Herzblut von Volker Klüpfel / Michael Kobr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 7 der Kommissar-Kluftinger-Serie.

  • München: Droemer Knaur, 2013. ISBN: 978-3-426-19937-4. 400 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2013. Gesprochen von Volker Klüpfel & Michael Kobr. ISBN: 3869521511. 11 CDs.

'Herzblut' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. »Alpträume von zu viel Schweinsbraten«, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät …Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

Ihre Meinung zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut«

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pon zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 24.11.2016
Michael Korb, einsame Klasse. Auch die anderen Schauspieler: überragend! Ein Genuss, Algäuisch und authentische Schauspielerei...Und immer mit dem "HERZ" dabei: die Bullen sind einfach der Hammer. ARD go on

oxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxooxoxoxoxooxoxoxoxoxoxooxoxoxoxoxoxoxoxoxoxooxoxooxoxoxoxooxoxo
Dita Meunier zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 21.03.2016
Zu schleppend, zu sehr auf « Heilmethoden » der angeblichen Krankheit des Kommissars konzentriert, immer wieder und immer wieder, trotz einiger komischer Momente kommt die Intrige wirklich zu kurz !!! Obwohl ich den « ungebildeten » Kupfinger eigentlich sympathisch finde in seiner biederen Art ……die Höhepunkte sind einfach zu selten .. Tatsächlich ziemlich langweilig..
kritikaster zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 20.12.2015
das war der erste klufti, den ich mir angehört habe... als buch hätte ichs gewiss nicht bis zum ende geschafft.
mir ist ein rätsel was an diesem - mit verlaub deppen - kult sein soll, ein hypochonder, der sich meist wie ein ausgemachter tölpel benimmt, mit moderner technik auf dem kriegsfuß steht und ab und zu mal einen lichten moment hat. langatmig, langweilig, ein typischer kommerzkrimi, nach dem motto: AMPELwenn man 6 bücher an den leser gebracht hat, braucht man sich beim nächsten keine mühe mehr zu geben.
für highsmith-. ross mcdonald- und margret millarfans ist der schmarrn nicht mal fast food, allenfalls essbare reste aus der abfalltonne.
Schnippi zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 15.10.2015
Das war der 5 Roman der Autoren, den ich gelesen habe.
Die Vorfreude hierauf wurde schnell getrübt, denn die "Leiden des Herrn Kluftinger" wurden zu ausführlich und langatmig beschrieben...der eigentliche Krimi kam( für mich jedenfalls) zu kurz. Die Autoren haben zwar gut beschrieben, in welchem Zwiespalt der ermittelnde Kommissar durch seine vermeintliche Krankheit steckt und bringen seine innere Anspannung und Zerrissenheit glaubwürdig (manchmal auch komisch) rüber, der eigentliche Fall jedoch kommt eindeutig zu kurz. Schade - daraus hätte man mehr machen können.
Jossele zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 07.03.2015
Der siebte Fall von Kultkommissar Kluftinger kommt lange nicht so richtig in Gang. Zwar gibt es eine Leiche nach der anderen, aber es dauert, bis die Polizei die richtigen Schlüsse zieht. Das ist an sich nicht besonders schlimm, aber diese Zeit wird durch die Autoren ausgefüllt mit für meine Begriffe zu langatmigen Schilderungen von Kluftingers Tölpeleien. Nicht, dass ich missverstanden werde: diese machen Klufti erst zum Kult, aber diesmal sind sie zu ausführlich geraten. Die Auflösung an sich ist logisch und der Fall gut konstruiert. 65°
Schneeglöckchen zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 13.09.2014
Ich habe alle Kluftinger Bücher gerne gelesen und mich immer gut amüsiert und wolte wissen, wie der Kriminalfall ausgeht.
Bei diesem jedoch sind Kluftingers Marotten und sein ständiges Rückständigsein zu stark überzeichnet, so daß es mich nicht erheiterte sondern mir auf die Nerven ging. Die Autoren stellen ihn als Volltrottel dar. Es ist zuviel Klamauk drin. Dabei ist Kluftinger doch eigentlich ein pfiffiger Kommissar, der auf seinen Bauch hört und auch mal auf eigene Faust ermittelt ohne genau die Vorschriften einzuhalten. Das hätten die Autoren zu einem Krimi, der auch spannend ist, verwenden sollen. Und nicht seine Angst um seine Gesundheit in den Vordergrund rücken sollen.
Schade!
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Darix zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 15.09.2013
Eigentlich war ich nicht mehr an weiteren Kluftinger Fällen interessiert, da die letzten Fälle doch eher flach und oberflächlich geschrieben auf mich wirkten. Jedoch übt „“Kluftinger“ einen gewissen Kultcharakter und Suchtfaktor aus. Woran das liegen mag? Die Charakteristika der Protagonisten werden überzeichnet, das Agieren der Darsteller, Luftinger mit seinen Familienangehörigen, seine Kollegen, der opportunistische, niederbayerische Polizeichef, ein wenig erinnert dies an das “Gute bayerisch königliche Bauerntheater“.
Im neuesten Fall ermittelt Kluftinger in unterschiedlichen Mordfällen. Das liebliche Allgäu ist die Region des Mordes geworden ohne dabei ihre „Lieblichkeit“ zu verlieren. Der Krimi lebt erneut von den Slapstick Einlagen des Allgäuer Originals. Seine ausgeprägte Ortsgebundenheit, die eindimensionalen Essensgewohnheiten, mit zeitlicher Einschränkung auf Frischkost sind ähnlich gelagert wie in den vorigen Büchern. Obwohl Luftinger als herrlich liebenswert und etwas albern gilt, altmodisch sich verhält, zeigt er in seinem Metier als Kommissar Intuition und Kreativität, beinahe ein Maß an Überaktivität.
Klüpfl /Kobr schreiben diese neue Ausgabe mit ihrem skurrilen Kommissar Luftinger mit mehr Tempo, härteren Mordfällen und behalten die (gewünschte?) Situationskomik bei. Entwickelt dies den Kultcharakter aber manches wirkt ein wenig aufgewärmt. Ähnlichkeiten mit dem netten Brunetti, Bruno dem freundlichen Polizist aus dem Perigord, den harmlosenund netten Ermittlern sind nicht von der Hand zu weisen. Wünschenswert wäre eine Fortentwicklung Luftingers über das harmlose agieren, mit ordentlich viel Lokalkolorit hinaus. Daher ein eher durchschnittlicher Kriminalroman aus dem Allgäu.
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rolandreis zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 09.07.2013
Die Allgäuer Krimis um Kommissar Kluftinger darf man sicher nicht lesen, wenn man nur Spannung erwartet. Will man aber über den schrägen Typen lachen, dann ist es die richtige Literatur. Fand ich zuletzt noch Schutzpatron weniger gelungen, so konnte ich diesmal bei Herzblut wieder öfter richtig lachen. Ich sage nur als Stichworte, wenn Kollegen von Klufti sich an positivem Denken üben an ihren gestrichenen freien Samstag, Klufti per Skype mit dem japanischen Vater seiner zukünftigen Schwiegertochter telefoniert oder wegen seines Herzstechens seinen letzten Willen verfasst. Das ist einfach gut erheiternd. Natürlich wird auch ein Kriminalfall gelöst, aber ich muss sagen dass ich diese Reihe schon überwiegend gern lese wegen der überzeichneten Figuren.
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Mellie zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 29.05.2013
Der Krimi ist sehr unterhaltsam - vor allem wenn es um sein Privatleben geht - es ist faszinierend, wie es ihm immer wieder gelingt, in Fettnäpfe zu springen und nur mit viel Mühe sich wieder herauszuholen. Dazu kommt jetzt noch eine vielleicht tödliche Krankheit, Dr. Langhammer als Hausarzt, als Yogaguru und dann noch ein ganz merkwürdiger Fall, bei dem wieder nichts zusammenpaßt. Klasse beschrieben sind die Lösungswege und die Abgründe rechts und links davon.
Marius zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Herzblut« 21.05.2013
Mit mehr Herzblut als die Vorgänger geschrieben

Wenn Kluftinger ein Tatort-Team wäre, wäre er am ehesten mit den Ermittlern Boerne und Thiel aus Münster zu vergleichen – ein reiner Krimi ist ein Roman des Autorenduos Klüpfel und Kobr nämlich niemals. Zugunsten der schon fast karikaturesk anmutenden Figur des Kommissar Kluftingers mit all seinen Marotten und Hilflosigkeiten tritt die Rahmenhandlung des Krimis oftmals in den Hintergrund.

Bei den Vorgängerromanen hatte man da mehrmals den Eindruck, dass der Krimi mehr oder minder eine lästiges Gerüst ist, das nur als Steilvorlage für die Comedy-Episoden des meist sehr grenzdebil agierenden Kluftinger dient (abgesehen von der Realitätsferne – keine Polizei der Welt würde solch einen Kommissar ermitteln lassen ...). Doch bei „Herzblut“ sind diese Eskapaden der Allgäuer Spürnase dankenswerterweise wieder etwas in den Hintergrund getreten, wenngleich immer noch für mein Empfinden mit zu viel Platz ausgestattet. Die Krimihandlung wird – sehr auf Mainstream gebürstet – von der Suche nach einem Serienmörder getragen. Die Auflösung des Ganzen ist dann aber sehr dilettantisch geraten (ich persönlich wusste nach Seite 270 von 400, wer der Mörder war und worin sein Motiv bestand) – insgesamt aber ansprechender als die beiden mehr als schwachen Vorgänger „Schutzpatron“ und „Rauhnacht“. Würde man den Krimi als reinen Krimi bewerten, käme er sicher nicht mehr über ein sehr durchschnittliches Ergebnis.
Da die Episoden des Kommissars inklusive den Auseinandersetzungen mit seinem Intimfeind Dr. Langhammer allerdings durchaus an manchen Stellen sehr lustig sind und dem Ganzen so einige Pointen schenken, werten sie den Gesamteindruck von „Herzblut“ auf.

Insgesamt ist das neue Buch des Allgäuer Autorenduos Klüpfel und Kobr ein Werk, das irgendwo zwischen derbem Bauerntheater und Regiokrimi oszilliert und dennoch ein zumindest fast stimmiges Etwas bildet. Wer die Bücher der Beiden bisher schätzte, wird auch mit diesem Werk nicht enttäuscht!

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