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Tipps zur Suche von vergriffenen oder gebrauchten Büchern

Es ist schon eine Crux mit den Verlagen: Zahlreiche Hochkaräter sind über den normalen Buchhandel einfach nicht mehr zu erhalten. Was also tun? Etwa in riesigen Kisten mit Rest- oder Mängelexemplaren in großen Kaufhäusern »ramschen« und auf einen Glückstreffer hoffen? Nein, es geht wesentlich komfortabler und das natürlich im Netz.

abebooks.de

Zum einen gibt es einige gute Online-Antiquariate bzw. Gebrauchbücherbörsen. An erster Stelle sind dabei booklooker.de und abebooks.de zu nennen, wobei ein Preisvergleich immer lohnt. Denn: Nicht jedes Buch, das nicht mehr erhältlich ist, hat auch Sammlerwert!

eBay

Ist man dort nicht fündig geworden, lohnt ein Blick ins Internet-Auktionshaus eBay, wo eigentlich täglich wunderbare Schnäppchen zu finden sind. Jedoch gilt auch da: Preise vergleichen und rechnen, rechnen, rechnen! Mit Sicherheit lohnt sich der neue Mankell für 2 Euro unter dem Ladenpreis nicht, wenn noch Versandkosten hinzukommen. Genau dort liegt der Haken: Manche Anbieter wälzen unverblümt ihre Kosten auf den Bieter ab und mehr noch: Manchmal macht der Anbieter mehr Gewinn mit den angegebenen Versandkosten als mit dem Buch selbst. Deswegen auf das »Kleingedruckte« achten. Grundsätzlich kann ein Buch schon für 0,77 Euro verschickt werden, der Umschlag kostet maximal 20 Cent zusätzlich. Bei Versandkosten von 2 Euro oder höher also genau prüfen, ob das Buch wirklich ein Schnäppchen ist!

Eine weitere Möglichkeit bietet amazon.de mit seiner neuen Funktionalität, auch dort Bücher gebraucht zu erstehen. Die Sicherheit des Käufers, den gesamten Kauf über amazon abzuwickeln, bezahlt dieser in der Regel jedoch über höhere Preise.

Hamett Krimibuchhandlung Auf der sicheren Seite ist man auch bei spezialisierten Krimi-Buchhandlungen, die den Wert der gebrauchten Bücher wohl am besten einzuschätzen wissen. An dieser Stelle sei beispielsweise auf »Das schöne Antiquariat« der Hammet Krimibuchhandlung Berlin verwiesen.

Einen tollen Service bietet für Gebrauchtbücher die noch recht neue Meta-Suchmaschine findmybook.de an, die direkt bei mehreren Anbietern sucht und den Vergleich am einfachsten gestaltet.

Will man bei neueren Büchern sparen, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Rest- und Mängelexemplare, wobei bei letzt genannten oft schon ein gewisser detektivischer Spürsinn gefragt ist, die wirklichen Mängel herauszufinden. Nur weil »Mängelexemplar« drauf steht, heisst das noch lange nicht »mangelhaftes Lesevergnügen«. Dafür aber Preisnachlässe von locker 50%!

Jokers Restseller Bei der Suche nach diesen Rest- und Mängelexemplaren sollte der Leser auf jeden Fall beim Anbieter Jokers Restseller vorbeischauen. Hardcover gibt es dort beispielsweise für knapp 8 statt 22 Euro! Auch hier der Haken: die Versandkosten. Die betragen bei Jokers nämlich pauschal satte 4 Euro. Also: Lieber ein paar Bücher notieren und dann zusammen bestellen, damit es sich lohnt.

Zu guter letzt noch ein weiterer Anbieter, der sich nicht nur auf Bücher spezialisiert hat: Zweitausendeins. Aber auch dort finden sich sehr günstige Werksausgaben und vergriffene Exemplare. Der Klick lohnt.

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