Das Seifenopern-Quartett von Tonino Benacquista

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Saga, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1990 - 2009.

  • Paris: Gallimard, 1997 unter dem Titel Saga. 353 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1998. Übersetzt von Gisela Koschka. ISBN: 3-7857-1500-5. 432 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2001. Übersetzt von Gisela Koschka. 431 Seiten.

'Das Seifenopern-Quartett' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Drei Männer und eine Frau, alle vier »natural born loosers«, die jahrelang auf der Schattenseite des Showbiz gestanden haben, sollen, zur Anhebung der Quote des nationalen Filmanteils, eine französische Seifenoper schreiben. Egal was, egal wie: Hauptsache schnell und billig. Die Vier sind sich sofort einig, diese Anweisung wörtlich zu nehmen, und toben ihre Phantasie aus. Schließlich wird die Serie nur für die Quote geschrieben, niemand rechnet mit einem Publikum für das nachts ausgestrahlte Programm. Wider Erwarten kommen jedoch bald Zuschriften aus ganz Frankreich, von Senioren und anderen Schlaflosen. Dennoch kümmert sich die Programmleitung nicht um die Inhalte, was dazu führt, dass die vier Autoren der Absurdität des Fernsehgeschäfts solidarisch begegnen und quasi zur Revolte übergehen. Die daily soap à la Lindenstraße wird immer abstruser, die Konfrontation der zwei Familien – eine französisch, die andere amerikanisch – immer unwahrscheinlicher.

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Massuma zu »Tonino Benacquista: Das Seifenopern-Quartett« 01.03.2007
Sehr amüsant und ironisch, aber das Ende ist zu langatmig. Ich hätte es intelligenter gefunden, wenn der Autor das Buch mit dem Ende der Serie abgeschlossen hätte, doch er wollte dem Leser zwanghaft das unspektakuläre Leben der Drehbuchautoren in Erinnerung rufen und den zu Beginn angesprochenen Mord, den man im Verlauf des grandiosen Haupteils total vergessen bzw. verdrängt hatte (eine begeisterungsbedingte Amnesie), auflösen. Meiner Ansicht nach war dieser literarische Schachzug überflüssig und deshalb gibt es dafür einen Punktabzug. Ansonsten erhält das Buch von mir 9 von 10 Punkten auf der Leseskala, aber das ist nur eine rein subjektive Bewertung.
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