William Kent Krueger

Geboren am 16. November 1950 in Torrington (US-Staat Wyoming), war William Kent Krueger das dritte von vier Kindern einer Familie, deren finanzielle Situation oft zu abrupten Umzügen Anlass gab. Ein Studium an der Stanford University endete 1970 schon nach dem ersten Jahr; aufgrund seiner politischen Aktivitäten gegen den Vietnamkrieg wurde Krueger relegiert. Er ging nach Colorado und besuchte dort ein College, warf aber dieses Mal selbst hin und schlug sich in den nächsten Jahren u. a. als Bauarbeiter durch, während er gleichzeitig für Magazine zu schreiben begann.

Nachdem Krueger geheiratet und eine Familie gegründet hatte, begann er sich ernsthaft als Schriftsteller zu versuchen. Ab 1980 lebte und arbeitete er in St. Paul, Minnesota. Während er tagsüber einem Brotjob nachging, schrieb er am frühen Morgen in einem nahe gelegenen Café vor allem Kurzgeschichten. So ging es viele Jahre. In den 1990er Jahren begann Krueger mit den Vorarbeiten zu einem ersten Roman, die sich über vier Jahre hinzogen. »Iron Lake« (dt. »Indianischer Sommer«) profitierte von der sorgfältigen Vorbereitung und wurde ein Erfolg. der Roman wurde mit einem »Anthony Edward« für das beste Erstlingswerk ausgezeichnet; verliehen haben ihn die »Mystery Writers of America«, denn Krueger mischt mythische Elemente des (scheinbar) Übernatürlichen in seine Thriller.

Da Krueger die Welt des Corcoran O’Connor aufwändig vorgezeichnet hatte, konnte er weitere Bände der Serie rasch nachschieben. Die große Resonanz seiner Werke unterstützt der Autor durch ausgedehnte Lesereisen, wo er – wie auf seiner Website dokumentiert – gern in gestreifter Häftlingskleidung vor sein Publikum tritt.

Krimis von William Kent Krueger:

Corcoran-O’Connor-Reihe:
Indianischer Winter Rezension
(1998)
Iron Lake
Boundary Waters
(1999)
Purgatory Ridge
(2001)
Blood Hollow
(2004)
Mercy Falls
(2005)
Copper River
(2006)
Thunder Bay
(2007)
Red Knife
(2008)
Heaven’s Keep
(2009)
Vermilion drift
(2010)
Northwest angle
(2011)
Trickster’s point
(2012)
The Devil’s Bed
(2003)

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