Kaltengrund von Zeno Diegelmann

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Aufbau.
Folge 3 der Kommissar-Seeberg-Serie.

  • Berlin: Aufbau, 2015. ISBN: 978-3-7466-3187-5. 268 Seiten.

'Kaltengrund' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Ein Schneesturm hat die Dörfer der Hohen Rhön von der Außenwelt abgeschnitten. Kommissar Seeberg von der Kripo Fulda muss trotzdem in das Dorf Kaltengrund, um den dreißig Jahre zurückliegenden mysteriösen Tod eines Grenzsoldaten zu untersuchen. Während den Ermittlungen stößt Seeberg auf eine Mauer des Schweigens. Doch er bleibt hartnäckig. Schließlich hofft er, dass ihn die alte Spur auch zu den Hintermännern führt, die für den Mord an seiner Tochter verantwortlich sind.

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Gerrit zu »Zeno Diegelmann: Kaltengrund« 13.01.2018
Die bisher drei Teile umfassende Reihe um Kommissar Klaus Seeberg ist eine unterhaltsame Lektüre im Regionalkrimi-Genre. Kommt man selbst aus der Rhön, der Region in der Diegelmann seine Krimis spielen lässt, dann findet man sich schnell in den Geschichten wieder. In jedem seiner Bücher ein schlüssiger Plot und dazu eine durchgängig behandelte Hintergrundgeschichte rund um den Protagonisten Klaus Seeberg.
Mir persönlich haben die bisherigen drei Bände sehr gut gefallen, aber Geschmack ist ja bekanntlich kein Massenprodukt.
wurm200 zu »Zeno Diegelmann: Kaltengrund« 25.03.2016
Zeno Diegelmann
Kaltengrund
Aufbau Verlag

Autor: Zeno Diegelmann, Jahrgang 1974, lebt in Frankfurt am Main und in Fulda. Er hat das Libretto für das Musical „Bonifatius“ geschrieben, und unter dem Namen Tim Boltz veröffentlichte er die Bestseller „Weichei“, „Nasenduscher“ und „Linksträger“. Im Aufbau Taschenbuch sind seine Kriminalromane „Rhönblut“ und „Finsterhain“ lieferbar. (Quelle: Aufbau Verlag)

Kommissar Klaus Seeberg ist auf dem Weg nach Kaltengrund, um dort einen alten Fall zu bearbeiten, der im Zusammenhang mit seiner verstorbenen Tochter steht. An seiner Seite befindet sich die Polizeipsychologin Franziska Hellmich die aufgrund der Überprüfung der Polizeitauglichkeit von Klaus Seeberg dabei ist. Doch mitten auf dem Weg kommen die beiden an eine Straßensperre, wo sie aufgrund der Wetterlage gebeten werden, den Weg nicht fortzusetzen. Jedoch kann dies den Kommissar nicht von seinem Vorhaben abbringen, nach Kaltengrund zu fahren. Wie sich herausstellt, war das nicht die beste Entscheidung, denn sie haben einen Unfall.

Das Buch hat 38 Kapitel, plus einen Prolog und Epilog. Die Kapitelüberschriften bestehen aus dem Wort Kapitel und der Ziffer. Etwas Negativ fiel mir ins Auge, das die neuen Kapitel immer direkt nach dem alten anfangen. Es wird also keine neue Seite begonnen, wie man es häufiger sieht.
Gleich zu Beginn des Buches begegnet dem Leser ein Zitat von dem Serienmörder, Charles Manson. Dieses Zitat regt auch gleich zum Nachdenken an.
Wir erfahren schon zu Beginn des Buches einiges über den Kommissar selbst, das hilft dem Leser den Kommissar und die Situation, in der er sich befindet, besser kennenzulernen (schließlich handelt es sich um einen Folgeroman und knüpft an Handlungen alter Bücher an).
Wir erfahren außerdem in einigen Kapiteln, die Handlung aus der Vergangenheit. Diese Kapitel sind leider im selben Format geschrieben wie der Rest des Buches, da würde ich mir wünschen, dass diese Kapitel etwas besser kenntlich gemacht werden (z. B. durch Kursivschrift). Die Texte, die der Kommissar selber liest, die sind dann jedoch hervorgehoben durch die Kursivschrift.
Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere, Seeberg und Hellmich wird leider nicht sonderlich gut erzählt. Wir nehmen kaum eine Entwicklung wahr und stehen am Ende dann vor einer Liebesgeschichte (eventuell ist dies aber auch in einer der anderen Bücher schon erzählt worden).
Der Tathergang, sowie die Aufklärung sind bei diesem Krimi logisch und sehr schlüssig erzählt worden. Das Ende weckt dann noch mal das Interesse, denn dort wird der Beginn eines neuen Falles erzählt. Dies könnte eventuell dann im nächsten Band fortgesetzt werden.

Cover: Das Cover ist in den Farben blau und weiß gehalten. Der Titel ist in rot und weiß geschrieben und hebt sich so auch super ab. Wir sehen einen schneebedeckten Abhang, auf dem einige Bäume stehen. Die Bäume und der Titel sind in einem Glanzcover abgedruckt und heben sich somit auch beim Fühlen ab. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und nimmt auch Bezug auf den Handlungsort der Geschichte.

Fazit: Es handelt sich bei Kaltengrund um einen relativ normalen Krimi, wie man ihn schon mehrfach gelesen hat. Das Rad muss jedoch nicht neu erfunden werden und so sorgt auch dieser Krimi für einige Unterhaltung. Leider ist der Krimi sehr durchschaubar, was aber auch daran liegt, dass wir den Mordfall erzählt bekommen. Daher bekommt der Krimi von mir 3/5 Sterne.

Klappentext: Ein schwerer Schneesturm schneidet die Dörfer der Hohen Rhön von der Außenwelt ab. Doch Kommissar Klaus Seeberg muss in das Dorf Kaltengrund, um den dreißig Jahre zurückliegenden Mord an einem Grenzsoldaten aufzuklären. Während seiner Ermittlungen stößt er bei den Einheimischen auf eine Mauer des Schweigens. Aber er bleibt hartnäckig, denn er glaubt, dass die Spur ihn auch zu den Verantwortlichen für den Mord an seiner Tochter führt.
Hochspannend – Kommissar Seeberg ermittelt in eigener Sache. (Quelle: Aufbau Verlag)

Titel: Kaltengrund
Autor: Zeno Diegelmann
Genre: Krimi
Verlag: Aufbau Verlag
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-7466-3187-5
Seiten: 318
Manfred Knüttel zu »Zeno Diegelmann: Kaltengrund« 10.12.2015
„Kaltengrund“, der 3. Roman aus der Reihe von Zeno Diegelmann, ist, um es kurz zu sagen, wiederum so spannend, dass man nicht auf die Idee kommt, ihn wegzulegen.
Der Held, Kommissar Seeberg, lernt im Laufe der beiden Tage des Geschehens alle Menschen kennen, die er für die Lösung des Falls benötigt. In einer dramatischen Situation dröselt sich (fast) alles auf. Auch der Mord an Tochter Laura wird aufgeklärt. Nur ob „sie sich am Ende kriegen“ (Seeberg seine tatkräftige Assistentin Franziska Hallmich), bleibt unbeantwortet.
Auf der Plus-Seite des Romans stehen sicher der skurrile Hintergrund, das überraschende Ende und das Lokalkolorit, gibt Diegelmann doch beispielsweise den Beteiligten Namen aus Rhön und Fulda.
Etwas Kritik könnte man an den leicht hölzern wirkenden Dialogen äußern, vielleicht auch an der etwas konstruierten „Story“.
Insgesamt ein Krimi, den man verschlingt.
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