Aber Mutter weinet sehr von Wolfgang Brenner

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Knaus.

  • München: Knaus, 2012. ISBN: 978-3813505030. 288 Seiten.

'Aber Mutter weinet sehr' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als der 11-jährige Johann spurlos verschwindet, ändert sich das Leben seiner Eltern radikal. Robert, der Vater, verlässt sich auf die Polizei, Marie, die Mutter, hat Angst, dass es den Kriminalbeamten mehr um die Ergreifung des Entführers als um ihr Kind geht. Dass auch Robert sich gegen sie stellt. Und dann hängt eines Tages eine Tüte an ihrem Fahrrad. Darin das Handy ihres Sohnes. Marie beginnt, sich heimlich mit dem Entführer zu treffen. Sie fleht ihn an. Er lässt sie zappeln. Dann bricht der Kontakt ab. Bis Marie durch Zufall die Identität des Täters herausfindet. Das Spiel beginnt von vorne.

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charliene zu »Wolfgang Brenner: Aber Mutter weinet sehr« 06.07.2015
Eine unglaublich starke Geschichte . Per Zufall bin ich auf das Buch gestossen und ich bin ergriffen davon, wie Wolfgang Brenner die Hölle dieser Mutter beschreibt. Ein Psychothriller der feinsten Art. "Aber Mutter weinet sehr war " zwar mein erstes Buch von diesem Autor, sicherlich aber nicht das letzte.
Alina Weist zu »Wolfgang Brenner: Aber Mutter weinet sehr« 19.10.2014
Ich fand das Buch von Anfang an sehr fesselnd. Von dem abgehackten Sätzen habe ich nicht so viel mitbekommen. In der Geschichte wurde immer wieder neues hervorgerufen so,dass man einfach weiter lesen muss. Das die Geschichte so endet, hatte ich nicht gedacht. Trotzdem hat es mir sehr gefallen.
Also alles in einem war das Buch Ziehmlich gut.
simsa zu »Wolfgang Brenner: Aber Mutter weinet sehr« 06.11.2012
Johann ist verschwunden. Der Junge kam nicht zum Abendessen und seit diesem Moment ist nichts mehr wie es war. Die Eltern sind in heller Aufregung und schalten die Polizei ein, doch Johann ist nicht auffindbar.

Marie, seine Mutter, will nicht aufgeben, ihren Sohn nicht im Stich lassen und versucht heimlich Kontakt mit dem Täter aufzunehmen, denn sie glaubt fest daran, dass ihr Sohn noch lebt.

Als sich daraufhin wirklich der Entführer bei ihr meldet trifft sie sich hinter dem Rücken der Polizei mit ihm und versucht mit aller Macht ihren Jungen nach Hause zu holen.
Ich dachte mir, dass ich in dieser Rezension einmal ganz von vorne beginnen werde, denn mir gefällt dieses Cover schon sehr. Es spricht mich so an, dass ich das Buch in jeder Buchhandlung zur Hand nehmen würde um den Klappentext zu lesen. Hinzu kommt, dass ich nach Beendigung sagen kann, dass es auch gut zu der Geschichte passt und stimmig ist.

Weiter geht es aber nun mit dem Inhalt und auf diesen kommt es ja nun einmal bei einem Buch an. Als Leser/ Leserin erleben wir den Kampf der Mutter um ihren Sohn. Johann ist Weg und Marie würde alles tun um ihn zurück zu bekommen.
Dies ist verständlich, ich denke jeder würde so handeln, aber direkt bei Marie dabei zu sein, zu sehen was sie durchlebt und wie sie und ihr Mann sich entfremden war schon sehr bedrückend.

Allerdings und dies muss ich auch gestehen, hatte ich zu Beginn so meine Probleme in das Buch hineinzufinden. Denn der Schreibstil ist sehr hölzern. Die Sätze sind meist kurz gehalten, eine emotionale Bindung zu den Charakteren ist dadurch schlecht möglich und so manch eine Person wird immer wieder angerissen, aber meiner Meinung nach nicht ausreichend beschrieben.

Kurz gesagt, ich litt auf der einen Seite mit, konnte mich aber nicht in die Personen fühlen, was ich gerade bei so einer Thematik schon schade fand. Denn die Idee des Buches ist durchaus gutgemeint.

Nach ungefähr der Hälfte änderte sich aber mein Leseverhalten. Ich hatte nun genug Erfahrung mit dem Stil des Autors und es wurde leichter Marie zu folgen. Zwar sagte er mir immer noch nicht zu, aber das Ende war so offen in alle Richtungen, dass ich wissen musste was passieren wird.

Aus diesem Grund fällt auch meine Beurteilung besser aus, als ursprünglich vermutet. Und ich kann Personen, die dieses Buch beginnen werden nur ans Herz legen es nicht abzubrechen und zu Ende zu lesen. Man wird warm mit dem Stil und am Ende hat man eine Geschichte, die man so nicht vermutet hätte.
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