Das Ultimatum von Vince Flynn

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Term Limits, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Heyne.

  • New York: Pocket Books, 1997 unter dem Titel Term Limits. 576 Seiten.
  • München: Heyne, 2005. Übersetzt von Norbert Jakober. ISBN: 3-453-43148-0. 576 Seiten.

'Das Ultimatum' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Drei Anschläge auf hochrangige Politiker erschüttern Washington. Die Attentäter, die mit beängstigender Präzision zu Werke gehen, machen deutlich, dass selbst der Präsident nicht vor ihnen sicher ist. FBI und CIA tappen im Dunkeln, einzig das junge Kongressmitglied Michael O’Rourke hat eine Vermutung, wer die Täter sein könnten.  

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M.Gallus zu »Vince Flynn: Das Ultimatum« 23.04.2012
Vince Flynn ist ein spitzenmäßer Autor und seine ganzen Romane sind spannend und sehr real. Wer von der US-Politik und den Geheimdiensten keine Ahnung hat, sollte weiterhin bei Micky Maus lesen oder sich an bestimmten Regierungsstellen mit den entsprechenden Material versorgen lassen. Es gibt offizielles Material was den Romanen sehr nahe kommt
mikes zu »Vince Flynn: Das Ultimatum« 31.03.2012
Dies war mein erster Roman von Flynn (und wohl auch sein erster, also derjenige, den er erst nach mehreren Anläufen "verkaufen" konnte, s.o.??), und der Eindruck ist zwiespältig: Ohne Zweifel spannend und in einem geradezu halsbrecherischen Tempo geschrieben, ist "Term Limits" geeignet, einem buchstäblich die Nachtruhe zu rauben. Die Story allerdings kann man wohl nur als "Ami" verstehen. Die Typen, die sich hier als Helden gerieren und nach Gutdünken missliebige Politiker killen, gehören nach mitteleuropäischem Verständnis zweifellos in den Knast und nicht auf´s Siegertreppchen. Die Welt teilt sich hier gänzlich unreflektiert in gut und böse, und wer der "Böse" ist, bestimmt sich - na klar - allein aus dem Blickwinkel des amerikanischen Patrioten, der bei den "Special Forces" gedient hat und daher natürlich genau weiß, welcher Mord gerechtfertigt ist und welcher nicht. Keine Spur von gebrochenen Charakteren oder gar Selbstreflexion. Man könnte das ganze geradezu als ironische Abrechnung mit dem amerikanischen Selbst- und Rechtsverständnis lesen, aber so ist es wohl leider nicht gemeint. Fazit: Wer so tickt, der wählt auch Sarah Palin oder Rick Santorum ... God save America!
Pela zu »Vince Flynn: Das Ultimatum« 23.06.2010
Nach mehreren guten Flynn-Romanen hat mich dieser entsetzlich enttäuscht. Die Story ist dürftig und von unterträglichem US-Heldenpathos durchsetzt. Der kleine, ehrenvolle Soldat, der vom großen, mächtigen, doch korrupten Politiker sinnlos geopfert wird, das wurde schon in zahllosen Romanen durchgekaut. Dabei lähmen die endlosen Dialoge. Und dass es sich ein Abgeordneter erlauben kann, im Weißen Haus vor den Augen des Präsidenten dessen Sicherheitsberater zusammenzuschlagen...ob das mal auch nur einen Ansatz Realität hat, mag dahingestellt sein. Auf jeden Fall hätte Flynn die allzu detailreiche Schilderung der Morde (sinngemäß: "die Kugel flog durch die kühle Morgenluft, drang in den Schädel ein und nahm viel Gehirnmasse mit bevor sie beim Austritt das halbe Gesicht wegsprengte") seinen Lesern ersparen können. So war es mir eine Freude, dieses Buch an meinem Urlaubsort in der Hotelbibliothek zu entsorgen.
silverfox zu »Vince Flynn: Das Ultimatum« 20.05.2008
Ein flott und spannend dargebrachter Thriller,der die US-amerikanische Paranoia,hinter jeder Ecke eine Verschwörung zu sehen, blendend bedient. Hier sind CIA und FBI die Guten,
die Schurken sitzen in den höchsten Kreisen. Es wird gemordet,was das Zeug hält. Okay,allzuviel Tiefgang sollte man nicht erwarten,lesenswert ist das Buch allemal.
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