Gott schütze Amerika von Warren Ellis

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Crooked Little Vein, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Heyne.

  • New York: William Morrow, 2007 unter dem Titel Crooked Little Vein. 304 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Conny Lösch. ISBN: 978-3-453-40655-1. 304 Seiten.

'Gott schütze Amerika' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein Privatdetektiv erhält vom Stabschef des Präsidenten den Auftrag, die »Geheime Verfassung« des Landes aufzuspüren. Mit ihr will sie den moralischen Verfall des Landes aufhalten. Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Reise durch die Abgründe Amerikas.

Das meint Krimi-Couch.de: »Hit Me With Your Rhythm Stick« 87°Treffer

Krimi-Rezension von Jochen König

Gott schütze Amerika beginnt mit einer Superratte, die in einen Kaffeebecher pisst und endet mit einer Gruppe von Nekrophilen, die Leichen hinter Wänden verstecken. Wer sich dazwischen wohlfühlt, dürfte mit Warren Ellis Romandebüt sein Gebetbuch für die Zeit bis zum prophezeiten Weltuntergang 2012 gefunden haben.

Wer hinter dem großmäuligen Titel einen Politthriller erster Güte erwartet, könnte jedoch sein blaues Wunder erleben. Das diesmal nicht Viagra heißt. Obwohl dies durchaus nahe läge.Der Originaltitel, der übersetzt ungefähr »schrumpelige, kleine Vene« bedeutet, ist mal wieder gefälliger. Denn jene verkorkste Vene führt tief ins Herz Amerikas.

Der Pech-Magnet

Dorthin verschlägt es den Privatdetektiven Mike McGill, den selbst ernannten »Pech-Magneten«. McGill – eine Hommage an unseren herzallerliebsten Mann mit dem Koffer? – einst das detektivische Wunderkind der Pinkerton-Detektei, fristet sein solistisches Dasein als Jäger der hoffnungslosen Fälle. Wenn er Ehebrecher verfolgt, endet das nicht im Bett einer drallen Geliebten mit neckischen Dessous, sondern beim tantrischen Sex auf einer Straußenfarm.

McGill, der Mann der so viel gesehen und erlebt hat, und immer noch erschüttert ist, wenn er eine neue Perversion entdeckt, die ins Tagesgeschäft drängt, scheint der richtige Mann zu sein, um im Auftrag des Stabschefs des Weißen Hauses, ein seltenes und einzigartiges Buch zu finden, das die verschrobene Welt angeblich wieder in Ordnung zu bringen vermag. Bewaffnet mit einer halben Million Dollar und einem leistungsfähigen Palmtop, begibt sich McGill auf die Spur jener alternativen Verfassung der Vereinigten Staaten, die dem wahnsinnigen Treiben einer hedonistischen Gesellschaft den Garaus machen soll.

Zusammen mit der neu erworbenen Partnerin Trix hetzt er quer durch die USA. Begegnet Makroherpetophilen (»Leute, die Godzilla ficken wollen«), schwulen Bodybuildern, die sich Salzlösung in die Genitalien spritzen, einem reichen texanischen Clan (sagt da jemand Rockefeller?), der zwischen dem Erwürgen von Rindern und paranoiden Anfällen, den Weg ins Capitol so gerne antreten möchte und einem Anwalt, der Teil einer Partygemeinschaft ist, die mit Vorliebe Russisches Roulette mit Infektionskrankheiten spielt.

Thompson, Chandler und Burroughs

Hätten Hunter S. Thompson, ein delirierender Raymond Chandler und William S. Burroughs in seinen leichteren Momenten – also etwa bevor er betrunken versuchte, seiner damaligen Lebensgefährtin eine Dose vom Kopf zu schießen – je gemeinsam einen Kriminalroman geschrieben, so etwas wie Gott schütze Amerika hätte dabei heraus kommen können.

Stattdessen ist ein englischer Familienvater für die verquere Chose verantwortlich, ein Mann, der vorher durch seine Graphic Novels, Drehbücher und Videospiele ein gewisses Maß an Berühmtheit erlangt hat. Von seinen Küchentipps ganz zu schweigen.

Warren Ellis hatte die einfache, aber recht geniale Idee, einen Teil der Absonderlichkeiten, die das weltweite Netz seinen Besuchern mit offenen Armen bietet, zur Grundlage eines Kriminalromans zu machen. So begegnen wir, neben den bereits erwähnten Possenreißern, redseligen Serienkillern, fröhlichen Detektiven, die sich an letalen Sexualpraktiken delektieren, Menschen, die sich alles in die Venen spritzen, was sich verflüssigen lässt und Hoffnung auf ein besseres Leben weckt; so wie jener Spezies ohne Skrupel, die einen schleichenden Tod an Kinder weiter gibt – einfach weil sie Macht dazu hat.

Mitschwimmen

Todtraurige Themen eigentlich, doch Warren Ellis bastelt daraus einen der hinterhältigsten, urkomischen Romane der letzte Jahre. An den apokalyptischen Wahnwitz eines Kurt Vonnegut kommt er zwar nicht ganz heran, aber die haarsträubende Odyssee seines spleenigen Helden durch eine Welt, die völlig aus den Fugen geraten ist, überzeugt durch sarkastischen, derben Witz und Einsichten, die unter die Haut gehen. Denn wie bei allen großen Komödien, schimmert auch im Gott geschützten Amerika jene Traurigkeit durch, die aus dem Roman mehr als einen bloßen Witz am Rande macht. Natürlich weiß Ellis genau, dass noch die aberwitzigste, verwerflichste Handlung nur ein matter Abglanz dessen ist, was das vernetzte Leben morgen zutage bringen wird.
Oder, um es wertneutral zu sagen: was heute Avantgarde ist, ist morgen Mainstream. Und fast jeder schwimmt mit.
Nicht so McGill und Trix.

Im zweiten Drittel übertreibt es Ellis ein wenig mit den Marotten seiner Figuren. Da wäre ein Versicherungsangestellter mit zwei Kindern, dem sehnsuchtsvollen Wunsch abends nach Hause zu kommen, um es sich in der Missionarsstellung gut gehen zu lassen, eine wohltuende Bereicherung gewesen. Doch Ellis versagt sie uns, bleibt dem alltäglichern Wahnsinn hörig, schafft aber mit einem Knicks im Tütü und der Hilfe eines verrückten Wissenschaftlers (»dem ersten anständigen Kerl, dem ich seit einer gefühlten Ewigkeit begegnet war«) am Ende sogar noch die Kurve zum regelgerecht spannenden Krimi.

Gott schütze Amerika wird polarisieren. Manch einem wird der Witz zu platt und offensiv sein, die kriminalistische Komponente zu dünn. Wer sich aber auf die wilde Hatz durchs moderne Leben einlässt, wird einen Roman finden, der auf einer Seite mehr Lebensweisheiten zu bieten hat, als der durchschnittliche Markthändler in der kompletten Tageszeitung, mit der er seine Fische verpackt.
Auf seine eigene Art große Kunst und ein wirklich wildes Kind.

Jochen König, August 2009

Ihre Meinung zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika«

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hankhauser zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 31.07.2011
@Nadir36

ganz genau meine Meinung. Ich habe eben eine Rezension für "Schneller als der Tod" geschrieben, als ich an genau dieses Buch denken mußte. Denn was da funktioniert, klappt hier überhaupt nicht. Zuviel Humor und überhaupt keine Spannung. Eigentlich darf ich mir überhaupt keine Bewertung erlauben, weil ich's gar nicht ausgelesen habe. Auf der KC hat dieses Buch eigentlich nichts verloren. Es ist eher eine skurile abgedrehte Komödie in der Tradition von "Trainspotting" z.B. Sowas gucke ich lieber, als das ich es lese.
Nadir36 zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 31.07.2011
Absoluter Abfall

Mir ist immer noch schleierhaft, was dieser dem Verfasser anscheinend abgenötigte Erguss mit einem Krimi zu tun hat, auch wenn Geschmäcker sicherlich verschieden sind, habe mich leider von dieser Hochjubelung zum Kauf verleiten lassen, zumal ich einiges für bizarren Humor übrig habe. Aber diese Aneinanderreihung ist weder witzig noch grotesk, auch wenn die Salzwasserinjektionen in die Hoden wohl keinen Mann unberührt werden lassen.

Unter den Danksagungen schreibt der Verfasser, dass er 10.000 Wörter geliefert habe, um seine Betreuerin ruhig zu stellen oder abzuwimmeln. Kann schon sein, jedenfalls handelte es sich hier um eine zusammenhanglose Ansammlung von allerlei Abartigkeiten. Leider grottenschlecht gemacht, so dass ich sogar als Freund bizarren Humors die mieseste Bewertung aller Zeiten geben muss: 1 Punkt, kein Krimi, keine Satire, rein gar nichts. So schnell habe ich noch nie ein Buch bei Booklooker eingestellt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Schrodo zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 01.11.2010
Privatdetektiv und selbst ernannter „Pechmagnet“ Mike McGill wird vom Stabschef des Präsidenten beauftragt, die geheime Verfassung des Landes zu finden. Mike verläßt sogleich sein vergammeltes Büro, dass er sich mit einer mutierten Ratte teilt, die ihm dauernd in seine Kaffeetasse pinkelt und seine Sandwiches vergewaltigt. Zusammen mit seiner nymphomanen Assistentin Trix macht er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Buch.
Ja, hier tun sich Abgründe auf. Wer eine kriminalistische Meisterleistung erwartet wird bei dieser Geschichte bitter enttäuscht. Wer jedoch auf eine bekloppte Geschichte mit wahnsinnigen Typen und abgedrehten Stories wartet, wird mit diesem Buch bestens bedient. Um eine Detektivgeschichte geht es nur im Hintergrund. Vordergründig geht’s um – ja um was eigentlich. Vielleicht um die Begegnungen mit skurrilen sexuellen Praktiken und Machenschaften in den Hinterzimmern Amerikas. Wie beispielsweise, mit Salzwasser aufgespritzten Genitalien, gemeinschaftlichen Massenejakulationen, Godzilla-Handschuh-Fetischisten und ähnlichem. Irgendwie sind alle ein klitzekleines bißchen pervers und durchgeknallt. Das Ganze noch schnell gespickt mit reichlich schwarzem Humor und fertig ist die Soße.
Irgendwo hab ich das Gerücht gehört, dass nur die Agentin von Warren Ellis schuld an diesem Buch ist. Diese habe ihm so lange in den Ohren gelegen, bis er ihr das undruckbarste, dreckigste Stück Scheisse, zuschickte, in der Hoffnung, sie damit für immer ruhig zu stellen. Tja, hat nicht geklappt Herr Ellis.
Cool ist das Nachwort des Buches. Der Autor versichert, daß inhaltlich jeder Fakt entweder persönlich erlebt oder recherchiert wurde. Also, das was beschrieben wurde gibt’s tatsächlich - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Gott schütze Amerika!!
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bamberger zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 13.10.2010
Wild, durchgedreht, skurril, bescheuert. Ob Perverse, die sich zu Godzilla-Filmen mit einer künstlichen Reptilientatze einen runterholen oder Kochsalzlösung, mit der Männer ihre Hoden aufblähen – das Buch macht vor keiner bekloppten Situation halt
Abgefahren und immer wieder lustig – wenn man den derben Humor vertragen kann!
Addicted-to-read zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 03.10.2010
Warren Ellis war mir bisher nur als Autor von "Graphic Novels" ein Begriff, doch sein erster Roman hat mich sofort begeistert! Wer die erste Seite liest, diese absolut gut und witzig findet, wird das Buch bis zur letzten Seite regelrecht verschlingen und sich königlich amüsieren!
Die Story hat einen kriminalistischen roten Faden, doch dieser ist letztendlich in der Ansammlung der kruden Begebenheiten und skurilen Charaktere eher nebensächlich.
Der Humor ist ziemlich schwarz und im Nachwort erfährt man, dass viele Praktiken und Neigungen, die in diesem Buch ausführlichst beschrieben und erzählt werden, doch auf wahren Geschichten beruhen und es diese Dinge und seine Anhänger wirklich gibt! Unbelievable!
Nichtsdestotrotz hab ich sehr viel gelacht und würde mich freuen, wenn es bald Nachschub geben würde! Denn ich werde es definitiv lesen!
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hankhauser zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 22.11.2009
Hab das Buch abgebrochen. Ich muss allerdings gestehen, das die Szene mit den "Reptophilen" das witzigste war, das ich seit langem gelesen hab. Allerdings ist mir der Autor einfach etwas "zu witzig", fand Spannung und Tempo haben sich überhaupt nicht eingestellt. Kein Krimi, eher makabre Comedy. So etwas les ich lieber nicht, sondern seh's mir auf der grossen Leinwand an.
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koepper zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 03.11.2009
Der Leser von „Gott schütze Amerika“ begleitet den Privatdetektiv Michael McGill und seine Zufallsbekanntschaft Trix bei einer Schnitzeljagd quer durch Amerika. McGill hat den Auftrag ein Geheimdokument „die andere Verfassung der Vereinigten Staaten“ aufzutreiben. Auf der Suche nach dem Buch, das mehrfach seinen Besitzer gewechselt hat, begegnen McGill und seine Partnerin immer wieder Menschen mit außergewöhnlichen sexuellen Neigung. So ist das Werk von Warren Ellis weniger ein Krimi, als eine Aneinanderreihung von Schilderungen sexueller Obsessionen. Das ist völlig unspannend, anfangs unterhaltend, bald jedoch ermüdend. Die Dialoge sind grob, und strotzen von obszönen Begriffen. Ich habe nicht verstanden, was Ellis mit diesem Buch will. Als Satire angelegt, wäre das Buch nicht geeignet, dazu geht der Autor zu grobschlächtig vor. Als Darstellung des wahren Amerika, wie Ellis in einem Interview andeutet. Dann wäre es wohl reichlich übertrieben, denn so gut wie alle Protagonisten in dem Roman haben eine heftige Macke. Als Krimi: Das wäre völlig verfehlt, denn die Handlung hat überhaupt keine Spannung. Letztendlich ein hingerotztes Buch, das mir gar nichts gab, ein Buch für den Mülleimer.
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mase zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 12.10.2009
Eine bizarre Rundreise durch die meist sexuellen Abgründe der USA. Ein Privatdetektiv wird beauftragt ein altes Buch zu beschaffen. Bis auf die letzten Seiten ist „Gott schütze Amerika“ eine abartige Sozialkritik. Wir begleiten den Protagonisten und seine nymphomanische Partnerin bei ihrer Suche und jedes Etappenziel endet bei Menschen mit einer etwas anderen Neigung. Vom Lachanfall über Ungläubigkeit bis zum Ekel werden hierbei alle Gefühle bedient.

Nach sehr starkem Beginn flacht die Story in der Mitte ab, aber der Protagonist, Typ sympathischer Verlierer, und seine Begleiterin sind ein tolles Gespann, die dieses Buch auch unbedingt nötig hat. Mit kalten, unsympathischen Akteuren, käme „Gott schütze Amerika“ nur schwer verdaulich beim Leser an.

Im Endeffekt hat mich diese Aneinanderreihung von Absonderlichkeiten gut unterhalten, aber ich hätte mir etwas mehr Substanz zwischen den Attraktionen gewünscht.
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tassieteufel zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 09.10.2009
Privatdetektiv Mike McGill ist einer, der Probleme, durchgeknallte Typen und bizarre Situationen geradezu anzieht, somit ist er genau der richtige Mann für den Stabschef des Präsidenten, der ihn beauftragt, die geheime Verfassung des Landes aufzuspüren, die schon lange als verschollen gilt. Als Mike den Auftrag annimmt, beginnt für ihn eine aberwitzige Reise quer durch die Staaten, dabei begegnet er den skurilsten und durchgeknalltesten Typen die man sich vor-
stellen kann.
Na ja, ein bißchen absonderlich ist das Buch schon, voll von durchgeknallten, makaberen Gestalten, da ist Michael McGill noch der Harmloseste. Ich kenne jetzt sexuelle Praktiken bzw. Neigungen, von denen ich noch nie gehört, oder überhaupt geahnt habe, das es sie gibt. Überhaupt werden da Dinge praktiziert, die einen leicht das Gruseln lehren können (enthäuten mit dem Staubsauger br). Das Ganze wird vom Autor auf recht schräge, witzige Weise erzählt, so daß man sich ein breites Grinsen oft nicht verkneifen kann, denkt man genauer drüber nach, dann stellt sich allerdings wieder der Gruseleffekt ein, besonders wenn man im Nachwort liest, das fast alles auf realen Begebenheiten beruht.
Eine ausgefeilte Handlung und gewählte Sprache darf man hier nicht erwarten, das würde auch gar nicht zum Buch passen und ist somit nichts für Zartbesaitete, vielmehr sollte man schon ein Faibel für schwarzen Humor und das morbide haben.

Fazit: aberwitzig-witzige, schwarzhumorige Geschichte voll schräger Gestalten, sowas kann es nur in Amerika geben, das ja vorne rum immer so zugeknöpft und prüde erscheint, wie's hintenrum aussieht, ist hier auf äußerst unterhaltsame Weise mit leichtem Gruseleffekt nachzulesen.
Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß dabei!
Andolinà zu »Warren Ellis: Gott schütze Amerika« 08.10.2009
GENIAL! , natürlich sind die Themen schockierend, und ich hab wirklich eine Zeit lang gehofft, alles wäre nur Fiktion, aber...naja...es ist alles wahr. Ellis dringt in die schaurige und verschreckenden Tiefen der amerikanische Kultur ein: Todtraurig und zum umfallen komisch und skurril zugleich. Warren Ellis "Gott schütze Amerika"
Lebst du noch, oder ließt du schon?!

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