Tod in Verona von Timothy Holme

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1980 unter dem Titel The Neapolitan Streak, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei DuMont.
Ort & Zeit der Handlung: Verona, 1970 - 1989.

  • London: Macmillan, 1980 unter dem Titel The Neapolitan Streak. 224 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1991. Übersetzt von T. A. von Bassewitz. ISBN: 3-7701-2425-1. 248 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2004. Übersetzt von T. A. von Bassewitz. ISBN: 3832183353. 248 Seiten.
  • [Hörbuch] Frechen: Delta Music, 2005. Gesprochen von Philipp Lukas Lang. ISBN: 3865381057. 4 CDs.

'Tod in Verona' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der Held: Achille Peroni, der Rudolfo Valentino der italienischen Polizei, stammt aus Neapel. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Bewunderung für die rationale Ermittlungsarbeit à la Scotland Yard und seinen Wurzeln – fast wäre er selbst als Straßenjunge geendet. Ebenso hin- und hergerissen ist er zwischen seiner Angst und seiner monströsen Eitelkeit, die ihn zu halsbrecherischen Bravourstücken verführt. Der Schauplatz: Verona, einstmals Stadt von Romeo und Julia, heute Hort der Gewalt Das Motto: »Einfallsreichtum, feurige Gewürze und ein Schuss Lebensgefahr« Der aus Süditalien stammende Inspektor Achille Peroni hat’s nicht nur leicht, muss er sich doch gegen alle Vorurteile behaupten, die seine norditalienischen Landsleute gegen ihn hegen. Dazu kommen noch der Mord an einem greisen Faschisten, politische Intrigen, Geheimbünde und jahrhundertealte Familienfeindschaften.

Ihre Meinung zu »Timothy Holme: Tod in Verona«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Gaspar zu »Timothy Holme: Tod in Verona« 17.10.2010
Ein britischer Autor schreibt Kriminalromane, die in Italien handeln. Er hat eine Italienerin geheiratet, lebt auch dort, kennt sich also aus, hat aber die kühle Distanz des Briten. Sein Held ist der "Rudolfo Valentino" der italienischen Polizei, ein Neapolitaner, den es in den Norden Italiens verschlagen hat. Aus dem Nord-Süd-Konflikt, der innerhalb der Person des Helden ausgetragen wird, bezieht diese Reihe ihren charakteristischen Reiz. Peroni ist attraktiv, aber ledig und wird durch seine Verwandten unterstützt. Hin und wieder bricht der Commissario selbst die Gesetze. Störend bei "Tod in Verona" sind einige wenig plausible Entscheidungen, sowohl bei den Opfern, die kaum an ihrem Leben hängen als auch bei den Ermittlern, die sich überflüssig in Gefahr begeben (insbesondere denke ich an die Kirchenszene). Der häufige Genuss von Spirituosen passt wohl auch eher zum britischen Autor als zu Italien.
Alles in allem aber eine Empfehlung für Leser, die etwas Abstand zum Mainstream suchen. Für mich war es nicht der letzte Holme.

80°
Ihr Kommentar zu Tod in Verona

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: