Amok von Tom Bale

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Skin And Bones, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Goldmann.

  • London: Preface Publishing, 2009 unter dem Titel Skin And Bones. ISBN: 978-1848090712. 425 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Andreas Jäger. ISBN: 978-3-442-46819-5. 508 Seiten.

'Amok' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

An einem Januarmorgen wartet ein blutiger Alptraum auf ein kleines Dorf in Sussex: Ein Mann läuft Amok und erschießt über ein Dutzend Menschen, bevor er sich selbst richtet. Wie durch ein Wunder überlebt Julia Trent das Massaker, und sie ist sich sicher: Der Todesschütze war nicht allein. Die Polizei ist jedoch überzeugt, dass die verletzte und traumatisierte junge Frau sich den zweiten Schützen lediglich einbildet. Nur einer glaubt Julia: der Journalist Craig Walker. Gemeinsam suchen sie nach der Wahrheit – doch das Töten ist noch nicht vorbei.

Ihre Meinung zu »Tom Bale: Amok«

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Tafkadasom zu »Tom Bale: Amok« 05.09.2012
Auch wenn viele es so sehen, ist die Anzahl der Figuren gut gewählt.
Aber während der Anfang noch ganz gut ist und spannend erzählt, fällt die Qualität des Buches immer mehr. Der Hauptgrund dürfte das viele Schwadronieren im Hauptteil sein. Es gibt einfach zu wenig Storyelemente, die ein echter Thriller haben sollte, um den Leser zu fesseln.
Und der Schluss war macht es nicht besser, im Gegenteil. Er ist völlig übertrieben brutal, um die Langeweile in den vorherigen 250 Seiten wettzumachen. Und der Fall gibt, wenn man sich die Figuren ansieht auch etwas wenig Sinn. Der Täter, dessen Name hier natürlich nicht verraten wird, macht einfach eine zu große und unlogische Metamorphose.

Kurz: Hätte Tom Bale etwas mehr Zeit in die Handlung und nicht aufs Blablabla verwendet, hätte das Buch sein Potential wirklich nutzen können. Hat es aber nicht. Mehr als 50° sind bei mir nicht drin.
Kom_Ombo zu »Tom Bale: Amok« 18.04.2010
Ich fand noch nicht einmal den Anfang des Buches in irgendeiner Weise spannend und habe mir nach dem Amoklauf in dem kleinen Dorf gedacht, wie man darüber jetzt noch so viele Seiten schwadronieren kann.

Ich hab' das Buch zwar ganz brav zu Ende gelesen, aber es hat mich dann doch sehr enttäuscht. Nicht einmal die nachfolgenden Ungereimtheiten haben mich aufhorchen lassen, geschweige denn, dass ich das jetzt unbedingt wissen wollte.

Ziemlich maues Buch und ich bin froh, dass ich es mir als Gebraucht gekauft habe. Somit habe ich nicht unnützes Geld aus dem Fenster geworfen.
liebchen007 zu »Tom Bale: Amok« 07.04.2010
Hi,

also habe Amok 3 mal angefangen und wieder weggelegt, beim vierten Mal habe ich mich dann sehr gezwungen es ganz zu lesen. Ich würde dieses Buch niemandem empfehlen. Meiner Meinung nach ist es total langweilig geschrieben und wie gesagt habe ich es öfters schon weggelegt gehabt. Zu schweigen von unlogischen Dingen...
mase zu »Tom Bale: Amok« 26.03.2010
In einem kleinen englischen Weiler, der nur über eine Strasse erreicht werden kann, zieht ein Killer von Haus zu Haus und tötet alle Einwohner, die er antrifft. Ein tot geglaubtes Opfer überlebt und erzählt der Polizei von einem zweiten Täter, doch die glaubt ihr aufgrund ihres Schocks und der Indizien nicht.
Was war das Motiv dieses Amoklaufes? Wahnsinn, oder hat doch der Geschäftsmann, der diese einsame Gegend aufkaufen will seinen Geschäftsinteressen nachgeholfen, um die Gegner der Modernisierung mundtot zu machen? Die überlebende Zeugin versucht zusammen mit einem Journalisten die Wahrheit herauszufinden.

Das aussergewöhnliche an „Amok“ ist, dass wenn man den Klappentext nicht gelesen hat, bis über 100 Seiten hinaus eigentlich immer noch nicht klar sein muss, wer der Protagonist oder die Protagonisten in diesem Buch sind. Auch der Plot selbst hält sich relativ lange undurchsichtig.

Das Buch lässt sich durch die kurzen Kapitel und die ständig wechselnden Perspektiven flüssig lesen, doch habe ich mir nach dem interessanten Beginn wesentlich mehr von der Story, die dann zum gewöhnlichen „Finde-den-Killer-bevor-er-dich-findet-Thriller wird, erwartet. Ein kleiner Hauch Wirtschaftsthriller erfrischt den Plot aber wieder. Der Showdown, der sich fast über 100 Seiten hinzieht, war mir dann wieder zuviel „gerenne“ und machte für mich den Eindruck eines zwanghaften Versuches die nötige Action in den Thriller zu bringen, aber das Ende fand ich dann doch wieder passend.

Die Protagonisten haben hier auch wieder eine haarsträubende klischeehafte Vorgeschichte, die mich immer mehr und mehr nervt. Er ist Ex-Alki, der wieder trinkt, weil er am selben Tag vom Mord an seinem Vater und von der Affaire seiner Frau erfährt und selbstverständlich durchtrainiert und breitschultrig ist. Sie ist natürlich auch attraktiv und wohlgeformt, hat ihre Eltern durch ein Unglück verloren und wurde sexuell belästigt. Beide sind einsam und alle wissen, was nach anfänglicher Zurückhaltung passiert.

Und so fällt auch meine Bewertung aus. Viel Gutes und genauso viel Schlechtes.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Böcki zu »Tom Bale: Amok« 21.02.2010
Das Buch ist einfach genial! Wenn man einmal angefangen hat, es zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Es gibt sogut wie keine Stelle die einem langweilig vorkommt, alles hat seinen Grund und es gibt im Nachhinein Sinn... Anfangs ist es zwar etwas verzwickt mit den Personen, aber später versteht man alles!
Also ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es ist sein Geld auf jeden Fall wert!
Lg :-)
Schrodo zu »Tom Bale: Amok« 27.12.2009
Ein Amoklauf mit über 10 Opfern in einem kleinen Dorf in England. Wie durch ein Wunder überlebt Julia Trent das Massaker, und nur sie weiß: Der Todesschütze war nicht allein. Die Polizei ist jedoch überzeugt, dass die verletzte und traumatisierte junge Frau sich den zweiten Schützen lediglich einbildet. Nur einer glaubt Julia: der Journalist Craig Walker. Gemeinsam suchen sie nach der Wahrheit.
Mit einem starken Plot beginnt das Erstling Werk des Herrn Bale. Leider lässt es im Verlauf der Story dermaßen nach, dass ich mich regelrecht durch die 509 Seiten quälen musste. Der Mittelteil…ca. 300 Seiten…ist ätzend Langweilig! Erst am Ende erfährt man die Hintergründe der Amoktat. Viele verschiedene Figuren, die nicht sehr prägnant beschrieben werden, sorgen eher für Verwirrung als für Klarheit. Man ist sich nicht richtig im Klaren, was sie für die Story bedeuten. Insgesamt viel zu lang beschrieben und für mich doch sehr enttäuschend!
NomisBlackPearl zu »Tom Bale: Amok« 19.12.2009
Starkes Buch von Tom Bale, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Handlung und Protagonisten sind übersichtlich und gut mit zu verfolgen.
Die Charakteren der Handlungspersonen sind sehr realistisch.
Bin schon darauf gespannt ob der nächste Thriller von Tom Bale auf diesem Buch aufbaut...
Diesen Thriller kann man nur weiterempfehlen.
Meine Bewertung 95 Grad
Frank zu »Tom Bale: Amok« 28.10.2009
Tom Bale liefert mit Amok einen überzeugenden Start in Deutschland.
Über die Story lässt sich nicht allzuviel sagen, ohne dem Roman einiges an Spannung zu nehmen.
Die junge Lehrerin Julia Trent besucht eines Morgens den kleinen (etwas über 60 Bewohner) Heimatort ihrer Eltern, um sich dort (nach deren Tod) um das Haus bzw den Nachlass zu kümmern. Währenddessen wird eben dieser Ort von einer fürchterlichen Gewalttat heimgesucht. Ein junger Mann dezimiert die Einwohnerzahl der Bewohner um ein gutes Drittel, und in eben dieser Zeit trifft Julia im Dorf ein. Nur knapp entkommt sie dem Täter, ihren Beteuerungen dass es noch einen zweiten davon gab, schenkt die Polizei keinen Glauben. Mit Hilfe eines Reporters der ebenfalls persönlich betroffen ist, versucht sie die Hintergründe des Massakers aufzudecken.
Nichts ist wie es scheint, es kommt nie wie man annimmt. Ähnlich wie bei H.Coben sind die Hintergründe des Verbrechens in der Vergangenheit zu suchen (und zu finden).
Bale erzählt schnörkellos, die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen, der Gewaltfaktor ist gut dosiert. Auch die Zeichnung seiner Figuren gelingt ihm, die Handlungen erscheinen dem Leser nachvollziehbar.
Der nächste Bale wird sicherlich wieder seinen Weg in mein Regal finden.
Sehr empfehlenswert. 85%.
5 von 15 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Michelle zu »Tom Bale: Amok« 28.10.2009
Bale überzeugt mit vielschichtigen und ausgefeilten Charakteren. Ich kann den Vorrezensionen nicht zustimmen, dass der Roman im Hinblick auf die Vielzahl der Personen überfrachtet gewesen wäre. Jede neue Person wird ausreichend dargestellt, so dass es kein Problem ist, diese wieder im Zusammenhang mit der Handlung in einen Kontext zu stellen.

Amok bietet eine spannende kurzweilige Story, die leider in der Mitte einen kurzen Durchhänger hat. So ca. 80 Seiten weniger hätten der Geschichte sicher gut getan.

Auf kurzen 81 Kapiteln lässt Bale allerdings durch seinen flotten Schreibstil dies schnell vergessen machen. Sicher, die Story hat auch Logikbrüche; aber welcher Roman hat die heutzutage nicht? Auch erfindet Bale mit Sicherheit den Krimi nicht nochmals neu; aber für einen Debütroman (in Deutschland; in England ist es sein zweiter Roman) ist die Leistung doch recht beachtlich.

Sprachlich wird einem Mainstream pur geboten. Für Sprachpuristen ist das mit Sicherheit nicht gedacht. Der Vorteil ist jedoch, dass man der Handlung jederzeit folgen kann und - zumindest ich - ein sehr flottes Lesetempo hinlegen konnte.

Die ersten und die letzten 100 Seiten sind zudem streckenweise extrem brutal geraten, so dass Amok nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter ist.
4 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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