Hotel Bosporus von Esmahan Aykol

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Kitapci Dükkani, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Kati-Hirschel-Serie.

  • -: ?, 2003 unter dem Titel Kitapci Dükkani. 287 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, . Übersetzt von Carl Koß. ISBN: 3-257-06371-7. 288 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2004. Übersetzt von Carl Koß. ISBN: 3-257-23443-0. 287 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Carl Koß. ISBN: 978-3-257-23889-1. 287 Seiten.

'Hotel Bosporus' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Es hätte eine türkisch-deutsche Koproduktion werden sollen. Doch nun sind die Dreharbeiten abgebrochen. Denn der Regisseur wurde in seiner Suite im Hotel Bosporus ermordet. Was geht das die deutsche Buchhändlerin Kati Hirschel an? Nun: Erstens ist sie mit der Hauptverdächtigen, der Schauspielerin Petra Vogel, befreundet. Zweitens betreibt sie in Istanbul einen Krimibuchladen und sieht in dem Mordfall die Chance, einmal im Leben als Detektivin in Aktion zu treten. Und drittens: Kati Hirschel ist eine neugierige Person. Kati Hirschel hat sich in Istanbul vollkommen integriert – sie trifft sich regelmäßig mit ihren Freunden, geht mit Werbetexter Yilmaz zum Kaffeeklatsch und mit Chefredakteurin Lale zur Maniküre. Sie spricht sehr gut Türkisch und wickelt mit intelligentem Charme und orientalischer List die Männer um den Finger. Wer hätte bessere Voraussetzungen als sie, um den Mordfall zu lösen? Hotel Bosporus ist ein Roman, in dem deutsch-türkische Vorurteile mit voller Wucht aufeinanderprallen und mit Leichtigkeit und Humor vom Tisch gefegt werden; ein Roman, in dem es um internationale Verbrechen, aber auch grenzüberschreitende Freundschaft geht.

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Summerherekid zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 24.05.2012
Ein spannender Kriminalfall, dazu das lokale Flair einer faszinierden Staat, kontrastiert mit der deutschen Kultur - die Grundidee dieses Romans ist sicherlich äußerst interessant. Was die Autorin daraus macht, ist leider eine Enttäuschung.

Wie so oft in schlechten Krimis sind es unglaubliche Zufälle und haarsträubende Unwahrscheinlichkeiten, die der Handlung auf die Sprünge helfen müssen.

So hat der in einem Mordfall ermittelnde Kommissar nichts Besseres zu tun, als stundenlang seine Erkenntnisse mit einer neugierigen Buchhändlerin zu teilen. Der Mafiaboss kommt höchstpersönlich zu Kati Hirschel, um sie vor weiterem Rumstöbern zu warnen. Nur um sie kurz darauf einzuladen und ihr munter alles zu erzählen, was er weiß. Den entscheidenden Hinweis erhält Kati schließlich von einem Anwalt, den sie zufällig in Deutschland trifft.

Konstruiert, zusammengeschustert und trotzdem lahm. Spannung? Fehlanzeige. Kein Wunder. Viel Zeit wird mit irgendwelchen Randfiguren vertan (Wen interessiert z.B. Fofo, dessen einzige Qualität darin besteht, nicht da zu sein?) oder dadurch, dass Kati so ziemlich jeden Mann anflirtet, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Aber da ist ja noch die andere Seite des Romans, der die Stadt Istanbul samt seiner Einwohner charakterisiert. Die Schilderung der unterschiedlichen Viertel von Istanbul samt der zahlreichen Restaurants und Kneipen sagte mir nicht viel, da ich die Stadt nicht kenne. Mein Interesse war allerdings auch nicht mehr so groß, um mich dafür weiterhin durch einen schlechten Roman zu quälen. Lediglich den Vergleich der Eigenarten von Türken und Deutschen fand ich leidlich unterhaltsam.

Die Frage, die sich mir am Ende stellt: Wie kann ein solches Buch bei einem renommierten Verlag wie diogenes landen? Für mich unerklärlich.

"Hotel Bosporus. Ein Fall für Kati Hirschel" heißt es auf der Titelseite. "Ein Fall für den Mülleimer" wäre treffender.
Lady X zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 19.10.2009
Das Interessanteste an diesem Krimi ist sicherlich nicht der Plot, sondern das Alltagsleben der Heldin. Als Vorbereitung auf eine Istanbul- Reise ist es ebenfalls zu empfehlen.

Ich habe mich darüber gewundert, dass Kommissar Batuhan zum Schluss der Story nicht noch einmal in irgendeiner Form auftauchte.
Dass der ermordete Sohn der Petra Vogel was mit der Handlung zu tun gehabt hat, ließ sich von Anfang an denken.

Trotzdem ich die erste Hälfte des Buches spannender fand und die letzten ca. 80 Seiten "nicht mehr so flutschten", werde ich Kati Hirschel sicherlich noch eine 2. Chance geben.

Das "Hotel Bosporus" hatte jedenfalls viele Facetten.
J.Adam zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 11.11.2008
Obwohl ich mit viel Sympathie für die Türkei und Istanbul und an die Story, gegangen bin, muss ich leider sagen: Einen schlechteren Krimi habe ich seit langem nicht mehr gelesen! Da stimmt überhaupt nichts. Der Plot ist platt und hat weder Spannung noch inhaltliche Tiefen. Die Handlung zieht sich lahm über die Seiten und man fragt sich, was die Guteste wohl treibt. Dabei kontrakarrikiert die Protagonistin ihr pseudo-emanzipatorisches Getue selber durch ihre Kleidung und ihre Art mit Männern umzugehen.
Bis auf ein paar hineingeworfenen Sichtweisen, was die Türken über Deutsche denken, bleibet alles im Beliebigen. Hier wurde eine Chance vertan, deutsch-türkische Mentalität zu vermitteln und auf spannend-amüsante Art deutlich zu machen.
Der Stil von Esmahan Aykol ist der einer oberflächlichen, zickigen Plaudertante ohne Niveau. Es kann zwar ja nicht jede eine Highsmith, Christie oder Sayers sein, aber Esmahan Aykol sollte ihre Krimis lieber lesen, als selber zu schreiben.
Kinsey zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 25.09.2008
Na, ich weiß nicht: Das Buch ist eine nette Lektüre über Istanbul, DIE Türken und DIE Deutschen. Aber als Krimi hat mich die Geschichte absolut nicht überzeugt. Die "Ermittlungen", die man eigentlich gar nicht so nennen darf, plätschern irgendwie ziellos dahin und am Ende fällt der selbsternannten Detektivin die Lösung quasi in den Schoß - während der aufmerksame und erfahrene Krimi-Leser schon längst wußte, wer und warum.
Allenfalls lauwarm.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lev25 zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 22.09.2007
Dieses Buch ist vieles in einem: das Selbstportait einer Frau weit über 40, ein alternativer Reiseführer Istanbul, eine mit witzigen Dialogen und Selbstgesprächen gespickte Geschichte und schlußendlich ein Krimi, der in einem durchgelesen werden muß! Auch wenn die Spannung des Falls kein gesteigertes Herzklopfen bei mir ausgelöst hat, so mußte ich doch meinen Kiefer wegen des breiten Dauergrinsens arg strapazieren. Ich habe durch dieses Buch Lust uaf eine Reise nach Istanbul bekommen. Natürlich werde ich auch die anderen Bücher der Autorin bei einem Gläschen "Cay" in mich hinen saugen.
L25 zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 17.08.2007
Dieses Buch ist vieles in einem: das Selbstportait einer Frau weit über 40, ein alternativer Reiseführer Istanbul, eine mit witzigen Dialogen und Selbstgesprächen gespickte Geschichte und schlußendlich ein Krimi, der in einem durchgelesen werden muß! Auch wenn die Spannung des Falls kein gesteigertes Herzklopfen bei mir ausgelöst hat, so mußte ich doch meinen Kiefer wegen des breiten Dauergrinsens arg strapazieren. Ich habe durch dieses Buch Lust uaf eine Reise nach Istanbul bekommen. Natürlich werde ich auch die anderen Bücher der Autorin bei einem Gläschen "Cay" in mich hinen saugen.
sabine zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 25.07.2007
Als in Istanbul lebende Deutsche lese ich gerade Hotel Bosporus mit wachsendem Vergnügen. Ein kluges, witziges Buch.
Kulturstereotypen sind so ausdauernd, daß es gar nicht genug Bücher geben kann, um sie zu thematisieren. Das gelingt in diesem Buch auf unterhaltende, unkapriziöse Weise. Gleichzeitig finde ich all die Orte, die mir selbst in Istanbul lieb sind, treffend beschrieben. Der Leser erfährt sehr viel Unbekanntes über die Türkei jenseits der Stereotypen.
Ein schönes Buch!
Sandra zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 17.06.2006
Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Ich war noch nie in der Türkei, und trotzdem habe ich das Gefühl ich weiss etwa wie das Leben dort ist. Die Hauptfigur ist mal keine Polizistin sondern eine Krimi-Bücherladen-Besitzerin. Eine Deutsch-Türkin, die nicht wirklich Deutsch ist und nicht wirklich Türkin... Das Buch ist eine gute Mischung; Spannung, Mentalität, Sachen zum Schmunzeln....

Ich hoffe es gibt noch einige Bücher von Esmahan Aykol. Ich kann es nur weiterempfehlen!
Halis G.S zu »Esmahan Aykol: Hotel Bosporus« 08.06.2006
Hotel Bosporus ist ein Krimi!
Aber das wichtigste und spannendste in diesem Buch sind die Handlungen drumherum. Es ist nicht nur spannend sondern auch herzhaft! Wenn man einiges über die Türken weiß, und diese wiederum über die Deutsche dann kann mann wunderbar lachen! Und das allerschönste ist, das es die Wahrheit ist!
Außerdem schildert sie die Beyoglar Gassen super! Wenn man ein Istanbulkenner- und Liebhaber ist, wie ich, dann fühlt man sich direkt dorthin versetzt.
Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen.
Es ist wie ein kleines Stück Istanbul in den eigenen vier Wänden.
Wie ein Kurzurlaub aus dem man nicht zurück ist bevor man zu Ende gelesen hat!!!
Ich bitte Frau Aykol schleunigst weiter solcher Krimis zuschreiben.
Kati muß mehr Fälle lösen, das kann noch nicht alles gewesen sein!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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