Ostseefeuer von Eva Almstädt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Bastei Lübbe.
Folge 10 der Pia-Korittki-Serie.

  • Köln: Bastei Lübbe, 2015. ISBN: 978-3-404-17187-3. 384 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2015. Gesprochen von Anne Moll. gekürzte Ausgabe. ISBN: 3-7857-5071-4.

'Ostseefeuer' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Der Pastor eines Ostseedorfes wird tot in der Sakristei aufgefunden – ermordet. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team vom K1 in Lübeck übernehmen die Ermittlungen. Doch der Fall gestaltet sich schwierig, denn der Pastor scheint keine Feinde gehabt zu haben. Erst als ein zweiter Mord geschieht, beginnen die Fassaden zu bröckeln. Pia, die privat um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix fürchten muss, kämpft plötzlich an allen Fronten. Denn im Dorf beginnt ein alter Aberglaube wieder aufzuleben: Es heißt, der Tod holt immer drei …

Ihre Meinung zu »Eva Almstädt: Ostseefeuer«

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LeLoup zu »Eva Almstädt: Ostseefeuer« 25.07.2018
Das ist jetzt mein 4. Roman von Frau Almstädt und allmählich mag ich nicht mehr. An diesem hier hänge ich schon seit Monaten, weil ich immer wieder Schwierigkeiten habe, mich zum Weiterlesen zu motivieren. Ich finde diese Handlung bisher am langweiligsten von allen.
Man bekommt keinen richtigen Zugang zu den Figuren durch mangelnde Charakterisierungen, dadurch wird es unübersichtlich, weil auch jede noch so unwichtige Person in der Handlung namentlich genannt wird, man weiß einfach nicht mehr, wer jetzt wer ist. Das ist schon mal eine schlechte Voraussetzung für die Spannung. Dazu kommt, dass die Bücher den Anschein machen, als wären sie für junge Mädchen geschrieben worden, sie sich mal an Krimis rantasten wollen: Es ist wirklich alles andere als gruselig, teilweise sogar nur noch albern (Kinder und ihre "Detektivarbeit" stehen häufiger im Vordergrund, wie auch in diesem Buch, Blut vom Huhn im Gesicht wie im anderen). Und das sage ich als sehr junge Frau. Immer diese Flüche und der Aberglaube, wie in schlechten Kindergeschichten. Immer diese verschlafenen Nester, keine Action. Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. Ich ziehe das Buch noch irgendwie durch und dann war's das leider für mich mit Eva Almstädt.
Edith Sprunck zu »Eva Almstädt: Ostseefeuer« 04.09.2015
Für mich der beste Krimi dieser Serie. Ein Mord, der nicht der einzige bleibt, in ländlicher Gegend ist aufzuklären. Hervorragend werden die einzelnen Charaktere und Lebensumstände der Menschen herausgearbeitet. Da sind -nur z.B.- die hoch betagte Frau Grönwald, deren Augen (inklusive Fernglas) trotz ihres hohen Alters (fast) nichts entgeht, ihren Ohren schon gar nichts, und ihre geschliffene Zunge hat sie sich auch bewahrt - oder aber die kinderreiche Familie aus der unteren Schicht der Gemeinde, deren vielschichtige Lebensverhältnisse gut beleuchtet werden. Es gibt eine ganze Reihe solch eindringlicher Charakterzeichnungen mit den dazu gehörenden Handlungsweisen. Kommissarin Korritkis Privatleben wird ebenfalls geschickt ins Geschehen eingeflochten, insbesondere die Problematik mit dem Vater ihres Kindes. Sehr realistisch wird dessen hinterhältiges Vorgehen im Rahmen des Sorgerechtsprozesses beschrieben. Der Krimi gewinnt für mich durch die lebendige Darstellung der Lebenswege der Menschen an Tiefe. Dabei verliert die Aufklärung des Falles keineswegs an Spannung. Beides ist ausgezeichnet miteinander verknüpft.
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