Zero Day von David Baldacci

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Zero day, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Heyne.
Folge 1 der John-Puller-Serie.

  • New York: Grand Central, 2011 unter dem Titel Zero day. 436 Seiten.
  • München: Heyne, 2013. Übersetzt von Uwe Anton. ISBN: 978-3-453-26906-4. 608 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2013. Gesprochen von Dietmar Wunder. ISBN: 3837123936. 6 CDs.

'Zero Day' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

John Puller ist der beste Ermittler der US-Militärpolizei. Als in einer kleinen Stadt in West Virginia eine ganze Familie brutal ermordet wird, bekommt er es mit dem schlimmsten Fall seiner Karriere zu tun. Schon bald muss er erkennen, dass keiner der Einwohner das ist, was er zu sein scheint. Nach und nach deckt der Special Agent eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf: Terroristen benutzen die Region als Unterschlupf und planen, einen atomaren Sprengkopf zu zünden. Viel Zeit, dies zu verhindern, bleibt Puller nicht …

Ihre Meinung zu »David Baldacci: Zero Day«

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Fuego zu »David Baldacci: Zero Day« 15.04.2018
Bin mittlerweile auf Seite 214 und frage mich, um was es geht. Es gibt zwar Leichen, aber keine Handlung. Tja.
Das reicht auch.
Ich soll jetzt noch 200 Zeichen eingeben...gibt aber im Moment nicht mehr zu diesem Buch zu sagen, außer, dass ich enttäuscht bin.
Hoffe ,es gibt noch was Besseres von Baldacci...
Luis zu »David Baldacci: Zero Day« 16.04.2016
Auch ein Bestsellerautor sollte manchmal dem Drang widerstehen, leere Seiten zu füllen und stattdessen besser eine kreative Auszeit nehmen.
Literarisch gelangt Baldacci kaum über Trivialniveau und wer dramaturgisch ein Feuerwerk von Spannungshöhepunkten erwartet wird bestenfalls mit einigen "Rohrkrepierern" abgespeist.
Mit "Ground zero" zehrt Baldacci offensichtlich mehr von seinem Namen als vom Inhalt.
Nicht empfehlenswert.
J.S.Ranket zu »David Baldacci: Zero Day« 28.01.2015
Baldacci wird nicht besser, sondern einfach nur langweilig!

Da haben wir es wieder! John Puller, ein neuer Superermittler, erscheint am literarischen Himmel und gilt logischerweise als der Beste der besten amerikanischen Militärpolizisten. Glücklicherweise erfährt der Leser dies schon aus dem Klappentext, denn der Top-Agent ermittelt in der Geschwindigkeit eines Adrian Monk, ist aber bei weitem nicht so witzig. Aber seine Ausrüstung kann sich sehen lassen und bewegt sich an Einfallsreichtum so zwischen MacGyver und A-Team. Deshalb rettet Puller auch gleich einer herzkranken Hotelbesitzerin das Leben. Allerdings sind die beschriebenen Maßnahmen nicht zur Nachahmung geeignet, sondern befördern einen Patienten mit Herzinfarkt schneller in die ewigen Jagdgründe, als Sie „Piep“ sagen können.

Für die erste Hälfte des Buches ist es völlig ausreichend zu wissen, dass ein hochrangiger Militärangehöriger in einem kleinen ländlichen Kaff ermordet wurde. Und so man kann problemlos bei Seite dreihundert einsteigen. Die Ermittlungen in Virginia gestalten sich etwa so spannend wie eine Pippi-Langstrumpf-Geschichte, aber ohne das kleine Augenzwinkern. Denn es ist ernst, richtig ernst, und die Sicherheit der westlichen Welt, wenn nicht der gesamten Menschheit, steht auf dem Spiel. Es ist ja auch völlig klar, dass fiese Terroristen mitten im Nirgendwo einen hundsgemeinen atomaren Anschlag planen, den John Puller, selbstverständlich völlig unvorhersehbar, verhindern muss.

Fazit: Sollte bei der Lektüre gleichzeitig im Hintergrund die Sesamstraße laufen, dann wundern Sie sich bitte nicht, dass Sie das Buch reflexartig beiseite legen. Aus welchem Grund die Rezensenten der New York Times „Zero Day“ als fulminanten Auftakt bezeichnen, bleibt mir jedenfalls rätselhaft.
wolko zu »David Baldacci: Zero Day« 05.06.2014
Hallo,
leider muss ich mich was den Beitrag Marions angeht voll und ganz Duane Durango
anscliesse. Nachdem ich die ersten 100 Seiten gelesen habe, habe ich LEIDER in die Krimi Couch geschaut wo mir verraten wurde was am Ende passieren wir.
Ich überlege ernsthaft ob ich überhaupt witerlesen soll.
Vielen Dank dafür Marion und liebe Krimi Couch!
Duane Durango zu »David Baldacci: Zero Day« 26.05.2014
Zum Buch kann ich nichts schreiben, ich habe es nicht gelesen.Ich möchte mich aber auf diesem Wege bei Dieter und Oldman für ihre Kritiken bedanken. Da ich sehr empfindlich auf Hurra-Patriotismus reagiere, werde ich mir das Buch ersparen.Und ein paar Worte an Rezensentin Marion: Auch wenn Sie, wie gebeten, nicht den Täter oder die Auflösung verraten, so ist Ihr Beitrag dennoch ein so ausgeprägter Spoiler, dass ich alleine deswegen keine Lust mehr auf das Buch hätte. Im Interesse zukünftiger Besucher dieser Seite bin ich für eine Anpassung Ihres Textes, jedoch ausdrücklich nicht für eine Löschung.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Eglfinger zu »David Baldacci: Zero Day« 18.04.2014
Inhalt:
In Drake, einem vom Kohletagebau geprägtem ländlichem Ort in West Virgina, wird ein Geheimdienstmitarbeiter mitsamt seiner Familie ermordet. John Puller, Ermittler der amerikanischen Militärpolizei, soll den Mord aufklären.
John Puller ist Mitte 30 und ein hochdekorierter Army-Veteran, der in Afghanistan und im Nahen Osten gedient hat. Sein Vater ist ein Drei-Sterne-General, der als lebende Legende gilt, und nun, geistig nicht mehr auf der Höhe, seinen Lebensabend im Veteranenheim verbringt. Sein großer Bruder, ein ehemaliger Offizier und Nuklearwaffenexperte, sitzt wegen Hochverrats lebenslänglich im Militärgefängnis. Die Vorgesetzten von John Puller drängen ihn immer wieder seine Offizierskarriere zu beginnen, doch John Puller sieht sich nicht als Schreibtischhengst und bleibt bei seiner Entscheidung Unteroffizier und Befehlsempfänger zu bleiben.
In Drake arbeitet er zusammen mit der sympathischen Kriminalbeamtin Samantha Cole. Sie hilft ihm dabei, den Ort und seine Begebenheiten zu begreifen. Drake ist durch den Kohletagebau ökologisch zerstört und sozial verwahrlost, die Arbeitslosenquote ist hoch und der einzige Arbeitgeber ist Trent, dem neben dem Kohletagebau fast der ganze Ort gehört. Wie Puller, hat auch Cole mit familiären Dämonen zu kämpfen.
Schon bald, nachdem Puller und Cole ihre Ermittlungen beginnen, stoßen sie auf weitere Leichen. Auf weitere Ermittler kann Puller nicht zugreifen, weil seine Vorgesetzten ihm dies verweigern. So bleiben ihm und Cole nur die Ressourcen, die ein so ländlicher Ort vorzuweisen hat, um die Verbrechen aufzuklären. Dabei stoßen sie immer wieder auf einen Regierungsbau, der etwas abseits von Drake verlassen unter einer riesigen Betonkuppel steht. Was hat es mit diesem Bau auf sich und was ist dort damals geschehen?

Meine Meinung:
Zero Day ist der Beginn einer neuen Krimireihe um den Militärermittler John Puller. John Puller scheint eine interessante Figur zu sein, doch leider beschreibt der Autor ihn zu wenig um sich richtig in ihn hineinversetzen zu können. Man erfährt mehr über seinen Vater und seinen Bruder, als über ihn selbst.
Das Tempo der Geschichte ist hoch. Meiner Meinung schon fast zu hoch. Es kommt zwar keine Langeweile auf, doch leider leidet die die Spannung ein wenig darunter. In der Geschichte folgt ein actionreicher Höhepunkt auf den anderen. Gedankengänge der Ermittler oder spannende Verfolgungen werden gar nicht beschrieben, sondern ausnahmslos ausgelassen und die Geschichte wird sofort am Ende einer solchen Szene fortgesetzt. So macht sich John Puller zum Beispiel daran, in der Nacht im Wald einen Schützen zu jagen und im nächsten Augenblick steht er ihm schon gegenüber. So kommt einfach keine wirkliche Spannung auf. Auch das eigentlich spektakuläre Ende fliegt eher an einem vorbei.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten und man fliegt regelrecht über die gut 600 Seiten dahin. Besonders gut fand ich die Dialoge. Diese fand ich realistisch dargestellt, vor allem, wenn sie zwischen Puller und seinen Vorgesetzten stattfanden. Militärisch knapp und dennoch manchmal mit ein wenig Witz und Charme.

Mein Fazit:
Ein Krimi, dem ein wenig die Spannung fehlt, aber mit einer interessanten Hauptfigur für eine neue Krimireihe. Es ist noch genügend Luft nach oben und somit vergebe ich 72 Grad.
Marion zu »David Baldacci: Zero Day« 20.03.2014
Zero Day ist das erste Buch von Baldacci, das ich gelesen habe. Agent Puller ist m.E. eine gute Figur für Actionromane, aber Zero Day ist sehr langatmig geschrieben, so dass richtige Spannung eigentlich nicht aufkommt, teilweise eher Langeweile. Außerordentlich geärgert hat mich (auch wenn es nur ein Roman ist) der Tod der sympathischen Sam Cole am Schluss; das war dramaturgisch absolut nicht nötig.
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Thomas M. zu »David Baldacci: Zero Day« 14.01.2014
Nach den bisher negativen Kommentaren: ich fand das Buch eine erfrischende Abwechslung zu den immer schwächer werdenden Lee Child Stories mit Jack Reacher (allein die Vorstellung dass dieser Tom Cruise Reacher sein soll ist völlig absurd). Dass olle Puller etwas oberflächlich ausgearbeitet ist - big deal. Wir lesen hier ja Fiktion, kein Sachbuch oder eine Autobiografie. Wer die Lee Child und Baldacci Bücher mag, ist hier generell gut aufgehoben. Ich habe das Buch im Original gelesen und fand es gut, würde es auch weiter empfehlen wollen. Woher die hohen Ansprüche an die Story kommen, weiß ich nicht - ich war nur froh, dass die Erzählung NICHT in der ersten Person stattgefunden hat. Daher: 4 von 5 Sternen.
Dieter zu »David Baldacci: Zero Day« 09.01.2014
Wow, was für ein Schund!
Und sowas wird von der NYT rezensiert?!
Der ganze Plot ist Army Verherrlichung und dessen Afghanistan Einsatz pur. Der "Held" John Puller, ein unbesiegbarer und alleswissender Supersoldat, ist ein unsympathisches Arschloch, ich wartete die ganze Zeit, dass er ordentlich in die Fresse bekommt. Einziger netter Zug von ihm - er ist Katzenhalter.
Oldman zu »David Baldacci: Zero Day« 04.12.2013
Offensichtlich kreiert der Autor hier eine neue Serienfigur, die allerdings ganz extrem an Reacher von Lee Child angelehnt ist. Während dieser das Militärsystem hinter sich gelassen hat arbeitet Puller innerhalb dieses Systems und vertritt militärische Überzeugungen, ohne diese grundlegend zu hinterfragen. Kurzum, m.E. ist diese Figur eine mißlungene Kopie, und der Autor erreicht damit vermutlich eine konservative amerikanische Leserschaft. Mich konnte er damit nicht begeistern, liberal eingestellten europäischen Lesern wird dieser neue Serienheld nichts sagen. Schade eigentlich, habe von Baldacci schon viel bessere Bücher gelesen.
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