Die Wüstenkönigin von Ulrich Wickert

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Hoffmann & Campe.
Ort & Zeit der Handlung: Angola, 1990 - 2009.
Folge 2 der Richter-Jacques-Ricou-Serie.

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2005. ISBN: 3-455-08151-7. 302 Seiten.
  • München: Piper, 2007. ISBN: 978-3-492-24770-2. 304 Seiten.

'Die Wüstenkönigin' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Bestechung, Korruption, Verrat in höchsten Kreisen – ein neuer Fall für den Richter aus Paris. Eigentlich hat Untersuchungsrichter Jacques Ricou geglaubt, er wüsste, zu welchen Scheußlichkeiten Menschen fähig sind. Doch als er durch einen banalen Anlass auf angesehene Männer stößt, die alle menschlichen Werte missachten, kann er nicht mehr so tun, als handele es sich um Alltägliches. Jacques Ricou ist entschlossen, die Verbindungen zwischen Waffenhändlern und Ölmagnaten, zynischen Politikern und skrupellosen Geheimdienstagenten mit ihren illegalen Geschäften in Angola aufzudecken. Doch je näher er sich mit dem Fall befasst, je brisanter die Lage für seine Gegenspieler wird, desto gefährlicher wird sie für ihn. Konfrontiert mit den tiefsten Niederungen der menschlichen Habgier, schlägt er selbst die Warnungen von Lyse, der geliebten Frau, die mehr weiß, als gut für sie ist, in den Wind und fliegt nach Luanda. Und damit in den fast sicheren Tod.

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Silke Schröder, themenguide.de zu »Ulrich Wickert: Die Wüstenkönigin« 23.03.2007
Mr. Tagesthemen Ulrich Wickert ist wieder ein spannender Krimi mit gut recherchierten Hintergrundinformationen gelungen. Diesmal muss der liebenswürdige Untersuchungsrichter Jacques Ricou gegen korsische Nationalisten und angolanische Waffenhändler ermitteln. Auch wenn alle Figuren in seinem Roman fiktiv sind, erkennt man doch einzelne Personen aus dem politischen Leben Frankreichs wieder.

Wer sich erst einmal in die Handlung des Romans eingefuchst hat, wird von ihm bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Besonders die Passagen in Angola sind ebenso temporeich wie beklemmend; an der französischen Rolle im angolanischen Bürgerkrieg lässt der Autor kein gutes Haar. Dennoch: Sehr empfehlenswert für alle Freunde der Grande Nation – und des gepflegten, exzellent informierten Kriminalromans.
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