Ute Haese

Geboren 1958 in Kiel. Nach ordentlichem Realschulabschluss Wechsel aufs Gymnasium, dort mittelprächtiges Abitur gemacht. Trotzdem unverdrossen zum Wintersemester 1978/79 an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel Aufnahme des altehrwürdigen Studiums der Geschichte und des damals gerade neu konzipierten Studienganges Wirtschaft/Politik mit dem Ziel Staatsexamen für Lehrer.
1985 Vollzug, ein halbes Jahr später jedoch sicherheitshalber noch den Magister Artium in Politischer Wissenschaft sowie Mittlerer und Neuerer Geschichte rangehängt, da dank eines Schulpraktikums die glasklare Erkenntnis gewachsen war, dass der Dienst an der pädagogischen Front nichts ist und das eigentliche Interesse der Forschung gilt.
1990, gefördert durch ein Promotionsstipendium und nach einem Forschungsaufenthalt in den USA, Erwerb des Dr. phil. sowie Aufnahme einer Kommentatorinnentätigkeit für politische und soziale Themen in Publik-Forum, der Zeitschrift kritischer Christen.
Gleichzeitig in den folgenden Jahren, erneut mithilfe mehrerer Forschungsstipendien und zeitweise als wissenschaftliche Mitarbeiterin in die CAU eingebunden, der katholischen Kirche in der DDR auf den Zahn gefühlt und deren Verhalten als Glaubensgemeinschaft im totalitären Staat untersucht.
In der ersten Hälfte der 90er Jahre parallel zur Wissenschaftsarbeit angefangen, unter bald mehreren Pseudonymen Liebesgeschichten für die sogenannte Yellow Press zu fabrizieren sowie gemeinsam mit dem ebenfalls schreibend tätigen Ehemann Auftragsarbeiten im Sachbuchbereich anzunehmen.
Mit dem Anbruch des 21. Jahrhunderts und deutlich spürbaren Verknappungen der Etats bei Firmen und Verbänden für derartige Projekte endete auch diese Phase. Jetzt endlich den beherzten Sprung ins eiskalte Wasser als zwar ungeförderte, dafür aber freie Autorin gewagt. Seitdem neben den für das Portemonnaie nach wie vor wichtigen Herz-Schmerz-Romanen ausschließliche Konzentration auf die Belletristik in Form von Krimis und Satiren, wobei letztere in gemeinsamer Autorenschaft mit dem Gatten entstehen, erstere dagegen komplett aus eigener Feder stammen. Gedacht und gedichtet wird direkt hinterm Deich in Schleswig-Holstein am Schönberger Strand bei Kiel.
Seit 2006 Mitglied bei den Mörderischen Schwestern.

Krimis von Ute Haese(in chronologischer Reihenfolge):

Hanna-Hemlokk:
Holsteiner Blut (2008)
Tödliche Winde (2009)
DrachenHatz (2011)
Grätenschlank (2014)
Fisch und fertig (2015)
Buttgeflüster (2017)
So ehrbar, so mächtig, so tot (2009)

Weitere Werke von Ute Haese:

  • (2008) Die Enkelmacher
  • (2009) Die Soßenhobel-Mafia

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