Rendezvous nach Ladenschluß von Zelda Popkin

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel Death Wears a White Gardenia, deutsche Ausgabe erstmals 1992 bei dtv.

  • Philadelphia; New York: Lippincott, 1938 unter dem Titel Death Wears a White Gardenia. 307 Seiten.
  • München: dtv, 1992. Übersetzt von Uta Strätling. ISBN: 3423115599. 198 Seiten.
  • München: dtv, 1994. Übersetzt von Uta Strätling. ISBN: 3423250909. 315 Seiten.

'Rendezvous nach Ladenschluß' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mary Carner, Warenhausdetektivin in der Fifth Avenue, bringt die Jubiläumsfeier der Firma Blankfort & Cie. ganz schön durcheinander, als sie der Geschäftsleitung mitteilt, daß man soeben in einem Kleiderschrank die Leiche des Leiters der Kundenkreditabteilung entdeckt hat. Daß dieser neben einer trauernden Witwe auch noch eine schwangere Sekretärin hinterläßt, vereinfacht die Sachlage nicht eben.

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ABaum71 zu »Zelda Popkin: Rendezvous nach Ladenschluß« 16.10.2010
Das Buch wirkt bei genauerem Hinsehen doch schon etwas in die Jahre gekommen. Nichtsdestotrotz ist es doch für den Leser amüsant die Verhaltensweisen der Protagonisten im Amerika der 30er Jahre des 20ten Jahrhunderts kennenzulernen : Sehr höflich wird miteinander umgegangen, Telefongespräche werden noch vom Fräulein vom Amt weitergeleitet und die Herren der Schöpfung schmücken sich mit Ansteckblumen. Da ist es doch umso erstaunlicher das eine weibliche Detektivin namens Mary Carner die Hauptperson ist und den Fall dann endgültig löst. Das Buch ist ein klassischer Whodunit und wird deshalb nicht mit blutrünstigen Szenen aufwarten können und der geübte Leser wird auch schon vor dem Ende einen Täter für sich ausgemacht haben, aber dennoch ist das Buch nicht langweilig und mit viel Wortwitz geschrieben worden.
Wesemann,R. zu »Zelda Popkin: Rendezvous nach Ladenschluß« 02.07.2005
Der Ladendieb Joe Swayzey und sein Freund Bill Smith beschließen, zum 50. Jubiläumsverkauf der Firma Jeremiah Blankfort in der New Yorker 5th Avenue, die Hektik zu nutzen und einerseits einen Koffer voller Luxustextilien zu stehlen, andererseits den Inhaber des Kontos Mr. Chase zu erpressen, da dieser eine Ehefrau und eine kostspielige Geliebte besitzt.
Als Joe den Koffer anderentags holen will, ist an dessen Stelle die Leiche des Kreditabteilungsleiters Andrew McAndrews zu finden.
Nicht Inspektor Heinsheimer oder der Hauptdetektiv des Warenhauses Chris Wittaker lösen den Fall, sondern die junge Warenhausdetektivin Mary Carner.
Interessant ist besonders der Einblick in die Sitten un Gebräuche der 30er Jahre des 20. Jhs.: Sorge um den "guten Ruf", modische Textilien dieser Zeit, Methoden der Werbeabteilung, Blumen im Knopfloch, erste Versuche, Scheinfirmen zu gründen.
Erfrischender, an O´Henry erinnernder Stil.
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