Das achte Paradies von Ulrich Wickert

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 4 der Richter-Jacques-Ricou-Serie.

  • München; Zürich: Piper, 2010. ISBN: 978-3-492-05022-7. 332 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2011. ISBN: 978-3-492-27355-8. 336 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Der Audio Verlag, 2010. Gesprochen von Ulrich Wickert. ISBN: 3898139964. 4 CDs.

'Das achte Paradies' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Jacques Ricou will an die Côte d’Azur, zu seinem alten Freund Eric aufs Boot. Doch noch bevor er seine Ferien antreten kann, verschwindet ein hochbezahltes Model. Es ist die Cousine seiner Freundin Margaux. Steht ihr Verschwinden im Zusammenhang mit Margaux’ Recherchen in Kreisen der georgischen Mafia? Als der Berater des französischen Präsidenten einen Erpressungsversuch unternimmt, um die Ermittlungen zu beenden, weckt das Jacques’ kriminalistischen Ehrgeiz: Welche politischen Motive stecken hinter diesem Fall? Jacques ist seinem Gegner ganz nah, als er bei seinen Ermittlungen auf die attraktive Chefin eines Parfümimperiums trifft. Mit ihr offenbart sich ihm ein mörderisches Familiendrama. Internationale Geldwäsche, der weit reichende Arm der georgischen Mafia und ein Mann, der nicht er selbst sein kann – Ulrich Wickert gönnt seinem Richter keine Ruhepause und schickt ihn von Paris über Berlin bis an die französische Riviera.

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Hans Böbbis zu »Ulrich Wickert: Das achte Paradies« 04.08.2013
ich bin absolut begeistert von den
profunden Kenntnissen des Autors. allein
.die Schilderung der französischen,
russischen und hier sogar der chinesischen
Mentalität ist ausgezeichnet. Das Deutsch
ist modern. Ich habe 35 Jahre in paris
gearbeitet und fast alle Simenons gelesen.
auch die anderen Frankreichbüchervon Ulrich Wickert sind
für mich eine Offenbarung.
Darix zu »Ulrich Wickert: Das achte Paradies« 06.06.2013
Monsieur le juge Jaques Ricou und sein Freund le commissaire Jean Mihon sind gegen die Georgier im Einsatz. Gina, ein Model und Cousine seiner Freundin Margaux wird getötet. Skrupelose Georgier agieren mit Geldwäsche, Internetkriminalität und in der Parfumfirma T.. Viele Erläuterungen über das das Leben in Frankreich im Allgemeinen, in den unterschiedlichen Cafés und Bars von Paris im Besonderen. Viele Allgemeinheiten kein Aufbau des Falls, sondern der unbeirrbare Richter geht seinen Weg, liebt junge Frauen und sein Land, außer die Präsidenten im Chauselisee. Vive la france. Manchmal wirkt die Story etwas langatmig. Irgendwann wirken die erotischen Gedanken der Altherren als nervig. Die Zuneigung des Autors zur Grande Nation ist zu verspüren, der Krimi bleibt max. Durchschnitt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
frodo11111 zu »Ulrich Wickert: Das achte Paradies« 02.12.2011
Mein erster Roman von Wickert. Nach dem Motto, der Mann hat was auf dem Kasten, vielleicht schreibt er ja auch noch gut.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, wenn vielleicht auch ein bisschen überzogen. Das "Laissez-faire", die angenehme Art zu leben bzw. zu geniessen, beschreibt er einfach nett. Paris-Liebhaber können den Hauptakteuren sehr gut folgen.
Ich habe mich gut unterhalten.
Dr. Michael Mandel zu »Ulrich Wickert: Das achte Paradies« 19.07.2011
Ich fand den Krimi ziemlich langweilig und klischeebehaftet. Man spürt bei Wickert in jeder Zeile seinen Hang zum Schwadronieren und die Freude am französischen Wohlleben, das ja für ihn nett sein mag, aber für die meisten Leser eher uninteressant sein dürfte. Seine Figuren wirken alle künstlich und haben kein wirklichliches psychologisches Leben. Es muss immer "Top" sein, "Top" Models, "Top"Richter, "Top"Politiker und "Top"Mafia (natürlich aus Georgien, von woher sonst?)
Nachdem ich mich durch ca. 80 Seiten des Buches gequält hatte, verzichtete ich auf den Rest und trank lieber ein gutes Glas französischen Rotwein. Wenn nicht der Name Wickert über dem Tile stünde, würde es das Buch wohl kaum durch ein lektorat in einen Verlag schaffen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
fr_putz zu »Ulrich Wickert: Das achte Paradies« 28.02.2011
„Das achte Paradies“ ist ein typischer Wickert. Spannend, interessant, dabei aber mit Esprit und französischem Charme ausgestattet, wie man es von Uli Wickert erwartet. Der aufrichtige Untersuchungsrichter Jaques Ricou hat nunmehr seinen vierten literarischen Fall zu klären. Es geht um die Aktivitäten der georgischen Mafia in Frankreich und die Verbindungen bis hin zum Staatspräsidenten. Die Ermittlungen werden ausgelöst durch das mysteriöse Verschwinden des Spitzenmodels Gina, einer Cousine von Ricous Dauerfreundin Margaux.. Margaux ist Journalistin und recherchiert gerade zu den Machenschaften der georgischen Mafia. Die Modelagentur steht auch in deren Dunstkreis, und auf Drängen Margaux’ unterstützt Gina diese bei ihren Recherchen. So liegt der Verdacht nahe, dass Ginas Verschwinden mit diesen journalistischen Recherchen, die die Kreise der Mafia stören, zu tun hat. Ricous zunächst gedämpfter Ehrgeiz wird voll entfacht, als aus dem Büro des Staatspräsidenten massive Erpressungsversuche mit dem Ziel die Ermittlungen einzustellen, unternommen werden. Die Ermittlungen führen Ricou auch zur Geschäftsführung einer Parfümerie und darüber den Fall zu einer ganz unerwarteten Lösung. Dort trifft er auch auf die äußerst interessante Mara, Tochter des Inhabers dieses Unternehmens. Diese wird dann auch für die Dauer der Ermittlungen die zeitweilige Geliebte von Ricou.
Wie in allen seinen Kriminalromanen (bis auf „Der Richter aus Paris“ habe ich alle gelesen) gelingt es Wickert ganz hervorragend, den französischen und ganz besonders auch Pariser Flair zur Geltung zu bringen. Wichtiger jedoch ist, dass er in allen seinen Werken hochbrisante Themen, die in allen Fällen die gegenseitige Verflechtung von organisierter Kriminalität und mafiösen Strukturen mit höchsten Kreisen der Politik und Wirtschaft sowie Geheimdiensten zum Inhalt haben, auf spannende und unterhaltsame Weise anspricht. „Hauptmissetäter“ ist in allen Fällen Wickerts Wahlheimat Frankreich mit seinen entsprechenden Einrichtungen. Aber trotz aller negativen Aspekte wird jedoch immer und überall in seinen Werken seine Hochachtung und Liebe zu Frankreich, zu seinem Volk, seiner Kultur und seiner Lebensart deutlich.
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