Froschmaul von William Marshall

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel Frogmouth, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Rotbuch.
Folge 12 der Yellowthread-Street-Serie.

  • London: Secker & Warburg, 1987 unter dem Titel Frogmouth. 196 Seiten.
  • Hamburg: Rotbuch, 1989. Übersetzt von Karin S. Rausch. ISBN: 3-88022-616-4. 234 Seiten.
  • Hamburg: Rotbuch, 1994. Übersetzt von Karin S. Rausch. ISBN: 3-88022-348-3. 234 Seiten.

'Froschmaul' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Fliegen die Vögel eigentlich zu ihrem Vergnügen? Und warum ist es in Rotchina kriminell, dem Flug der Vögel hinterherzuträumen? Kann ein Mensch so schnell laufen, dass er den Boden nicht mehr berührt? Es scheint, als hätten die Spekulationen von Inspektor O’Yee aus dem Yellowthread Street-Revier abgehoben. Die Treibhaushitze in Hongkong macht in diesem Sommer die Leute verrückt.

Eines Morgens findet man im Kinderstreichelzoo alle Tiere mit einer Machete niedergemetzelt. Das einzige Indiz: die Feder eines raren australischen Raubvogels mit dem seltsamen Namen Froschmaul. Revierchef Harry Pfeiffer weiß nicht weiter.

Auch seine Kollegen können sich nicht auf den Fall konzentrieren. Aus den Wänden des Yellowthread Street-Reviers steigen grauenhafte Geräusche auf.

Und ihr derzeit meistgesuchter Mann, ein hochklassiger Sprinter, genannt der tibetanische Tornado, raubt immer dieselbe Bank aus – zu Fuß. Die Polizeiveteranen Auden und Spencer stellen sich dieser psychisch wie physisch gleichermaßen erschöpfenden Herausforderung.

Ihre Meinung zu »William Marshall: Froschmaul«

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detno zu »William Marshall: Froschmaul« 14.12.2011
Die hervorragenden Bewertungen und die Empfehlung von Liz (deren Meinung ich sehr hoch schätze) haben mich mehr oder weniger gezwungen, das Buch zu erwerben.

Rückblickend war das eine absolute Fehlinverstition. Nach einem ersten Abbruch vor drei Monaten habe ich mir und dem FROSCHMAUL noch eine Chance gegeben, aber ich bin mit diesen Schreibstil, diesen dauernden Wortwiederholungen, dieser (stellenweise) grotesken Comic-Sprache und diesem Humor nicht klar gekommen.

Scheinbar ist FROSCHMAUL ein Buch, das nur Schwarz oder Weiß beurteilt werden kann, ein freundliches Grau dazwischen gibt es wohl nicht.

Endweder ist das Werk der Gipfel der Schreibkunst oder ein Schmöker für die Tonne.

Ich öffne die Tonne.
Liz60 zu »William Marshall: Froschmaul« 10.02.2011
Ich habe das Buch auf Empfehlung eines Couch-Freundes gekauft, und ich danke ihm dafür.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die skurrilen aber liebenswerten Protagonisten haben mich in ihren Bann gezogen. Erst bei der Auflösung lässt sich erkennen, das es sich tatsächlich um einen Krimi handelt. Eine geniale Story mit einem überraschenden Schluss.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Nadja zu »William Marshall: Froschmaul« 24.05.2009
Ich habe dieses Buch in einem Kleinen Ramschladen auf dem Weg zu China-Mann (Futterstelle #1) gefunden, was schon ziemlich lustig ist an sich, da die Story schließlich in HongKong spielt. Ich war jedenfalls sofort gefesselt. Dieses Buch ist absolut genial, auch wenn man sich an die leicht eigensinnige Schreibweise vielleicht ersteinmal gewöhnen muss. Die Auftretenden Personen sind richtig gut ausgearbeitete Charaktere, und doch wird man immer wieder überrascht. Der kranke Humor hat mich beim lesen in der Öffentlichkeit zwar ab und an in blöde Situationen gebracht, da die umherlebenden Menschen dachten ich sei geistesgestört (siehe spontanes Lachen), aber soetwas ließt man leider selten. Alles in allem ist dieses Buch einfach genial und ich kann es nur jedem herzlich empfehlen.
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