Schwarzes Fieber von Wolfgang Burger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Heidelberg, 1990 - 2009.
Folge 4 der Alexander-Gerlach-Serie.

  • München; Zürich: Piper, 2008. ISBN: 978-3-492-25119-8. 288 Seiten.

'Schwarzes Fieber' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine bewusstlose Frau mit starken Kopfverletzungen, die in der Nähe von Heidelberg gefunden wird, gibt der Polizei Rätsel auf: Wer ist sie? Und weshalb wird sie von niemandem vermisst? Als sie aufwacht, stellt sich heraus, dass sie nicht sprechen kann. Kripochef Alexander Gerlach übt sich in Geduld, doch dann kommt es zu weiteren Mordanschlägen auf die Fremde. Erst als die Leiche eines Mannes aus Angola auftaucht, beginnt Gerlach die wahren Zusammenhänge zu erahnen, und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ihre Meinung zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber«

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rolandreis zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 08.10.2016
Dies ist der vierte Fall aus der Alexander Gerlach Reihe. Der Kriminalrat muss diesmal während der Urlaubszeit im heißen Sommer ermitteln. Dabei bekommt er es innerhalb kurzer Zeit mit zwei Fällen zu tun, die sich nach und nach verbinden. Parallel dazu bekommt der Leser immer wieder gewohnte lustige Einblicke in sein Privatleben. Seine Zwillingstöchter haben ihre Liebe für den Reitsport entdeckt und ordnen alles dem Erwerb eines eigenen Pferdes unter. Ebenso scheint seine Geliebte unerreichbar im Urlaub in Asien zu sein, bis er bemerkt, dass deren Mailnachrichten im Spamfilter seines Posteinganges sind. All diese kleinen Schmunzler zwischendrin mag ich als Leser sehr gern. Gerlach wirkt dabei nie überzogen, für mich immer ein sympathischer Ermittler mit Stärken und Schwächen. Die Thematik des Kriminalfalles fand ich gut, es war mal etwas ganz anderes. Burger hat hier auch wieder einen Krimi geschrieben, der nicht mit großer Brutalität und Gewalt agiert. Eher zeigt er dem Leser skrupellose Machenschaften mit dem Leid anderer Menschen auf, ohne aber die bekannte Prise Humor aus Alexander Gerlachs Umfeld vermissen zu lassen, die ich als Leser seiner Bücher schätze.
Peter H. zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 02.01.2014
Das Buch ist zwar schon etwas älter und ich habe es erst jetzt in die Finger bekommen, trotzdem war ich begeistert und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Kritiken, die hier zu diesem Buch stehen, sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Man sollte aber unterscheiden, ob man mit diesem Buch in der "Gerlach-Reihe" von Wolfgang Burger einsteigt oder auch die Bücher vorher gelesen hat. Als Leser aller Bücher der Reihe war ich begeistert und kann es nur weiterempfehlen. Natürlich sind hier und da einige inhaltliche Mängel und es wäre in Wirklichkeit schon längst zur Suspendierung von Kriminaloberrat Gerlach gekommen aber ein Buch soll mich ja unterhalten und das hat es getan.
K.D. zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 09.10.2011
Ich mag eigentlich diese Art Krimi. Etwas provinziell überschaubar, mit gemütlich-sympathischen Figuren und Vor-der-Haustür-Atmosphäre. Heidelberg im drückend heissen Sommer, alles bewegt sich träge, die Ferien lassen die Strassen menschenleer zurück. Zweifellos schafft das eine geeignete Stimmung. Die Geschichte an sich beginnt passend, die Ermittlungen gestalten sich mühsam und irgendwann wirds langatmig. Bis sich nach und nach aus diesem Lokalseiten-Kriminalfall ein internationaler Politthriller entwickelt. Nur - ab da wird´s dann sehr mäßig, stellenweise unglaubwürdig bis albern. Ein Showdown fehlt natürlich dann auch nicht und schon bleibe ich als Leser mit einem Gefühl zwischen Enttäuschung und Belustigung mit einem Fragezeichen über dem Kopf zurück. Für den Sprung in die große Welt stimmt hier die Schuhgröße nicht.
SisMorphine zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 07.09.2010
Die Kriminalgeschichte selbst gerät hier und da ein wenig in den Hintergrund, aber die Charaktere, die im Buch erscheinen (vorneweg Alexander Gerlach und Umgebung^^) machen die Geschichte abwechslungsreich.
Es ist nicht die große Hochspannung und vielleicht für die Freunde des ganz großen Realismus mit einigen Schwächen behaftet, aber dafür liebevoll gezeichnet. :)
Es ist mit Sicherheit auch nichts, was einem schweißnasse Fingerchen beschert, aber meines Erachtens ein gutes Buch nach einem langen Tag bei einer Tasse Tee aufm Sofa...
Ich habe zumindest in der letztes Zeit weit Schlechteres gelesen (oder eben auch nicht)...
E.Manlik zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 18.02.2010
Dies war definitiv mein letzter Krimi von diesem Autor und bin mit der Zuschrift von M.Rambow einer Meinung, einfach langweilig. Es zieht und zieht sich. Zudem, wenn man Landschaftsbeschreibungen möchte, dann liest man doch die entsprende Reiseliteratur. Ebenso - auch wenn in einfachem Englisch - sind m.E. seitenlange Dialoge in dieser Sprache überflüssig. Wie so Vieles andere auch in diesem Buch. Seitenschinderei?
M. Rambow zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 20.10.2009
Ich finde dieses Buch einfach nur langweilig, und wenn die Gespäche mit seinen Zwilligen beschrieben wird werde ich an Hanni und Nanni erinnert. Der Schreibstil ist nicht prickelnd und ständig wartet man dass nun endlich mal was passiert. Oft redet Herr Gerlach über seinen oder seine Untergebene, die meines Erachtens eine blöden Beigeschack geben. Es ist mein erstes Buch von diesem Autor und ich glaube auch mein Letztes!
dg9tm zu »Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber« 05.11.2008
Wolfang Burger legt hier den vierten Band mit seinen Kripochef Alexander Gerlach vor. Als Tatort wird auch hier wieder Heidelberg und Umgebung gewählt. Die Geschichte ist etwas verworren, wird doch eine bewusstlose Frau gefunden und ein toter Farbiger nacheinander gefunden. Aber wie hängen diese beiden zusammen und wer versucht die Frau aus welchem Grund zu töten? Als Zeitpunkt wurde der Hochsommer gewählt, in denen alle etwas träge sind. Und so zieht sich die Geschichte auch etwas in die Länge, ohne dass eine größere Spannung aufkommt. Im Vergleich zu den drei vorangegangenen Bänden plätschert diese hier eher vor sich hin. Die Zwillinge von Kripochef Gerlach sind während der Sommerferien auf Pferd gekommen und so kommt hier ab und zu etwas Unterhaltung in die dahinfließende Geschichte. Das Ende war für mich nicht ganz so befriedigend. Zum einen überschlagen sich die Ereignisse ganz plötzlich und zum anderen ist der Fall so schnell abgeschlossen, dass der Leser unbefriedigt zurück bleibt, mit dem Gefühl, dass da noch etwas fehlt.
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