Origin von Dan Brown

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel Origin, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei Ehrenwirth.
Folge 5 der Robert-Langdon-Serie.

  • New York: Bantam, 2017 unter dem Titel Origin.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2017. ISBN: 978-3-431-03999-3.
  • [Hörbuch] Köln: Bastei Lübbe, 2017. Gesprochen von Wolfgang Pampel. ISBN: 978-3-7857-5600-3. 6 CDs.

'Origin' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

In ORIGIN wird der Symbolforscher Robert Langdon mit den beiden ewigen und entscheidenden Fragen der Menschheit konfrontiert und mit einer bahnbrechenden Entdeckung, die diese Fragen beantworten könnte.

Das meint Krimi-Couch.de: Transdisziplinäre Perspektiven 68°

Krimi-Rezension von Almut Oetjen

Harvard-Professor Robert Langdon will im Guggenheim Museum in Bilbao an einer Veranstaltung teilnehmen, deren Gastgeber der weltberühmte Wissenschaftler und Milliardär Edmond Kirsch ist, ein Freund und früherer Student Langdons. Kirsch, der mit seinem Supercomputer einen der wichtigsten Weltwirtschaftsräume vor dem Bankrott gerettet hat, will Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über den Ursprung der Menschheit und deren Zukunft vorstellen.

Diese sollen die Welt in ihren Grundfesten erschüttern, die Religionen allesamt in den Orkus schicken und alles und jeden verändern. Kirsch, genauer: sein Supercomputer, hat die Antworten auf zwei fundamentale Fragen menschlicher Existenz gefunden: woher wir kommen und wohin wir gehen. Auf Kirsch wird ein tödliches Attentat verübt.
Langdon flieht mit der Museumsdirektorin Ambra Vidal, die mit Kirsch die Veranstaltung vorbereitet hatte. Sie begeben sich auf die Suche nach dem kryptischen Passwort, mit dem sie Kirschs Supercomputer das Geheimnis entlocken können.

Dunklen Kräften ist daran gelegen, dies zu verhindern. Diese Kräfte sind Langdon und Vidal jeweils einen Schritt voraus. Wird es ihnen gelingen, so schnell durch das religiöse und geschichtliche Labyrinth zu manövrieren, dass sie ihre Gegner überwinden können? Hilfreich auf ihrer Suche sind ihnen Kirschs Avatar Winston, eine ins Ohr passende künstliche Intelligenz mit Ratgeberfunktion, und ein Tesla. Auf der Suche nach dem kryptischen Passwort müssen sie ein Code-Rätsel lösen, dessen Bausteine in den Werken alter Meister versteckt sind.

Die bewährte Langdon-Brown-Mechanik

Nach Illuminati und Sakrileg, Das verlorene Symbol und Inferno ist Origin der fünfte Band in Dan Browns Serie über den Harvard-Wissenschaftler Robert Langdon und eine junge, äußerst intelligente und schöne Frau auf der Suche nach eines Rätsels Lösung. Die Roman-Serie funktioniert wie heute verbreitete Politik-Muster: es ist jeweils fünf vor zwölf, die verbleibenden fünf Minuten reichen aber so gerade noch zur Rettung der Welt aus. Und da, anders als in der Politik, wenigstens schlussendlich, das Haushaltsbudget keine Rolle spielt, schaffen Langdon und seine Mitstreiterin dies auch. Weshalb die Leser auch keine andere Lektüre wählen müssen.

Die nächste kopernikanische Wende soll in Origin eingeleitet werden durch den Technologie-Milliardär Edmond Kirsch, einen Atheisten, Futurologen, Spieltheoretiker, Computer-Wissenschaftler und früheren Studenten Langdons - ja, Symbololalagie ist auch in dieser Branche geeignet, großartige Dinge zu bewirken.
Überraschend wird Kirsch jedoch in Gegenwart Langdons getötet. Hierzu wurde eine Waffe aus einem 3D-Drucker verwendet. Offensichtlich brechen Zeiten an, in denen die Diskussion über Schusswaffenverbote im privaten Nutzungsbereich gegenstandslos werden. Gegner Kirschs war die organisierte Religion, repräsentiert durch Bischof Valdespino, Rabbi Koves und den Islamgelehrten al-Fadl.

Langdon versucht während seiner abenteuerlichen Tour in Spanien Kirschs Computer-Passwort zu finden, damit der Supercomputer, der dieses alte Menschheitsrätsel des Woher und Wohin gelöst hat, sein Wissen offenbaren kann, bevor er einer Raststätte an einem intergalaktischen Highway Platz machen muss.

Protagonistin ist in den spanischen Kronprinzen verliebt

Die ihm behilfliche Frau trägt den Wahnsinnsnamen Ambra Vidal, wobei nur in böswilliger Absicht bei dem Vornamen an den Klassiker Moby Dick gedacht wird, in wohlwollender hingegen an Bernstein. Da der Intelligenzquotient des weiblichen Sidekicks über die Serie nicht beliebig zu erhöhen und in Inferno schon grenzwertig ist, kommen bei Ambra andere Qualitäten hinzu: sie ist mit dem spanischen Kronprinzen verlobt, Direktorin des Guggenheim-Museums in Bilbao und eine Freundin Kirschs. Aber das Frauenbild ist nicht eindimensional. Manchen Lesern und Leserinnen dürfte negativ aufstoßen, dass ein Mann mit Macht die Kontrolle über eine Frau übernimmt und diese sich deshalb jung und weiblich fühlt.

Abgearbeitet werden Themen wie die Herausforderungen neuer Technologien, namentlich der künstlichen Intelligenz, der fortwährende Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft, die Faschismusgeschichte Spaniens, Teile der organischen Chemie, katalanische Architektur und Kunstgeschichte. Origin ist zudem das wohl politischste Buch in der Langdon-Reihe.

Die Frage nach dem Wohin (gehen wir) wird für eine interessante Überlegung zum Ausgangspunkt. Nicht nur die künstliche Intelligenz, auch der Mensch selbst entwickelt sich weiter, bis hin zum Übermenschen. Das Material für diese Entwicklung liefern Megahirne wie Langdon, die schon mal eine gut gekleidete Hoffnung für eine klare wissenschaftliche Theorie halten. Aber das liegt vielleicht daran, dass unser Held seine Schnitzeljagd in einer Irrsinnsgeschwindigkeit durch Spanien vollzieht, die Leser mit der Einsicht zurücklässt: Reisen bildet.

In dieser Verbindung schließt Brown an eine alte (wahre) Geschichte Art Buchwalds an, die einmal um die Welt gegangen und nun in den Weiten des Internet aufgehoben ist. In dieser Geschichte gelingt es einem Mann, innerhalb von sechs Minuten einen Bildungsaufenthalt im Louvre zu absolvieren, weshalb sie »The Six Minute Louvre« heißt.

Einmal mehr bekommen die Leser aus dem Menü vieler möglicher Gerichte das standardisierte Chili vorgesetzt, überraschend nur für die, die sich bei jedem Besuch aufs Neue das Menü zeigen lassen, um dann doch wieder etwas zu wagen und Chili auszuwählen. Wer Dan Brown bewusst liest und auch gerne liest, weiß, wie die Serie funktioniert, wird sich an dem seit Jahren gut bekannten Pärchen des Formulaischen und der überbordenden Redundanz erfreuen und mit ihm ein paar spannende Lesestunden verbringen. Für Hasser von Dan Brown ist Origin ein weiterer Meilenstein in deren leidgeplagter Rezipientenvita. Wer seine Bücher liebt, wird es offen kaufen, wer sie hasst, heimlich oder gar nicht. Wer sie hasst, dürfte ohnehin davon ausgehen, dass Origin eine Art von Literatur ist, bei deren Genuss der Intelligenzquotient (weiter) vor sich hin bröselt.

Mit seinem fünften Thriller über den Harvard-Professor Robert Langdon, seine Mitstreiterin und Bestrebungen Dritter, die Welt zu verändern, geht es um die großen Fragen nach dem Woher und dem Wohin des Entwicklungspfades der Menschheit. Der Lösungsweg führt die lesenden Fans entlang spektakulärer Handlungsorte und -gegebenheiten auf einer Hochgeschwindigkeitstrasse unterhaltsam vom Start ins Ziel, an dem sie wie üblich auf die polarisierte Leserschaft treffen und sich in eine der Gruppen einreihen können.

Almut Oetjen, November 2017

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KlausA zu »Dan Brown: Origin« 13.10.2018
Fazit vorweg: hätte ich mir sparen sollen.

Aber da ich die anderen Dan Browns gelesen hatte, habe ich mir auch diesen gekauft. Es war alles sooo vorhersehbar, der Anfang, die Mitte, das Ende. Und das künstliche "Mit Entsetzen und Erschrecken" hören oder sehen von Dingen, die eben sooo vorhersehbar waren, machen ein Buch auch nicht spannender, wenn dieses "Entsetzen" oder "Erschrecken" nicht tatsächlich vermag, "rüberzukommen". Nein, das war nichts. Schade, aber ich denke, Robert Langdon (alias Indiana Jones Ersatz) hat wohl ausgedient - ich werde vorsichtshalber auf evtl. erscheinende Fortsetzungen verzichten.
Biggi M. zu »Dan Brown: Origin« 20.09.2018
"Origin" ist Band fünf der Robert - Langdon - Reihe. Wieder ein großartiger "Dan Brown" - Roman, mit einer Theorie am Ende, die nachdenklich macht, aber nicht ganz den Erwartungen der Anfangsspannung entspricht. Eingebettet ist die Story in großen Sehenswürdigkeiten, wie Casa Milà, Palacio Real Madrid, Guggenheim Museum Bilbao, La Basílica de la Sugrada Familia, Palmarianische Kirche, Königspalast von Pedralbes, Torre Girona u.v.m., die ich mit Begeisterung gegoogelt und angesehen habe. Künstlerischer Hintergrund von Winston Churchhill, William Blaket und Antoni Gaudi haben mein Wissen, durch zusätzliche Internetrecherchen, ebenfalls erweitert. Ohne sich zu informieren, verliert der Leser sich vielleicht. Da ich die Örtlichkeiten nicht kenne, war für mich die Recherche wichtig.
Dan Browns Buch ist nicht nur ein Thriller, sondern Lehrmaterial in Kunst und Geschichte, so wie Mathe, Physik und Computerwissen.
Super spannend, und in drei Tagen (670 Seiten) verschlungen. Von mir erhält der Thriller die Note "ausgezeichnet" mit Stern!

Inhalt mit meinen Worten:
Edmond Kirsch, ehemaliger Student und Freund von Prof. Robert Langdon, steht im Guggenheim Museum Bilbao vor seiner großen Präsentation. Angekündigt hat Kirsch schon drei großen Religionsoberhäupten, von den zwei deshalb mit dem Leben bezahlen mussten. "Woher kommen wir? Wohin gehen wir?" ist die große Streitfrage der Präsentation, wer erschuf die Welt? Wissenschaftliche Erkenntnisse gegen die Religion. Edmond Kirsch kündigt den Durchbruch an. Vor Robert Langdon und den geladenen Gästen, sowie der Museumsleiterin Ambra Vidal, wird Edmond vor dem Start der Präsentation, durch einen Kopfschuss getötet. Mit Hilfe, der von Edmond erschaffenen, künstlichen Intelligenz "Winston" gelingt Ambra Vidal und Robert Langdon die Flucht aus dem Museum. Ihr Ziel ist Barcelona, um die Präsentation von Edmond der Welt zugänglich zu machen, damit dessen Tod nicht umsonst gewesen ist. Auf der Suche nach dem komplizierten 47-stelligen Passwort, schweben Ambra und Robert in Lebensgefahr und werden von dem Killer verfolgt.
Art-icles&more zu »Dan Brown: Origin« 13.09.2018
Wie bereits mehrfach erwähnt halte auch ich viele Ausführungen und detaillierte Beschreibungen für unnötig und langatmig. Daher habe ich viele Seiten im Sekundentakt überflogen. Alles in allem halte ich es aber, wenn man die irrelevanten Stellen zügig überliest, für eine unterhaltsame Geschichte. Es ist mit Sicherheit kein Gänsehautschocker, der einen das Buch nicht weglegen lassen möchte. Der Spannungsbogen lässt es zu, dass man sich das Buch auch auf mehrere Tage bzw. Abende aufteilten kann, man sich aber trotzdem jedes Mal wieder freut wenn es weiter geht.
Von Dan Brown haben mir bisher, außer das Symbol, alle Bücher gut gefallen. Wobei die ersten vier meines Erachtens mit Abstand die Besten waren. (Also: Meteor, Diabolus, Illuminati, Sakrileg)
Daniela Büssenschütt zu »Dan Brown: Origin« 17.08.2018
Bislang habe ich alle Bücher von Dan Brown "verschlungen", wobei ich bei "Inferno" schon begann zu kauen...
Aber "Origin" hätte ich definitiv im Buchladen lassen sollen! Noch bei keinem Thriller sind mir so oft die Augen zugefallen.

Ich fragte mich doch recht oft, ob ich nicht versehentlich einen spanischen Touristenführer lese. Seitenweise "wissenswertes" über dieses und jenes Kunstwerk, Gemälde, Skulptur, Gedicht, Gebäude... Hallo?
Ohne diese ganzen "Fakten" hätte der eigentliche Plot um Robert Langdon nur ein Viertel des Buches ausgemacht.

Geldverschwendung - Zeitverschwendung.
Steffen Moser zu »Dan Brown: Origin« 16.07.2018
So, nun hab ich das Buch auch gelesen. Schade eigentlich, da hätte ich auch was besseres lesen können. Ich kenne alle Brown Bücher und Origin gehört nach Symbol zu den schlechtesten.Keine wirkliche Spannung und keine unvorhergesehenen Richtungsänderungen.
Von Anfang an ist klar was zu tun ist auch wenn der Weg dahin oftmals sehr seltsam ist (ich sage nur Zaun am Flughafengelände) usw.Selbst der Schluß ist schon viele Seiten vorher absehbar und nicht wirklich spektakulär.Schade eigentlich, das Thema hätte sicher mehr hergegeben.
Indishort zu »Dan Brown: Origin« 05.04.2018
Leider zu viele Worte ... Spannend über weite Strecken, aber leider zu viele Worte und die wiederholen sich zu oft. Die Begegnung mit Spaniens Städten und Kunst macht Spaß und regt an. Die Auflösung des "woher kommen wir" fällt viel weniger spektakulär aus als das "wohin gehen wir". Angesichts der täglichen Nachrichten über soziale Netzwerke, Manipulationen, Fake-News sind wir doch schon mitten drin im "Wohin". Der Schluss war durchaus einer der besseren und er hatte nicht zu viele Worte.
Oldman zu »Dan Brown: Origin« 06.03.2018
Brown hält sich an sein bewährtes Konzept und legt hier einen langatmigen Reißbrett-Plot vor, der seine Stärken auf rein touristischem Gebiet hat, zumal ich die Hauptschauplätze in Bilbao und Barcelona schon besichtigen durfte. Ansonsten viel pseudophilosophisches Geschwafel bezüglich Religion und Atheismus, die Spannung bleibt weitgehend auf der Strecke, zumal geübte Leser einen Clou der Geschichte bestimmt 200 Seiten vor dem Ende des Buches erkannt haben dürften. Der von mir sehr geschätzte Kritiker Dennis Scheck hat das Buch in seiner Sendung verrissen. Ganz so schlimm sehe ich es nicht, ein großer Wurf ist dem Autor aber auch nicht gelungen.
Laurent zu »Dan Brown: Origin« 05.02.2018
Durchaus spannend, aber kein absoluter Burner. Auf jeden Fall interessant, mit vielen vorher ahnbaren Ankern, was aber nicht stört. Stellt gute Fragen auf unterhaltsame Art, Eklektiker werden sich hier angewidert umdrehen und weiter Descartes Meditationen zu verstehen versuchen.

Geschätzt 150 Seiten dienen der Gewinnmaximierung von Autor und Verlagen. Mich interessierte schon, wie genau so eine Mengenabsprache lautet.
walli007 zu »Dan Brown: Origin« 31.01.2018
Woher kommen wir

Edmund Kirsch, ein ehemaliger Student von Professor Robert Langdon, hat geladen. Im Rahmen einer Präsentation möchte er von seiner neuesten und größten Entdeckung erzählt. Zuvor schon hat er diese Vertretern der drei großen Kirchen vorgestellt. Bei diesen löst die herausragende Entdeckung großes Entsetzen aus, sie sehen unser heute gültiges Weltbild bedroht. Gerne reist Langdon nach Spanien, um der Präsentation beizuwohnen. Es herrscht eine gespannte Stimmung als Edmund Kirsch mit seiner Vorstellung beginnt. Zu diesem Zeitpunkt hat Robert Langdon bereits Bekanntschaft mit einer eloquenten künstlichen Intelligenz namens Winston gemacht.

Zum fünften mal stolpert Robert Langdon eher zufällig in ein aufregendes und gefährliches Abenteuer. Wandelt er sonst auf den Spuren der Vergangenheit, wird er diesmal in eine Zukunft gelockt, von der man natürlich noch nicht weiß, ob und wie sie eintreten wird. Edmund Kirsch als Zukunftsforscher hat eine Idee, eine Utopie entwickelt, die die Welt verändern könnte. Entsteht daraus eine Bedrohung oder eine positive Sicht in die Zukunft. Man weiß es nicht, da die Präsentation abbricht bevor sie beendet ist. Gemeinsam mit Ambra Vidal flieht Robert Langdon, um die Präsentation zu retten. Es beginnt eine spannende Jagd.

Zwar hat Dan Brown mit seinem neuesten Buch das Rad nicht neu erfunden, dennoch schafft er eine spannende Flucht oder Jagd, je nach Blickwinkel. Ein packendes Mysterium, das es zu enträtseln gilt. Eine Reflexion über die Monarchie und andere Themen der modernen Welt. Wie hat Edmund seine Präsentation vorher geplant, was entspringt anderen Prozessen. Ansatzpunkte, die zum Nachdenken anregen, insbesondere wie groß die Fähigkeiten zum Lernen oder zum Ableiten aus Erfahrungen werden sollen, die man künstlichen Intelligenzen gibt. Ob man lieber nach der Lösung von Rätseln aus alten Zeiten sucht oder die Probleme künftiger Welten zu bewältigen sucht, ist natürlich Geschmacksache. Ist man allerdings offen, wird dieser Roman nicht enttäuschen.

Die Handlung bestens interpretiert hat Wolfgang Pampel, dessen sonore Stimme etwas Unverwechselbares hat.
Dirk Fenske-Veenhof zu »Dan Brown: Origin« 28.01.2018
Wieder ein Exkurs durch diesmal zwei spanische Großstädte (Bilbao und Barcelona). Dabei wird teilweise auf jedes noch so kleinste Detail an einzelnen Bauwerken, über Schriften diverser Autoren und verschiedener Glaubensrichtungen eingegangen. Zu Anfang ist das so vermittelte Grundwissen darüber noch interessant. Teilweise stellt sich die Frage, ob es überhaupt um die Handlung geht oder ob Brown dem Leser Wissen vermitteln möchte. Irgendwann empfindet man es eher als einschläfernd und es dient lediglich der Aufblähung der Geschichte. Sonst wäre das Buch nur halb so dick. Sehr schade!

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