Abgeblasen von Val McDermid

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel Dead Beat, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Fischer.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Kate-Brannigan-Serie.

  • London: Gollancz, 1992 unter dem Titel Dead Beat. 207 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1994 Mörderbeat in Manchester. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-596-11711-9. 230 Seiten.
  • Hamburg: Argument, 1999. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3886198502. 230 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2001. Übersetzt von Reante Orth-Guttmann. ISBN: 3-426-61876-1. 312 Seiten.
  • Hamburg: Argument, 2007. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 978-3867540100. 267 Seiten.
  • München: Knaur, 2009. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 978-3-426-50516-8. 304 Seiten.

'Abgeblasen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Kate Brannigans erster Mordfall beginnt mit der Bitte, eine drogensüchtige, seit Jahren abgetauchte Musikerin zu suchen. Auftraggeber ist der Popstar Jett Franklin, dem für seine Platten nichts mehr einfällt. Nach einiger Beinarbeit weiß Kate: Die gesuchte Songwriterin hat einen Entzug und ein Coming-out hinter sich und ist an einer Wiederaufnahme der Zusammenarbeit interessiert. Doch dann bläst ihr jemand mit einem Tenorsaxophon das Lebenslicht aus …

Ihre Meinung zu »Val McDermid: Abgeblasen«

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Ticva zu »Val McDermid: Abgeblasen« 21.10.2009
Das Cover zeigt eine Bar im Dunkeln. Einzig die Barhocker werden vom Licht in der Bar selbst angestrahlt und die mit Glas ausgestatteten Kühlschränke leuchten.
Am oberen Rand steht groß der Name der Autorin und unter der Bar der Titel, sowie der Untertitel.
In meinen Augen ist das Titelbild nichtssagend, da es nicht mit dem Klappentext in Verbindung steht. Dieser wiederum machte mich neugierig.

Der Roman ist in zwei Teile aufgegliedert.
Kate Brannigan, die Protagonistin, ist ein Partner der Detektei Mortensen & Brannigan. Sie bekommt den Auftrag, eine Songwriterin zu finden. Ihr Auftraggeber: Ein in Manchester bekannter Rockstar.
Der zweite Abschnitt beginnt sechs Wochen nach dem Wiederfinden der Frau und plötzlich ist diese tot. Wie auch beim ersten Auftrag, bekommt sie nun vom gleichen Auftraggeber die Aufgabe, parallel zur Polizei den Mord aufzuklären. Denn, laut dem Rockstar, müsste der Mörder im Haus zu finden sein.
Schnell wird klar, dass jeder in diesem Gebäude ein Motiv hätte die Songwriterin umzubringen. Jeder aus einem anderen Grund, aber alle sind interessant. Auf der anderen Seite klingen diese "Motive" teils so gering, dass ich mir nicht sicher war, ob es tatsächlich einer aus der Villa war. Aber der Auftraggeber ist sich sicher ... Ob er es vielleicht selbst war?
Nicht immer im legalen Bereich und mit Hilfe von einem guten Freund, der gleichzeitig ihr Boxtrainer ist, nimmt sie Stück für Stück jedes Motiv auseinander.

Kate Brennigan, ihr Lebensgefährte, wie auch ihr Partner Bill Mortensen und der Rockstar werden auf den ca. ersten 100 Seiten gewissenhaft vorgestellt.
Die Geschichte wird aus Kates Sicht in der Ichform erzählt und der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Ich konnte mich von Anfang an in die Protagonistin hineinversetzen.
Da mir allerdings lange Zeit alles sehr bekannt vorkam - weibliche Figur in der Hauptrolle als Detektivin, die sich selbst und allen anderen immer wieder aufs Neue beweist, dass sie fast alles alleine kann - gibt es einen Punkteabzug und einen Stern weniger.
Ansonsten ist es eine tolle Story mit einer toughen Protagonistin, die austeilen, aber auch einstecken kann.
Diesen Krimi kann ich ohne Gewissensbisse weiterempfehlen.
Vier Sterne.
muprl zu »Val McDermid: Abgeblasen« 25.02.2009
Ich wollte nur kurz zu Michael anmerken: Die Autorin hat tatsächlich noch fleißig geübt. "Abgeblasen" ist weit ca. 15 Jahre her und ich würde Dir empfehlen, Val McDermid doch noch eine Chance mit einem ihrer aktuelleren Bücher zu geben.
Du wirst es bestimmt nicht bereuen! (siehe auch weitere Krimi-Couch-Kritiken als Auswahlhilfe)
michael zu »Val McDermid: Abgeblasen« 25.02.2009
Netter Zeitvertreib, das Buch, aber kein Knaller. Die Manchester - Musik - Szene wird noch nicht mal angetätschelt (in der deutschen Übersetzung werden auch noch Bandnamen verfälscht); die Erzählstruktur wechselt zwischen gewollten Hard Boiled und Whodunit, ohne eines davon zu perfektionieren. Die Vergleiche in der Ich - Perspektive wirken wie gewollt originell, sind es aber kaum. Da ich das Buch im Altpapiercontainer gefunden habe, will ich mich nicht beschweren, weil man beim Lesen schon der Auflösung harrt und einige Schauplätze auch nett beschrieben sind. Vielleicht übte die Autorin ja noch. Unterm Strich jedoch: In ein Auge rein, ins andere raus.
sabine zu »Val McDermid: Abgeblasen« 04.09.2007
super autor,die bücher muss man alle lesen!!!dieses buch muss man so schnell wie möglich durch lesen weil es bis zur letzten minute spannend ist!klasse buch!!!
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