Grimmbart von Volker Klüpfel / Michael Kobr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Dromer.
Folge 8 der Kommissar-Kluftinger-Serie.

  • München: Dromer, 2014. ISBN: 978-3-426-19938-1. 480 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Osterwoldaudio, 2014. Gesprochen von Christian Berkel und die Autoren. 12 CDs.

'Grimmbart' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald. Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet, und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

Ihre Meinung zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart«

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Rebecca zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 09.12.2016
Oh mein Gott,
diesmal haben es die Autoren wirklich übertrieben, Klufti ist endgültig zu einer nur noch nervtötenden Karikatur geworden.
Waren frühere Bücher wie Rauhnacht (das Beste von allen meiner Meinung nach), Laienspiel oder Schutzpatron noch als humorvoll zu bezeichnen und gut zu lesen, fängt Grimmbart stark an (die ersten zehn Seiten etwa) und lässt dann noch stärker nach - der Fall langweilig und die Hochzeitsgeschichte bis zum Anschlag aufgebläht und in ihrer Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Jeder Euro war für das Buch zu viel - Pleite auf der ganzen Linie!
Jossele zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 20.10.2016
Klüpfel/Kobr: Grimmbart
Ich finde, ein sehr gelungener Krimi des Allgäuer Autorenduos. Wie gewohnt eine Mischung aus Familienleben bei Kluftingers und Polizeiarbeit. Besonders gelungen finde ich den Teil, bei dem es um den Fall geht. Der Mord führt zu einer Reihe von Spuren und Verwicklungen und vielen Verdächtigen und wird am Ende logisch aufgeklärt. Bemerkenswert, dass auch die falschen Verdachtsmomente dann ebenso logisch auserzählt werden. Das findet man nicht in vielen Krimis. Auch die Familiengeschichte wird durch die Hochzeit von Kluftingers Sohn weiter vorangetrieben. Hier hat mir gefallen, dass Dr. Langhammer nur noch eine Nebenrolle zugedacht wird. Die Tölpeleien Kluftingers und seiner Kollegen sind brillant ausgedacht und erzählt. Köstlich der Teil mit dem Lippenleser. Übertrieben fand ich die Ungeschicklichkeiten Kluftingers im häuslichen Bereich. Das war mir an der einen oder anderen Stelle dann doch zu dick aufgetragen. 90°
hanni zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 11.03.2016
Habe das Buch nur zur Hälfte gelesen. Das war so langweilig mit dieser Hochzeitsgeschichte. Der Krimi lief irgendwo im Hintergrund und ich hab mich teilweise gefragt, um was es in diesem Buch eigentlich geht. Als Film wäre die Geschichte vielleicht nett aber so als Buch fehlte da entscheidend die Spannung.
kritikaster zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 16.01.2016
der neue sprecher, der die doch sehr dialektgebundenen autoren im hörbuch ergänzend begleitet, ist so ungefähr der einzige lichtblick im neuen kluftinger.
warum muss der , an sich gute plot derart aufgebläht werden, dass er 12 cds füllt? warum muss kluftinger in jedem neuen krimi immer noch dämlicher daher kommen? kann sich die einfachsten namen nicht merken, benimmt sich, wie die axt im wald. buzzele. genau so benimmt er sich und der soll intuition haben! erika, seine frau, einfach nur eine dumme pute, die gesellschaftliches prestige über alles stellt, der sohn markus, ein langweiliger fauler berufsstudent, der auf kosten der eltern lebt und seinen vater verachtet, yumiko, ein gesichtsloses schäfchen, der dauerfeind, der doktor, ein wandelndes klischee. fast eine ganze cd brauchts um den kauf des hochzeitsanzugs zu schildern sowie die nicht zu überbietende dämlichkeit sogar beim kauf des blumenschmucks geld zu sparen.l..
darüber hinaus noch werden die japanischen eltern als engstirnige holzköpfe geschildert. die schilderung des kässpätzleessens zeigt, dass die autoren offenbar noch nie bekanntschaft mit lebenden japanern gemacht haben, sondern fleißig klischees bedienen.
note 6! setzen! macht was anderes -kobr und klüpfel, oder lebt vom geld, dass ihr mit eurem schmarrn bislang verdient habt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
sonora zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 10.01.2016
Bisher mein 3. Kluftinger. Wusste also, was mich erwartet und in der passenden Stimmung - beruflicher Stress - war die Geschichte goldrichtig!Klufti und sein Team bescherten mir das erwartete Lesevergnügen. Der märchenvolle Krimi veranlasste mich natürlich "Schloss Grönenbach" zu googlen und nährte den Entschluss, das Allgäu mit all seinen Kluftinger Schauplätzen bei Gelegenheit zu besuchen.Auf die Fortsetzung der japanischen Beziehungen freue ich mich schon heute.
HAI!
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sonora zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 10.01.2016
Bisher mein 3. Kluftinger. Wusste also, was mich erwartet und in der passenden Stimmung - beruflicher Stress - war die Geschichte goldrichtig!Klufti und sein Team bescherten mir das erwartete Lesevergnügen. Der märchenvolle Krimi veranlasste mich natürlich "Schloss Grönenbach" zu googlen und nährte den Entschluss, das Allgäu mit all seinen Kluftinger Schauplätzen bei Gelegenheit zu besuchen.Auf die Fortsetzung der japanischen Beziehungen freue ich mich schon heute.
HAI!
walli007 zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 09.01.2016
Hochzeitsmarsch

Kluftis Sohn Markus heiratet seine Yumiko. Da sind natürlich viele Vorbereitungen vonnöten und Planungen durchzuführen. Schließlich sollen auch Yumikos Eltern aus Japan anreisen, da muss alles perfekt sein. Der Anruf Dr. Langhammers stört da doch schon gewaltig. Dennoch macht sich Klufti auf den Weg zum Hohen Schloss, dessen Besitzer einen eigenartigen Notruf abgesetzt hat, irgendwas mit seiner Frau und einen seltsamen Bild. Leider war Langhammers Meldung richtig, denn im Schloss findet Klufti den verstörten Baron Grimmbart vor und schließlich muss er auch den Tod von dessen Frau feststellen, die seltsam drapiert im Märchenzimmer ausgestellt ist.

Kluftinger murrt mal wieder und nebenbei ermittelt er auch. Da gibt es eine neue Chefin und wie es heißt „Neue Besen kehren gut“ so bringt sie zwar frischen Wind aber auch Unruhe in Kluftis Team. Die Umstände wollen es, dass die Mannschaft dabei nicht immer gut aussieht. Und so wird auch ein Schießtraining angesetzt, vor dem sich unser Klufti schon seit Jahren drückt. Nun, mit der Drückebergerrei ist es vorbei. Im Fall kommt man zunächst nur langsam voran. Intensiver sind da schon die Hochzeitsvorbereitungen und als die künftigen Verwandten aus Japan anreisen wird es wirklich lustig.

Klufti wie man ihn kennt brummelnd, grummelnd und doch herzensgut. Wie es ihn diesmal in Adelskreise verschlägt, die es eigentlich nicht mehr gibt und die in diesem speziellen Fall auch etwas abgehalftert sind, ist schon mal was anderes. Allerdings läuft der gute Kommissar erst zur Höchstform auf als Yumikos Eltern aus Japan angekommen sind. Seine Fähigkeiten, die Gedanken ins Englische zu übersetzen, sind schon genial und sorgen für so manchen Lacher. Auch die Vermittlung der bajuwarischen Kultur führt zu kultigen Klufti-Szenen. Der Fall allerdings dümpelt lange so vor sich hin und nimmt erst spät richtig Fahrt auf. Dennoch Klufti goes Japan, wäre witzig, wenn er die Reise tatsächlich mal antreten müsste, wo ihm doch eine Woche Schulung in der Fremde schon zu viel ist.
helene zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 29.11.2015
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Kluftinger wird immer wieder zum Volltrottel gemacht und der eigentliche Krimi gerät in den Hintergrund. Was soll das? Humorvolle Charakterisierung eines Ur-Bayern, der zwar knifflige Fälle löst aber ansonsten kaum über den Tellerrand seines Spätzletellers schauen kann?
Kluftinger stolpert ungelenk durch die letzten Fälle und rein intuitiv löst er sie dann. Jemand, der so wenig flexibel ist- privat wie beruflich, der hat auch keine Intuition.
Dabei hätte die Figur Kluftinger durchaus Potential. Zum Beispiel wenn er seine Sparsamkeit doch mal überwindet oder wenn er Parallelen mit dem zukünftigen Schwiegervater seines Sohnes entdeckt. aber leider schießen die Autoren immer wieder übers Ziel hinaus und walzen Situationen unnötig aus. Schade eigentlich.
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Peter Allemann zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 03.07.2015
Selber würde ich mich als Krimi-Fan bezeichnen. Muss allerdings gestehen, dass ich vor allem die englischen (Christie, Granger, Grimes usw.) sehr schätze. Hauptsächlich weil diese meistens relativ gerade sind und es mehrheitlich um die Kriminalgeschichte geht.

In diesem Buch nun wäre der eigentliche Krimiteil schön aufgebaut und auch spannend.
Der Rest aber ist einfach nur blöd. Rund die Hälfte des Buche besteht nur aus lächerlichen Beschreibungen des privaten Umfeldes. Solches will ich definitiv in einem Krimi nicht lesen, mindestens nicht in so ausufernd.
wolko zu »Volker Klüpfel / Michael Kobr: Grimmbart« 10.06.2015
Tja, habe bisher alle Kluftinger gelesen oder ungekürzt angehört.
Weniger wäre mehr!
Der Krimi in dem Buch ist gut.
Der Klamauk drumherum absolut übertrieben bis hin zu lächerlich. So blöde kann sich kein Mensch schon gar nicht als Kommissar aufführen. Voll überzogen !
Schade, dennoch bin ich bis zum Schluss standhaft geblieben.
Von mir ein naja mit 50 Punkten
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