Seelenangst von Veit Etzold

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Bastei Lübbe.
Folge 2 der Clara-Vidalis-Serie.

  • Köln: Bastei Lübbe, 2013. ISBN: 978-3-404-16844-6. 448 Seiten.

'Seelenangst' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller »Der Namenlose« verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich »Der Drache« nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans.

Ihre Meinung zu »Veit Etzold: Seelenangst«

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Ingenear zu »Veit Etzold: Seelenangst« 23.09.2014
Muss meinem Vorposter leider recht geben. Ein Buch voller Klischees und platten Beschreibungen. Haarsträubend etwa, dass er den Exorzismus beinahe wörtlich aus dem Film "Der Exorzist" übernommen hat (sogar die Dialoge mit dem "Teufel"). Sehr reißerisch das Ganze und einfach unglaubwürdig (etwa, dass die Behörden dem Kinderhändlerring eher "zufällig" auf die Spur kommen). Naja, billige Unterhaltung für zwischendurch, aber nicht mehr!
Victoria zu »Veit Etzold: Seelenangst« 20.07.2014
So ein Unsinn.
Dieses Buch strotzt nur so vor billigen Klischees über "normale Kriminelle" und das personifizierte Böse.
Sicherlich beruhen viele dieser Thriller auf der vereinfachten Annahme, es gäbe gute Menschen und böse Menschen - "Monster" in Etzolds Worten - doch dieses Buch spricht seit Jahrhunderten überkommene Irrglauben an (etwa das Kriminalität an der Gesichtsform abzusehen ist) und stellt sie als bahnbrechende Erkenntnisse dar.
Darüber hinaus erscheint vieles auch einfach abgeguckt, etwa vom Film "Der Exorzist" und ist so wenig spannend oder gar originell.
Ein dummes (und vielleicht sogar schädliches) Buch.
Onkelzstephan zu »Veit Etzold: Seelenangst« 29.05.2014
Ein Wahnsinnsbuch.

Dieses Buch ist allerdings nichts für schwache Gemüter. Bei diesem Buch trieft das Blut wirklich nur so aus den Seiten heraus.

Veit Etzold hat die Fähigkeit dies sehr bildlich und anschaulich zu beschreiben.

Ein sehr genialer, deutscher Schriftsteller. Daumen hoch. Leider gibt es bei uns in Deutschland wenig wirklich gute Schriftsteller.
wendelin zu »Veit Etzold: Seelenangst« 08.05.2014
Veit Etzold schickt nun schon zum zweiten Mal Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, auf Mörderjagt. Diesmal nach dem Drachen, der nicht nur bestialisch mordet, sondern darüber hinaus auch noch satanisch motiviert ist. Seine Opfer sind nach außen hin vorbildliche Mitglieder der Gesellschaft, in Wirklichkeit aber schwerkriminelle Verbrecher.

Der Roman ist nichts für Zartbesaitete, denn Veit Etzold geht bei der Schilderung der Ritualmorde bis ins blutige, Übelkeit erregende Detail.

In Seelenangst werden viele (vielleicht zu viele) Dinge thematisiert. Satanskulte, Kinder- und Organhandel, Konditionierung und Programmierung, Exorzismus und katholische Dämonologie, … und das alles recht ausführlich. Nicht das es uninteressant wäre, aber mir wäre weniger Theorie und mehr Geschichte lieber gewesen. Diese Passagen nehmen Tempo und Spannung aus der Handlung. Trotzdem trägt die Spannungskurve bis zum Schluss, denn die Geschichte ist gut konstruiert und souverän geschrieben.

Clara Vidalis war schon in „Final Cut“ eine sympathische und glaubhafte Protagonistin. Daran hat sich nichts geändert. Man folgt ihren Gedanken und Schlussfolgerungen gerne. Die Kollegen kommen ein wenig zu kurz und die beiden Exorzisten wirken etwas zu klischeehaft.

Von kleinen Schwächen einmal abgesehen, ein gut lesbarer und recht spannender Krimi der dämonischen Art ;-)
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Renate zu »Veit Etzold: Seelenangst« 06.01.2014
Es ist, wie viele Kritiker sagen, ein Buch zum "Verschlingen", allerdings auch beklemmend und beängstigend. Ich hoffe, daß V. Etzold und Kollegen in Zukunft nur noch über weniger grausame Morde schreiben, denn "Blut lecken" kann auch bedeuten, daß sich Manche durch solche Ritualmorde inspiriert fühlen und daß sie zum Nachahmen reizen.
Daher kann ich das Buch nur realistisch und objektiv denkenden Menschen empfehlen.
Tosca zu »Veit Etzold: Seelenangst« 30.11.2013
Einfach nur klasse. Endlich mal ein echter Thriller-König aus Deutschland. Spannend und rasant erzählt. Tolle Hauptakteure. Interessante Erzählweise ohne langatmige Details und doch mit spannenden Aktipnen gespickt. Besser geht es nicht
Bin gespannt auf die nächste Thriller bon Etzold. Bereits gekauft.
Tina Mönke zu »Veit Etzold: Seelenangst« 30.11.2013
Das Buch "Seelenangst" ist zurzeit mein absoluter Favorit. Es beinhaltet einfach alles, was ein spannender Thriller haben muss, um wirklich gut und vor allem aber mal wieder anders zu sein als alles, was ich bisher an Thrillern gelesen habe.

Der Spannungsbogen blieb von Anfang an erhalten und fesselte mich durch die gesamte, grandios aufgebaute Geschichte so sehr, dass ich mit jedem Tag Lesen, nur unschwer das Buch beiseite legen konnte. - Ich tat es auch nicht, sondern las es in einem... nee, drei Zügen durch! Hatte Urlaub! ;D

Ganz besonders hervorzurufen sind vor allem aber die faktischen Dinge in dem Buch, und da meine ich nicht nur die verschiedenen Städte mit all ihren Bezirken und Straßennamen, sondern das gesamte Thema Kirche / Exorzismus und deren Folgen bzw. deren „Folger“ und solche, die man sich dafür schafft... einfach so schaffen kann!

All die Recherchen über diese doch wirklich schrecklichen Rituale, die es ja anscheinend noch immer gibt und wohl auch immer geben wird...!!!

Sorry, ich weiß, ich bin gerade "zu lang", daher nur eben einfach und kurz: "Absolut lesenswert!"

Veit Etzold gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren!
Nick zu »Veit Etzold: Seelenangst« 30.11.2013
Der neue Teil der Clara Vidalis Reihe ist wirklich gut.

Zum Hauptcharakter: Ich lese u.a. Auch gerne die Bücher von J. Adler-Olsen, wo die Entwicklung der Charaktere gefühlt in einigen Teilen mehr im Fokus liegt, als ein stringenter Spannungsbogen. Das ist bei Seelenangst zum Glück anders. Wer Final Cut gelesen hat, sollte die Frau Vidalis sowieso perfekt verstehen, was aber denke ich auch ohne das Lesens des Vorgängers gut möglich sein sollte.
Nun aber auch ein wenig Kritik direkt an Sie Herr Etzold: Als Autor ist es sicher extrem schwierig die Balance zu finden, wie viel man dem Leser an Worten mitgibt, damit er die gewünschten Gefühle der Vidalis in einer bestimmten Situation nachempfinden kann. In Seelenangst war mir an einigen Stellen zu viel Umschreibung der Gefühle, was besonders für den Mittel- und Endteil gilt, wo jeder unabhängig von Final Cut schon in der Gefühlswelt von Clara Vidalis ist. Ich bin ein emotionaler und empathischer Leser und fühlte ich dabei ein bisschen zu wenig frei und zu kanalisiert. Ich hoffe, dass es einigermaßen verständlich ist. Sie schreiben in Satz 1 etwas, was eigentlich sehr deutlich macht, wie die Vidalis sich fühlt und erklären es dann trotzdem nochmal in Satz 2.

Zur Story: Extrem spannend, extrem anders.
Ich habe das Buch in weniger als 2 Tagen verschlungen und alles liegen lassen. Es ist anders als Final Cut und das ist verdammt gut so. Auch wenn man "alte Bekannte" mit Vidalis & Co wiedertrifft, ist der Gegner doch ein ganz anders motivierter als der aus Final Cut.
Einzige Kritik: Das Buch hätte 100-150 Seiten länger sein dürfen!!! Es war echt schade als es wieder zu Ende war. Die Story hätte durchaus das Potenzial gehabt, ein Mord mehr, ein bisschen mehr den Akzelerationszirkel auspacken oder sonst etwas.

Ich wünsche mir mehr und längere Bücher von Ihnen Herr Etzold! 95 Grad!
HeJe zu »Veit Etzold: Seelenangst« 28.09.2013
Man beginnt dieses Buch zu lesen und kommt die meiste Zeit aus dem Ekeln gar nicht mehr raus. Veit Etzold ist absolut nichts für schwache Nerven - und das sagen ich, obwohl ich in der Regel "blutige" Thriller bevorzuge, und daher einiges "verkrafte". Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, was derart brutal und pervers ist, wie dieses. Scheinbar versucht Etzold um jeden Preis Jack Ketchum oder Cody McFadyen Konkurenz zu machen. Wenn man aber von dem ganzen Igit absieht, ist die Story ziemlich gut und auch mal was Neues. Nicht von Klappentext abschrecken lassen, was den "Weg nach Rom" angeht. Es ist kein Religionsthriller, in dem Sinne wie es klingt.
Was ich leider bemängeln muss, ist dass ich die Darstellung und Belastbarkeit der übermenschlichen Hauptdarstellerin Clara Vidalis ziemlich... nun ja... unrealistisch und damit auch etwas unsympathisch finde. Jeder Abscheulichkeit trotzdend tanzt sie jeden Tag wieder bei der Arbeit an, als sei nichts gewesen.

Nun ja. Letztendlich gebe ich diesem Buch für die Handlung und dem detaillierten Schreibstil des Autors 90 Grad.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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