Burn Case von Douglas Preston & Lincoln Child

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Brimstone, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Droemer.
Folge 5 der Pendergast-Serie.

  • New York: Warner, 2004 unter dem Titel Brimstone. 497 Seiten.
  • München: Droemer, 2005. Übersetzt von Klaus Fröba. ISBN: 3-426-19649-2. 624 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. Übersetzt von Klaus Fröba. ISBN: 978-3-426-63171-3. 619 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2005. Gesprochen von Detlef Bierstedt. ISBN: 3-7857-3104-3. 6 CDs.

'Burn Case' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein Kunstkritiker wird tot aufgefunden. Er ist verbrannt worden – und in der Luft hängt der Geruch von Schwefel. Ist dies nur ein besonders brutaler Burn Case, oder hat eine höhere Macht zugeschlagen, wie ein Hufabdruck neben der verkohlten Leiche vermuten lässt? Ist der Leibhaftige in die Welt zurückgekehrt, um Sünder zu richten? Eine Sekte schürt die Panik der Menschen, als kurz hintereinander zwei verbrannte Leichen gefunden werden – und prophezeit, dass als Nächstes das moderne Sodom in Flammen aufgehen wird: New York City! Nur Special Agent Pendergast glaubt nicht, dass das jüngste Gericht kurz bevorsteht. Er folgt ganz irdischen Spuren. Sie führen ihn in die Vergangenheit der Toten – und nach Italien, wo sie vor Jahren ein dunkles Ritual zelebrierten. Sollten sie dabei doch ein mythisches Portal geöffnet haben? Oder sind die rituellen Morde nur Ablenkungsmanöver? Tatsächlich findet Pendergast immer mehr Hinweise auf eine groß angelegte Verschwörung, in der ein altes Instrument und modernste Waffentechnik die entscheidende Rolle spielen …

Das meint Krimi-Couch.de: Wer hinterlässt Schwefelgestank am Tatort? 75°

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Der Teufel geht um in der Millionenstadt New York. So deuten jedenfalls fundamentalreligiöse Bunkerköpfe sowie die Medien verdächtige Spuren (Schwefel, Hufabdrücke), die auf und um die Leiche des berühmten aber verhassten, weil höchst gemeinen Kunstkritikers Jeremy Grove gefunden werden, als der eines schönen Tages ganz von selbst in Flammen aufgeht. Er bleibt nicht der einzige einflussreiche Fiesling, der auf diese spektakuläre Weise endet. Groß ist die Aufregung, denn die Opfer sind keine Durchschnittsbürger oder gar Unterschichtproleten, sondern mächtig und reich.

Mysteriöse Ereignisse der beschriebenen Art locken zuverlässig den unkonventionellen FBI-Agenten Aloysius Pendergast an den Ort des Geschehens. Er hat in seiner Laufbahn schon manchen Spuk erlebt, der sich bei näherer Betrachtung als Menschenwerk entpuppte. Auch hier gibt es durchaus einen Verdächtigen: den zwielichtigen Konzernmagnaten Locke Bullard, den der US-Geheimdienst verdächtigt, illegal Waffen-Hightech an die Chinesen zu verkaufen. Bullard verfügt indes über beste politische Beziehungen und dünkt sich über das Gesetz erhaben, wie Sergeant Vincent D’Agosta zu seinem Leidwesen erfahren muss.

Bullard lässt den erfahrenen Kriminalisten mehrfach ins Leere laufen. Erst als der sich mit Pendergast zusammentut, kommen die Ermittlungen in Gang. Sie nehmen freilich bald eine unerwartete Wendung: Was Bullard auch plant, es geht über Landesverrat weit hinaus. Hat der Philosoph und Theologe Friedrich von Menck Recht, wenn er verkündet, er habe in alten Prophezeiungen die Ankündigung entdeckt, dass New York bzw. seine Bewohner wegen ihrer Sündhaftigkeit noch im laufenden Jahr durch ein unlöschbares Feuer von der Erde getilgt würden? Luzifer bleibt jedenfalls sehr aktiv; Pendergast und D’Agosta müssen ihm um die halbe Welt folgen, um am Ball zu bleiben …

Thriller-Trash mit hohem Spaßfaktor

Preston & Child, die beiden unermüdlichen Handwerker der ganz leichten Unterhaltung, fabrizieren mit »Burn Case« ihren alljährlichen Buchmarkt-Bestseller. Einmal mehr drehen sie beliebte oder gerade aktuelle Moden und Mysterys durch die Mangel, brechen sie auf Trivialniveau herunter und verschmelzen sie zu einem Garn, auf dessen Logik man lieber keinen Gedanken verschwenden sollte.

Was den Lesespaß an sich nicht beeinträchtigt. »Burn Case« ist Thriller-Trash, der sich selbst niemals Ernst nimmt, sondern einfach nur unterhalten will. Das ist eine ehrenhafte und höchst schwierige Aufgabe, wie jene beweisen, die von diesem Job rein gar nichts verstehen: Dan Brown, Scott McBain, Steve Alten und andere von der Werbeindustrie künstlich belebte und am Leben gehaltene Schreibkreaturen.

»Burn Case« lebt von der flotten Handlung und uralten literarischen Tricks. Immer wieder stoßen unsere Helden auf Geheimnisse, hinter denen sich neue Rätselhaftigkeiten auftun – gut so, denn wirklich mysteriös kommt einem nicht vor, was sich das Autorenduo da ausgedacht hat. Der bewährte Cliffhanger kommt zu neuen Ehren: Mehrfach lassen uns Preston & Child auf dem Höhepunkt einer für unsere Protagonisten hoffnungslosen Situation zappeln. Erst später löst sich das Geheimnis, wie es z. B. D’Agosta gelingen konnte, mit nur einer Kugel im Lauf gleich drei Profikillern zu entkommen. Auch hier sind die Erklärungen nie überzeugend. Die Geschichte endet sogar mit einem Cliffhanger und leitet so über zur »Fortsetzung«; die 2005 unter dem Titel »Dance of Death« erschien und den von den Toten auferstandenen Pendergast im Kampf mit seinem irren Bruder Diogenes zeigt, der in »Burn Case« bereits Erwähnung findet.

Kreativer Einsatz mysteriöser Rätsel-Evergreens

Der Mystery-Boom der Millenniumsära hat sich allmählich verflüchtigt. Er wird nicht unmodern werden, denn die Menschen lieben das Geheimnisvolle. Doch auf die Dosierung kommt es an. Stets achten Preston & Child darauf dem Seltsamen ein festes Standbein in der »Realität« zu verschaffen. Es speist sich aus dem naturwissenschaftlichen Spezialwissen derer, die es auf die Welt loslassen. Glücklicherweise wissen die Verfasser hier mehr als die meisten Leser, so dass der Unfug, den sie verzapfen, zumindest glaubhaft klingt.

Für »Burn Case« ist der Aufhänger das eigenartige Phänomen der »spontanen menschlichen Selbstentzündung«: Hier und da verbrennen Unglückspilze ohne ersichtliche Ursache offenbar aus sich selbst heraus, wobei unglaubliche Temperaturen entstehen. Die Wissenschaft ist außerordentlich skeptisch, die Anhänger des Unerklärlichen sind entzückt, zumal es eindrucksvolle Bilddokumente über solche flammenden Infernos gibt (Bei Interesse & Kenntnissen der englischen Sprache bitte eine Suchmaschine der eigenen Wahl mit dem Begriff »spontaneous human combustion« füttern – das Angebot entsprechender Websites ist beachtlich, was den unfreiwilligen Humorfaktor vieler durchaus ernsthaft gemeinter »Erklärungen« einschließt).

Da zwei Rätsel besser sind als eines, greifen Preston & Child auf einen weiteren, eher volkstümlichen Angsterreger zurück, der weniger gut belegt ist aber Aufmerksamkeit garantiert. Dr. Faustus gilt als Prototyp jener Menschen, die auf dem Weg zu Ruhm, Macht und Vermögen eine fatale Abkürzung nehmen: Er verschrieb seine Seele dem Teufel, der ihm zunächst alles gewährte, was er forderte (den Ritt auf einem Weinfass eingeschlossen – spätmittelalterliche Scherze halt ...), bis er ihn nach Ablauf der vereinbarten Frist um 1540 unter für Faustus sehr schmerzhaften Begleitumständen (die in »Burn Case« eingehend beschrieben werden) und unter Hinterlassenschaft eindeutig satanischer Spuren holte.

Der Charakter steht buchstäblich im Gesicht geschrieben …

So ein moderner Dr. Faustus ist Locke Bullard, der allmählich merkt, dass er in seinem Drang nach Geld und Einfluss zu weit gegangen ist. Seine Komplizen, die mit ihm den Teufelspakt schworen, hat es schon erwischt. Bullard hingegen versucht das Unmögliche: Er will Mephisto um seinen Lohn prellen und das Zusammengeraffte trotzdem behalten, was wie erwartet endet, denn: »Der Teufel ist ein Lügner und der Vater der Lügen« (Johannes 8,44). Außerdem ist er schlau.

Wobei Satan in persona in »Burn Case« durch Abwesenheit glänzt – schade eigentlich, denn sein Auftritt wäre in einem Märchenthriller wie diesem durchaus möglich gewesen. Wer sich wirklich hinter seinem Trugbild verbirgt, ahnt der erfahrene Leser ein bisschen zu früh, was zur Holzhammerdramaturgie des Werks freilich passt. Schließlich treten auch sonst nur Knallchargen auf. Bullard ist Bösewicht aus Passion – kein raffinierter Psychopath, sondern als Weltfeind Nr. 1 etwa so glaubhaft wie jeder beliebige James-Bond-Finsterling. Sehr passend umgibt ihn eine Horde von Schlägern und Mietmördern, deren Brutalität nur durch die Zuverlässigkeit übertroffen wird, mit der sie im entscheidenden Moment versagen und das Heldenduo Pendergast & D’Agosta aus todsicheren Todesfallen entwischen lassen.

Das ist ärgerlicher, denn beide sind als positive Hauptfiguren außerordentliche Nervensägen. Pendergast, die Denkmaschine, die alles weiß und kann und niemals zögert, die Leser mit der Vorführung beider Eigenschaften herzlich zu langweilen, ist eine erstaunlich unsympathische Gestalt. Immer noch wollen Preston & Child ihn uns als mysteriösen Mann aus dem Nichts verkaufen. Sind sie außerstande zu bemerken, wie ausgereizt und öde dieser Gag längst ist? Richtig gewirkt hat er nur in »Relic« (1994; dt. »Das Relikt – Museum der Angst«), als uns Pendergast das erste Mal begegnete.

Seit »Cabinet of Curiosities« (2002, dt. »Formula – Tunnel des Grauens«) beginnen die Autoren als buchübergreifende Nebenhandlung eine Pendergast-Familiengeschichte der kruden Art zu entwerfen. Auch hier sind Preston & Child seltsam geizig, beschränken sich auf Andeutungen – Versprechen, die bisher nie eingelöst wurden und einfach überflüssig sind, weil Aloysius Pendergast eine unerhört nichtssagende Figur ist.

Zusätzlich störend wirkt das Bestreben der Autoren, ihre Thriller quasi zu »vernetzen«: Immer wieder treten Figuren auf, die bereits in anderen Romanen Verwendung fanden. Das funktioniert mit dem bewährten D’Agosta, geht aber schief mit sinnfreien Gastauftritten: Weder Polizeifrau Laura Haywood noch Journalist Harriman bringen die Handlung voran. Stattdessen langweilen sie den Leser in einem isolierten Nebenstrang mit den Eskapaden eines selbst ernannten Neo-Heilands, der davon abgehalten werden muss in New York einen Gottesstaat auszurufen: anscheinend musste »Burn Case« als Buch nachträglich auf Länge gebracht werden.

Selbstverständlich sind den Autoren die Beschränktheiten ihres Personals bekannt. Deshalb gesellt sich ja der lebensnahe Watson Vincent D’Agosta zum unzugänglichen Holmes Pendergast. Leider erweist sich auch der Polizist als wandelndes Klischee: der wackere, vom Leben gebeutelte, fürs Grobe und – in Vertretung der Leserschaft – für das Stellen dummer Fragen zuständige Brummcop mit dem goldenen Herzen, der von den Vorgesetzten immer auf die Schnauze kriegt, von der Gattin verlassen wurde und sich ansonsten wie der Elefant im Porzellanladen zu benehmen hat.

D’Agosta ist es auch, der von Preston & Child in eine der peinlichsten und lächerlichsten Sexszenen gezwungen wird, die man sich vorstellen kann – oder eben nicht; man muss es einfach lesen und sich vor Lachen schütteln, wie der arme Vincent völlig unvermittelt über die schöne Kollegin Laura herfallen muss, die ansonsten die Alibifrau in unserer Geschichte mimt (Die zeitgereiste Constance lassen wir außen vor; das ist eine weitere Figur ohne jede Bedeutung für die »Burn Case«-Story).

Wie blase ich einen Bestseller auf?

Eine »Meisterleistung« gelang dem deutschen Verlag übrigens wieder einmal mit der »Übersetzung« des Originaltitels. »Brimstone« bedeutet »Schwefel«, was angesichts der erzählten Geschichte Sinn ergibt. Dass »Burn Case« – »Brandfall«? – »als Eindeutschung« größere Klarheit schafft, kann nicht unbedingt behauptet werden.

Einmal mehr wird das Buch durch eine gut lesbare Schrift, einen kleinräumigen Satzspiegel und großzügige Ränder auf imposante Seitenstärke gebracht – eine weitere Unsitte moderner Veröffentlichungsfabriken, die von der Theorie ausgehen, dass zögernde Leser im Laden von möglichst dicken Büchern (»Hier kriegt man was für sein Geld!«) magisch angezogen werden. Indes beträgt der Preis für »Burn Case« nur 19,90 Euro, was für ein gebundenes Buch heutzutage wirklich günstig ist. Mehr möchte man für dieses kurzweilige, wegen seiner allzu offensichtlichen Schlampigkeit aber auch Ärgernis erregende Werk allerdings auch nicht anlegen.

Ihre Meinung zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case«

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Rivendell zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 29.12.2014
Diese Folge der Pendergast-Serie hat mich weniger begeistert. Die "menschliche Selbstentzündung" ist sehr abstrus und mit dem neuen Messias Buck kann ich überhaupt nichts anfangen. Die Geschichte ist über Strecken etwas langweilig. Interessant ist die Schilderung des Palastes von Count Fosco bei Greve in Chianti (ich war schon in der Gegend und habe manches wiedererkannt). D'Agosta wird allmählich zum Bruder im Geiste von Scarpettas Marino. Das Personal ist wirklich sehr abziehbild-mäßig. Ich gebe der Serie noch eine Chance und lese jetzt "Dance of Death"
heidi zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 08.12.2013
Ich liebe Agent Pendergast,lese gerade alle Bücher,bin jetzt bei vier und begeistert.Verschlinge täglich eins!!!
Sie sind spannend,kurzweilig und für mich genau richtig.
Kann unseren Agenten nur empfehlen.
Finde auch die wissentschaftlichen und naturwissentschaftlichen Fakten zwischendrin interessant und als gut verpackte Bildung serviert.
tassieteufel zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 28.01.2011
Der bekannte Kunstkritiker Jeremy Grove wird auf bizarre Weise ermordet in seinem prunkvollen Anwesen von seiner Haushälterin aufgefunden, er ist verbrannt und zwar von innen nach außen, neben der verkohlten Leiche findet die Polizei einen eingebrannten Hufabdruck und es stinkt nach Schwefel. Ein normaler Mord oder hat hier etwa der Teufel persönlich zugeschlagen?
Sergant D'Agosta, nach seiner gescheiterten Karriere als Schriftsteller nun als einfacher Polizist in Southhampton tätig, wundert sich nicht, daß dieser bizarre Mordfall Spezial Agent Pendergast auf den Plan ruft. Gemeinsam beginnen sie mit den Ermittlungen in dem Mordfall, der nicht der Einzige bleiben soll. Schon bald stoßen sie auf Locke Bullard, einen
reichen Industriellen, der nicht nur alle Opfer kannte, sondern auch Waffenschiebereien tätigt. Während D'Agosta und Pendergast mit immer neuen Entwicklungen konfrontiert werden, gruppiert sich in New York, angeheizt durch reisserische Bereichterstattung der
Presse, eine Art Sekte um den Prediger Buck, der den Untergang der sündigen Stadt propagiert…..
Nachdem mir "Ritual" nicht ganz so gut gefallen hat, ist dem Autoren Duo hier wieder ein superspannender, wendungsreicher und unterhaltsamer Thriller gelungen. Die Story beginnt recht mysteriös und auch wenn am Ende die Auflösung als typischer Mordfall erfolgt,
tut das dem leichten Gruseleffekt keinen Abruch. Sehr gelungen fand ich auch das Setting, zum einen die Mordschauplätze, Nobelvillen von Superreichen und dann in Italien, das mittelalterliche Florenz mit engen Gassen und alten Palästen, malerische Bergdörfer und einsame Waldgebiete, das hat beim lesen einfach Spaß gemacht!
Die Figurenzeichnung steht allerdings mal wieder auf einem anderen Blatt! Wenn ich zu einem Preston/Child Thriller greife, erwarte ich keine Charaktere mit besonderem Tiefgang, sowas ist einfach nicht die Stärke des Autoren Duos und wie erwartet war die Schwarz-Weiß Zeichnung wie üblich recht krass, den Guten wächst fast schon ein Heiligenschein, allen voran Agent Pendergast, der mehr oder weniger von allem Ahnung hat, alles weiß und alles kann und trotz all der hervorragenden Eigenschaften doch seltsam farb - und konturlos bleibt. Sergant D`Agosta, als Schriftsteller gescheitert, die Ehe kaputt, mit zu viel Fett auf den Rippen und als Polizist auch nicht grad auf dem aufstrebenden Ast ist dagegen schon fast eine Wohltat. Im Gegensatz dazu sind die Schurken so richtig abgrundtief böse, wie hier Locke Bullard, großkotzig, überheblich,
und rücksichtslos und dann der eigentliche Bösewicht, der sich hinter einer freundlichen Maske verbigrt, in Wirklichkeit aber ein wahrer Teufel in Menschengestalt ist. Bei der rasanten Geschichte kann man darüber hinwegsehen, aber auf Dauer ist das dann doch etwas ermüdend.

Fazit: spannend, wendungsreich und flott geschrieben, tolles Setting und ein recht interessanter Plot garantieren unterhaltsame Lesestungen, über kleine Logikfehler und die einseitige Figurenzeichnung kann man da schon mal hinwegsehen.
Uwe_Hammon zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 11.08.2010
Auch wenn ich mit meiner Ansicht etwas einsam dastehen sollte, kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch schlichtweg gelangweilt hat.
Die Handlung ist an den Haaren herbei gezogen, wirkt konstruiert und die Hauptdarsteller verkommen zu Klischees.
Die beiden Autoren kommen aus Ihrer Pendergast&Co-Schiene irgendwie nicht mehr raus und weisen keine Klasse mehr auf.
Malu zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 03.01.2010
Ich fand das Buch super. Ich glaube, das dritte Buch was ich von dem Duo Preston/Child gelesen habe. Ich mag die Geschichten mit FBI Special Agent Pentergast. Das Buch ist spannend geschrieben, auch wenn es zur Mitte hin einwenig abflaut. Dafür waren die letzten 100 Seiten an Spannung nicht zu überbieten.
Wo die meisten Bücher dann nur noch auslaufen.
Londra zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 26.05.2009
Der Teufel höchstpersönlich soll in New York seine Opfer schmelzen. Ein guter Auftakt für eine gute Geschichte, deren Ende eine logische und wissenschaftliche Auflösung erfährt, anstatt sich in übersinnlichem Quatsch zu verlieren (was leider bei Preston/Child nicht immer der Fall ist, so wie bsp. in "relic"). Dadurch wird die Lektüre zum großen Vergnügen.
Biene20 zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 30.03.2009
Ein weiteres geniales Buch des Autorenduos.
Ich habe es nicht gelesen sondern verschlungen.
Die Bücher von Preston und Child haben Hand und Fuß,sind gut durchdacht und haben wiedererkennungswert.Einmal gelesen wird man ein Buch der Special Agent Pendergast Reihe nicht so schnell vergessen.

Ich versuche mich immer selber zurückzuhalten nicht so schnell zu lesen,denn langsamer lesen heißt nicht so lange auf das nächste Buch warten.
Thrillerkiller2009 zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 12.03.2009
Preston & Child haben wieder ein geniales Buch geschrieben.
Der Fall, den Special Agent Pendergast lösen muss, ist wie die davor sehr mysteriös, aber doch sehr gut durchdacht und nachvollziehbar. Ein sehr packender Thriller, dessen Ende nicht vorrauszusehen ist. Also eigentlich das Hauptkriterium eines guten Thrillers.
marco zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 10.02.2009
insgesamt ein durchaus gutes buch, das in der mitte ein paar längen hatte und leider durch den ein oder anderen unwichtigen seitenstrang ausgezeichnet wurde. der 2. teil, der in italien spielt, war dann aber wieder sehr gut und bis zum schluss spannend. die lösung zwar etwas bizzar, aber man darf ja nicht alles so ernst nehmen.
Mööp zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Burn Case« 02.08.2008
Meiner meinung nach war das BUch super. Das einzigste, was mich gestört hatte, war diese nebenhandlung mit Laura Hayward und harrymann, mit dem "zeltplatz" im park, nicht wirklich interessant und für die Handlung komplett unwichtig und schleppend, aber ansonsten einfach ein großartiges werk, Werde jetzt erstmal Dark secret lesen und bin mir sicher, dass ich auch dieses schnell weglesen werde:-)

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