Alleingang von Wolfgang Brenner

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Gmeiner.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2012. ISBN: 978-3839212271. 270 Seiten.

'Alleingang' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Marie Blau lebt mit ihrem kleinen Sohn Felix am Rande von Koserow auf Usedom. Ihr Mann Karl ist Berufssoldat und derzeit in Kundus stationiert. Eines Tages erreicht Marie die Nachricht, dass ihr Mann bei einem Selbstmordanschlag der Taliban ums Leben gekommen ist. Sie reist mit dem Jungen zur Trauerfeier nach Berlin. Dort weigert man sich jedoch, ihr den Leichnam ihres Mannes zu zeigen. Angeblich ist er entstellt. Und dann erhält Marie einen Anruf ihres totgesagten Gatten …

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neumdi zu »Wolfgang Brenner: Alleingang« 24.04.2013
Zum Inhalt ist alles gesagt. Interessante Figuren, die man zum Teil noch etwas hätten weiterentwickeln können. Spannende Verschwörungstheorie, viele falsche Fährten. Der Schluss hat für meine Begriffe jedoch zu viele offene Fäden, die man selbst verknüpfen muss. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Das hat für mich den Gesamteindruck etwas getrübt.
subechto zu »Wolfgang Brenner: Alleingang« 14.02.2012
Der fünfte Sarg

Usedom, Berlin und Kundus, das sind die Schauplätze in Wolfgang Brenners hochspannenden Kriminalroman „Alleingang“. Hierbei geht es um ein brandaktuelles Thema, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.

Karl Blau ist Berufssoldat und derzeit in Kundus stationiert. Seine Frau Marie lebt währenddessen allein mit dem gemeinsamen Sohn Felix im dörflichen Koserow auf der Insel Usedom.

Die beschauliche Idylle zerbricht, als Marie Besuch von einem Fremden bekommt. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst erhält sie die Nachricht vom Tode ihres Mannes, doch den Leichnam will man ihr nicht zeigen, denn der fünfte Sarg ist leer! Dann taucht eine Videobotschaft von Karl auf und schließlich meldet der sich sogar telefonisch bei ihr...

Betont sachlich schildert der Autor einerseits den Alltag von Marie, die sich zwar so ihre Gedanken über Kundus macht, wonach die Stadt jedoch eher aussieht wie Burg Liechtenstein, als ein Kriegsschauplatz. Andererseits bezieht er mittels Karl äußerst mutig und emotional Stellung zu diesem Krieg und seinen Folgen, bis hin zu einem dramatischen Finale.

Herausgekommen ist ein Roman, der mich tief bewegt hat und lange nicht mehr loslassen wird. Sehr zu empfehlen!
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