Die dunkle Villa von Wolfgang Burger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Piper.
Folge 10 der Alexander-Gerlach-Serie.

  • München: Piper, 2014. ISBN: 978-3-492-30337-8. 320 Seiten.

'Die dunkle Villa' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad im Krankenhaus erwacht, erinnert er sich schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Heergarden, der sich selbst vor einigen Tagen aufgebracht des Mordes an seiner Frau bezichtigt hatte? Deren Tod liegt bereits viele Jahre zurück, doch damals deutete nichts auf einen Mord hin. Ist etwas dran an Heergardens spätem Geständnis, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang zu Gerlachs Unfall?

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rolandreis zu »Wolfgang Burger: Die dunkle Villa« 03.03.2016
Dies ist der mittlerweile zehnte Fall des Kriminaloberrat Alexander Gerlach. Dabei beginnt alles mit einer Gehirnerschütterung, die sich Gerlach bei einem Radunfall zugezogen hat. Nach und nach erhält er seine Erinnerungen zurück und nimmt dabei den Leser mit zu einem Fall aus den 80er Jahren aus der Welt der Stars und Sternchen in der Unterhaltungsindustrie. Obwohl gesundheitlich noch nicht voll fit, klemmt er sich hinter die Lösung der Geschichte, ganz zum Leidwesen seiner Sekretärin "Sönnchen", die ihn lieber mit Kräutertee versorgt und ihm Ruhe verordnen möchte. Aber da hat sie die Rechnung ohne den bockigen Kriminaloberrat gemacht, der sich auch gleich noch durchringt seinen Töchtern den Halbbruder zu beichten. Die familiären Verflechtungen von Gerlach mag ich sehr gern an dieser Reihe, diesmal hätte ich mir aber durchaus mehr davon gewünscht. Es kam mir ein wenig zu kurz gegenüber anderen Bänden. Dabei konzentriert sich diesmal alles mehr auf die Auflösung der Vergangenheit durch diverse Befragungen und Ereignisse der beteiligten Protagonisten im Fall. Die Personen der Samstag Abend Show kann man sich richtig bildlich vorstellen und sind eine Bestätigung warum das ZDF den "Musikantenstadl" abgesetzt hat (Ja, ich bin kein Fan dieser samstäglichen Zeitverschwendung). Hier hat der Autor meiner Meinung nach gelungene Bilder dieser Welt gezeichnet. Überraschend war dann aber für mich doch der Täter, da hatte ich einen anderen auf dem Radar. In Summe ein gelungener zehnter Fall des Alexander Gerlach.
Alfred Göbel zu »Wolfgang Burger: Die dunkle Villa« 23.07.2014
Ich habe bisher alle Krimis von Wolfgang Burger gerne gelesen. Vielleicht schon früher, nunmehr allerdings empfinde ich die Beschreibungen des Privatlebens von Gerlach zusehend zu wenig dem Niveau des Autors im Übrigen angemessen. Die Beziehung zu Theresa empfinde ich mittlerweile eher im Stil eines Groschenromans beschrieben.
Die Eigentliche Krimihandlung entspricht desungeachtet den Erwartungen. Schade wegen der Erzählweise zum Privatleben.
Uwe Dietrich zu »Wolfgang Burger: Die dunkle Villa« 19.03.2014
Die Alexander Gerlach Reihe, den Chef der Heidelberger Kripo, gehört zu besten was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Spannend, humorvoll und nicht blutrünstiger Krimispaß der süchtig macht. Die gesamte Reihe von Teil 1 "Heidelberger Requiem" bis Teil 10 "Die Dunkle Villa" ist unbedingt empfehlenswert.
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