Der Zorn der Einsiedlerin von Fred Vargas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel Quand sort la recluse , deutsche Ausgabe erstmals 2018 bei Limes.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 2010 - heute.
Folge 12 der Kommissar-Adamsberg-Serie.

  • Paris: Flammarion, 2017 unter dem Titel Quand sort la recluse . 477 Seiten.
  • München: Limes, 2018. Übersetzt von Waltraud Schwarze. ISBN: 978-3-8090-2693-8. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Random House Audio, 2018. Gesprochen von Volker Lechtenbrink. gekürzt. ISBN: 3837143082. 6 CDs.

'Der Zorn der Einsiedlerin' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

In Paris sterben mehrere Männer angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht: Jemand nimmt offenbar Rache für ein lang zurückliegendes Verbrechen.

Ihre Meinung zu »Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin«

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elke17 zu »Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin« 21.11.2018
Jean-Baptiste Adamsberg ist anders. Anders, als man sich üblicherweise einen Commissaire der Brigade Criminelle vorstellt. Oft scheint es, als sei er abwesend, mit dem Kopf in den Wolken, aber dieser Eindruck täuscht. Mit seiner unkonventionellen Denkweise, seinen Ahnungen, führt er sein Team regelmäßig auf die richtige Spur und löst den Fall. Und auch dieses Team hat es wahrlich in sich: Danglard, Froissy, Retancourt, Veyrenc de Bilhc, um nur einige zu nennen – jede/r für sich ein Original mit einzigartigen Fähigkeiten, die für ihren Chef durchs Feuer gehen. Manchmal zwar nur widerstrebend, dann aber, wenn sie sich auf seine Denkweise einlassen und die Muster erkennen, mit umso mehr Elan und Sachkompetenz.

So auch in ihrem neuesten Fall, für den Adamsberg seinen isländischen Rückzugsort verlassen und zurück in die französische Metropole muss. Eine Frau wurde ermordet, der Täter muss aus dem unmittelbaren Umfeld kommen. Als Täter kommen nur zwei Menschen in Frage, entweder der Ehemann oder der Geliebte. Aber nicht dieser Fall fesselt das Interesse des verschrobenen Kommissars, sondern eine auffällige Häufung von Todesfällen im Süden Frankreichs, bei denen die Opfer durch Spinnenbisse ums Leben kommen. Wäre da nicht die Tatsache, dass das Gift einer einzelnen Einsiedlerspinne niemals ausreichen würde, um einen Menschen zu töten. Adamsberg verbeißt sich gegen den Widerstand seines Teams in den Fall, gräbt tief und tiefer, auch in seiner eigenen Vergangenheit und löst, wie könnte es anders sein, auch diesen Fall.

Wie bereits in den vorangegangenen elf Bänden der Adamsberg-Reihe beschränkt die die französische Autorin Fred Vargas (von Haus aus Historikerin und Archäozoologin) nicht auf das bloße Whodunit, sondern bietet ihren Lesern jede Menge Details zu Historie, Mythologie und in diesem speziellen Fall auch Zoologie. Dabei verliert sie aber nicht ihren scharfen Blick auf die gesellschaftliche Realität aus den Augen und thematisiert in „Der Zorn der Einsiedlerin“ die Ausgrenzung und Ächtung von Frauen, die sich den gängigen Vorstellungen widersetzen – nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart. Man muss sich darauf einlassen können und wird dafür mit einem ganz besonderen Kriminalroman belohnt, dessen Kernaussage von hinten durch die Brust ins Auge trifft.

Volle Punktzahl und nachdrücklich zur Lektüre empfohlen!
Evi Weiller zu »Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin« 15.11.2018
Leergelesen.schade das es zu Ende ist.vermisse das Leben in diesem Buch.nicht unbedingt die Geschichte an sich,.selten stimmt es mich traurig das ich das Buch weglegen muß,weiil es zu Ende ist,aber diesmal war es so.Fred Vargas ist die Beste. im wahren Leben,gegenüber von ihr,würde es mir die Sprache verschlagen.
Ich hoffe der Übersetzer war gut und kannte Frau Vargas
Herrich23 zu »Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin« 14.11.2018
Ein wunderbares Buch! Es hat alles, was ein Krimi braucht, natürlich eine interessante Geschichte, dabei Böses, Spannung, Schrecken und Grusel, aber es lebt auch von Einfühlungsvermögen, Respekt und Toleranz. Schade, dass es "nur" 500 Seiten hat; es hätte noch ewig weitergehen können. Ich habe schon viel von Fred Vargas gelesen - vielleicht ist es ihr bester Roman.
Vargas-Fan zu »Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin« 28.10.2018
Genial!

Bin schon vom ersten Buch an absoluter Vargas-Fan und warte immer voller Ungeduld auf ihr nächstes Buch. Leider wird die Zeitspanne immer größer zwischen dem Erscheinen der einzelnen Bücher! War es früher ein Jahr, sind es jetzt 2 Jahren zwischen diesem und dem barmherzigen Fallbeil geworden. Aber es hat sich gelohnt, das Warten. Es hat mich umgehauen dieses Buch und eine schlaflose Nacht bereitet.

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