In jenen dunklen Tagen von Willy Josefsson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Minnet av en mördare, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Ordfront, 1999 unter dem Titel Minnet av en mördare. 261 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001. Übersetzt von Jutta Hamberger. ISBN: 3-499-22892-0. 314 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2002. Übersetzt von Jutta Hamberger. ISBN: 3828971091. 314 Seiten.

'In jenen dunklen Tagen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein Sexualmörder will nach dreißig Jahren seinen Fall neu aufrollen. Doch dann wird der Mann mit aufgeschnittener Kehle in der Psychiatrie gefunden. Was ist vor dreißig Jahren wirklich geschehen?

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Ulrike zu »Willy Josefsson: In jenen dunklen Tagen« 18.11.2006
So richtig Spannung will bei mir nicht aufkommen. Das Ende scheint für viele skandinavische Krimis typisch: Der Held (Olson) hat seine illusorischen Vorstellungen vom durchweg sauberen Rechtsstaat verloren.
Trotzdem finde ich den Herrn Olson sympathisch.
Ich kann nicht zustimmen, dass die Geschichte wirr ist. Ich sehe da druchaus einen Handlungsstrang.
Für mich hat Herr Josefsson eine zweite Chance verdient.
snoozer zu »Willy Josefsson: In jenen dunklen Tagen« 31.01.2006
Hat mir auch nicht besonders gefallen.
Neben dem was kue bereits geschrieben hat, fand ich den Aufbau der Geschichte auch noch ziemlich wirr. Mal passierte hier ein bisschen was zu dem einen Fall, dann wieder dort ein bisschen zum anderen, dann kommt noch ein weiterer Fall dazu, aber man geht zurück zum ersten, ohne dass der Leser kapiert, was das überhaupt alles soll und ohne dass wirklich was dabei herumkommt.

Muss man wirklich nicht lesen.
SilkeS: zu »Willy Josefsson: In jenen dunklen Tagen« 04.11.2003
Ich kann kue nur zustimmen! Der Krimi ist sehr ruhig ohne Tiefe. Doch finde ich die Lösung des Falles sehr gelungen!

kuerten zu »Willy Josefsson: In jenen dunklen Tagen« 03.06.2003
Manchmal gewinnt man den Eindruck, zur Zeit werden alle Kriminalromane von Autoren mit skandinavischen Namen erfolgreich in Deutschland verlegt, egal ob sie auch gute Qualität bieten. Dieser Roman von Josefsson ist so ein Beispiel dafür.

Sehr ruhig, zu ruhig erzählt, ohne dass jemals Spannung aufkeimen kann. Die Sprache simpel und ideenlos. Immer wieder wiederholt sich der Autor, spricht zig mal vom "Mann mit der Baseballmütze" oder vom "Geruch ihres Shampoos". Liebt der alte Kommissar nun die Frau oder ihr Shampoo???

Der Fall an sich ist zwar ganz gut gestrickt, aber die Auflösung absolut unzufriedenstellend. Vier Morde geschehen in dem Roman, zwei werden unspektakulär aufgelöst, bei einem fehlen die Beweismittel und niemand kann zur Rechenschaft gezogen werden und der besonders grausame Mord scheint am Ende unter den Teppich gekehrt zu werden. Enttäuschend!

Nur wenige Ansätze konnten mich bei diesem Roman überzeugen. Habe nicht den Bedarf, ein weiteres Buch dieses Autors zu lesen.
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