen und politischen Hintergründen zu verdanken.

Seit 1969 ist Forsyth als feier Journalist tätig. 1983 hatte er die Idee zu einem Buch, in dem ein Selbstmordattentäter ein Flugzeug in einen Wolkenkratzer steuert, doch diese Pläne wegen der Absurdität der Idee schnell wieder verworfen.

Nach Einschätzung von Forsyth gehört dem E-Publishing eine große Zukunft. Deshalb erschienen auch drei Kurzgeschichten von ihm ab Ende 2000 kurz hintereinander exklusiv im Internet, die gegen Bezahlung gelesen werden konnten. Die beiden letzten Geschichten, die mit den übrigen zusammen die Anthologie »Quintet« bilden sollten, wurden jedoch nie ins Netz gestellt.

Frederick Forsyth lebt heute in der Nähe von London.

Krimis von Frederick Forsyth:

Der Schakal
(1971)
The day of the jackal
Die Akte Odessa
(1972)
The Odessa file
Die Hunde des Krieges
(1974)
The dogs of war
Der Lotse
(1975)
The shepherd
Des Teufels Alternative
(1979)
The devil’s alternative
In Irland gibt es keine Schlangen (Stories)
(1981)
No comebacks
Emeka
(1982)
Das vierte Protokoll
(1984)
The fourth protocol
Der Unterhändler
(1989)
The negotiator
Mc Creadys Doppelspiel
(1991)
The deceiver
Die Faust Gottes
(1994)
The fist of god
Das schwarze Manifest
(1996)
Icon
Das Phantom von Manhattan
(1999)
The phantom of Manhattan
Der Veteran (Stories)
(2001)
The veteran
Der Rächer
(2003)
Avenger
Der Afghane
(2006)
The afghan
Cobra
(2010)
The cobra
Die Todesliste
(2013)
The kill list
The Biafra story
(1969)
Outsider – Die Autobiographie
(2015)

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