Einfache Gewitter von William Boyd

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Ordinary Thunderstorms, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Berlin-Verlag.
Ort & Zeit der Handlung: London, 1990 - 2009.

  • London: Bloomsbury, 2009 unter dem Titel Ordinary Thunderstorms. 403 Seiten.
  • Berlin: Berlin-Verlag, 2009. Übersetzt von Chris Hirte. ISBN: 978-3827008787. 444 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: DAV, 2009. Gesprochen von David Nathan. gekürzte Lesung. ISBN: 3898138887. 6 CDs.

'Einfache Gewitter' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Von einem Moment auf den anderen ändert sich das Leben des jungen und erfolgreichen Adam Kindred: Zufällig lernt er in einem Restaurant Philipp Wang, den leitenden Mitarbeiter eines Pharmakonzerns, kennen. Kurz darauf findet er Wang in dessen Apartment erstochen auf. Aus Angst, des Mordes bezichtigt zu werden, flüchtet Adam und taucht in den Londoner Untergrund ab. Von dort aus möchte er seine Unschuld beweisen, nicht ahnend, gegen welche gefährlichen Mächte er sich dabei zur Wehr setzen muss. Die packende Geschichte eines jungen Mannes, der durch eine falsche Entscheidung alles verliert.

Ihre Meinung zu »William Boyd: Einfache Gewitter«

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NisPuk zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 05.02.2015
habe das Buch gerade gelesen und bin total begeistert! Es ist spannend und gut geschrieben mit unerwarteten Wendungen und gut skizzierten Charakteren. Für mich auch nachvollziehbar die Entscheidung von Adam Kindred, nach Auffinden des Toten, unterzutauchen! Spannend, mit zu verfolgen, wie aus dem anerkannten Akademiker ein Mensch am Rande der Gesellschaft wird, der nur noch ums Überleben kämpft. Mal was anderes als die skandinavischen und britischen Krimis, die ich sonst gern lese :-). Absolut empfehlenswert!
wampy zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 30.12.2014
Bevor ich das Buch gelesen habe war es in einigen Rezensionen hoch gelobt worden und es hatte hohe Bewertungen erhalten. Nachdem ich das Buch gelesen habe, verstehe ich diese guten Bewertungen nicht. Das Buch ist in weiten Teilen völlig unlogisch, die Hauptfigur wird lange Zeit von Zufällen getrieben und eine Bindung zur Hauptfigur ist bei mir in keiner Form entstanden. Dabei schreibt Herr Boyd stilistisch durchaus ansprechend (dafür den zweiten Stern). Schade!
20°
Kokodrillo zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 29.08.2012
War schon Ruhelos sehr aufregend, aber hiermit hat sich Boyd auf den Olymp erhoben. Seit J.A.Olsen habe ich nicht mehr eine solch spannende, aufregende Lektüre in der Hand gehabt. Jetzt werde ich natürlich auch seine anderen Werke lesen. Ich hoffe, Boyd erfreut mein lesegieriges Auge noch mit vielen weiteren Thrillern dieser Art.
Bienchen zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 19.01.2011
Ein unglaublich spannender Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Personen, die Stadt, der Plot - alles beschreibt Boyd plastisch-anschaulich. Charmant ist der Perspektivwechsel, fünf Handlungsstränge laufen nebeneinander, verweben sich, lösen sich. Eines der besten Bücher der letzten 12 Monate!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Otto zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 03.01.2011
Das Buch habe ich wirklich verschlungen, weil es so spannend geschrieben ist. Natürlich kann man als Leser denken, ach, der hätte doch auch... usw. Aber wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie toll erzählt. Nur der Schluss gefällt mir nicht. Irgendwie gehen die Personen auseinander und die Spuren verwischen. Bei einem Film könnte man denken, es ist alles so, als wenn es noch eine Fortsetzung geben soll. Bei diesem Buch kann ich nur sagen: Hoffentlich!
Banon zu »William Boyd: Einfache Gewitter« 14.08.2010
Möchten Sie mal was Literarisches lesen, aber nicht gleich vom Anspruch überrollt werden? "Einfache Gewitter" von William Boyd ist so ein Buch. Hier finden Sie eine unglaublich spannende Geschichte, die ihren Ursprung in einem Mord hat, der den Haupthelden aus seinem Leben katapultiert.
Aus einer flüchtigen Zufallsbekanntschaft entwickelt sich das Leben von Adam Kindred binnen Stunden vom erfolgreichen Wissenschaftler zum gesuchten Mörder- und schließlich zum Niemand auf der Straße. Wie stellt man das an, -ohne Identität, Geld, Kontaktmöglichkeiten- in einer fremden Stadt abzutauchen und zu überleben? Das ist das eigentliche Thema dieses Buches. Wer jetzt an einen Survival-Ratgeber denkt, liegt nicht ganz richtig.
Das Buch bietet immer wieder den Wechsel zwischen der Überlebensgeschichte und der undurchsichtigen Mordgeschichte. So ist Kindred nicht nur Hauptverdächtiger der Polizei, sondern auch ein Unsicherheitsfaktor für die Auftraggeber des Mordes. Die sehen ihn lieber tot als lebendig. So suchen gleich zwei Gruppen nach Kindred. Die Hintergründe des Mordes bleiben dabei lange unklar.
Doch das Buch bietet nicht nur diese Spannungsgeschichte. Der Autor klärt uns so nebenbei über das Geschäftsgebahren in der Pharmabranche auf und wie es in einer globslisierten Wirtschaftswelt zugeht. Wer wird zum Spielball für welche Interessen und wer wird zum Gewinner oder Verlierer. Um oben zu bleiben machen alle mit, egal aus welcher sozialen Schicht oder auf welcher Hierarchiestufe sie stehen. Ein intrigantes Spiel führt uns William Boyd da vor, und er zeichnet gleichzeitig ein düsteres Bild der heutigen Gesellschaft. Dazu gehören die wahren Verlierer und derer nimmt sich der Autor an. Er lässt uns einen realistischen Blick auf einen Teil des Lebens nehmen, den wir nicht unbedingt wahrnehmen oder vielmehr wahrnehmen wollen: Den des Lebens auf der Straße.
Es klingt ja immer so klischeehaft, wenn man vom Buch spricht, das man nicht wieder weglegen konnte weil es einen von Anfang an so gefesselt hat. Hier war es so! Das Buch bietet viele Themen, über die es sich lohnt nachzudenken. Und es macht wahnsinnig Spaß zu lesen, weil all das so spannend verpackt ist.
3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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