Du bist zu schnell von Zoran Drvenkar

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Klett-Cotta.

  • Stuttgart: Klett-Cotta, 2003. ISBN: 3-608-93623-8. 287 Seiten.
  • München: dtv, 2005. ISBN: 3423208333. 295 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2010. ISBN: 978-3-548-28362-3. 295 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009. Gesprochen von Hans Löw & Susanne Wolff Felix Knopp. ISBN: 3899036727. 4 CDs.

'Du bist zu schnell' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Val erwacht in einer geschlossenen Anstalt. Nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat Dinge gesehen, die sie nicht hätte sehen dürfen. Eine Welt, verborgen in unserer. Die Welt der Schnellen. Val stellt Nachforschungen an, denn sie glaubt, den Schnellen auf die Spur zu kommen. Bis mit Blut auf ihrem Spiegel steht: »Wo bist du gewesen?!« Wer sind die Schnellen, die Val, Marek und Theo mit brutalen Morden und klaren Zeichen daran hindern wollen, die Tür zu ihrer Welt zu öffnen? Warum müssen alle dafür bezahlen, die hinter das Geheimnis der Schnellen kommen wollen? Die drei machen sich auf die Suche nach ihnen. Ihre Verfolgung führt sie aber auch immer mehr zu sich selbst, zu gegenseitigen Verdächtigungen und dem Verlust von Vertrauen …

Ihre Meinung zu »Zoran Drvenkar: Du bist zu schnell«

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Leser zu »Zoran Drvenkar: Du bist zu schnell« 14.03.2012
Was das Ende auf ein erleuchtendes Ende betrifft, geht es mir ähnlich wie meinen Vorkommentatoren. Auch mich hat das Ende enttäuscht, ich hätte da etwas mehr erwartet.Die Tatsache, dass die beiden den Tod ihrer Freundin nicht der Polizei melden, sondern erst zu dem Freund dieser Freundin fahren, der das dann noch immer nicht der Polizei meldet, ist natürlich unrealistisch. Aber das ist in diesem Fall für den Kontext nicht so entscheidend.Entscheidend sind einige Widersprüche und Unklarheiten, die am Ende bleiben. Die möglichen Lösungen, die mir in den Sinn kommen, ergeben ebenfalls keinen Sinn. Ich bin allerdings nicht sicher, ob es ein Fehler des Autoren war, vielleicht hab ich auch nur einiges nicht verstanden oder nicht aufmerksam genug gelesen, was aber dann gar nicht so tragisch wäre, denn Bücher, die Unklarheiten enthalten, gefallen mir am besten :-).
Was aber definitiv auf das Buch zutrifft, ist, dass es sehr spannend und flüssig geschrieben ist und an keiner Stelle langweilig.
fresno89 zu »Zoran Drvenkar: Du bist zu schnell« 04.10.2011
Tja, ich muß mich meinem Vorrezensenten "Axel" voll anschließen. Auch ich habe bis zum Schluß auf eine Erleuchtung gewartet, weil ich immer davon ausgehe, daß jemand der sich die Mühe macht ein Buch zu schreiben, den Lesern etwas zu sagen hat, bei einem Krimi zumindestens eine spannende Story. Herr Drvenkar hat aber auch in dem KC Interview gesagt, daß er nicht in irgendeine Schublade, wie z.B. Krimi, gesteckt werden möchte. Richtig, denn dieses Werk gehört nichtmal da hin, denn so ein wirres, auch unter Drogeneinfluß nicht nachzuvollziehendes Geschreibsel, paßt tatsächlich in keine Sparte.
Da ich grundsätzlich jedes Buch zu Ende lese, weil ich daran glaube, daß jeder Autor dem Leser was zu sagen hat, denn sonst würden die meisten sich ja hoffentlich nicht die Mühe machen ein Buch zu schreiben, bin ich hier maßlos über die vergeudete Zeit, sowohl die des Autors als auch meine, enttäuscht.
Axel zu »Zoran Drvenkar: Du bist zu schnell« 18.05.2011
Dieses Buch ist wie ein James Bond Film. Man fühlt sich unterhalten, denkt aber die ganze Zeit, wie schwachsinnig und unglaubwürdig das alles ist. Ich habe die ganze Zeit (und das war wohl auch der Grund, das ich es zu Ende gelesen habe) darauf gewartet, das mich am Schluss so ein "A-ha"-Effekt ereilt. Leider ist es nicht so. Und so rauscht die ganze Story nur so vor einem her und man kann gar nicht richtig begreifen, wie irrsinnig das alles ist. Z.B. Mann (Marek)stellt fest, das seine neue Freundin schon zweimal in der Klapse war und Tabletten nehmen muss, dasmit sie nicht ausklinkt. Er besuchtSie und findet in Ihrem Badezimmer eien Leiche einer alter Freundin von ihr. Sie faselt was davon, das es "die Schnellen" gewesen sind. Jeder andere würde nun die Polizei und den Notarztwagen rufen. Er nicht. Zuerst eine Spritztour nach Berlin, dann zurück in die Wohnung, Leiche gewaschen, auf den Rücksitz des Autos gepackt und ab damit zu deren Freund. Der wiederum auch nicht verwundert, das zwei ihm vollkommen Fremde die Leiche seiner Freundin vorbeibringen. Nein, er glaubt, das es die Schnellen waren. Nee, sorry, das ist alles sowas von daneben. Ich habe echt nichts gegen schrille Storys, aber dann kann man zumindest noch ein bisschen Witz darin erkennen.
Die Protagonistin des Romans (Val) ist erst durch übermäßigen Drogenmissbrauch in diese Psychokrise gekommen und mir scheint es, als ob Herr Drvenkar während des Schreibens auch das ein oder andere Tütchen geraucht hat. Von meiner Seite nur 50°
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