Die Tote von Atlanta von Thomas H. Cook

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 unter dem Titel Sacrificial Ground, deutsche Ausgabe erstmals 1993 bei Bastei Lübbe.
Folge 1 der Frank-Clemons-Serie.

  • London: Collins, 1988 unter dem Titel Sacrificial Ground. 317 Seiten.
  • New York: Putnam, 1988. 317 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1993. Übersetzt von Ekkehart Reinke. ISBN: 3-404-12030-2. 317 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1997. Übersetzt von Ekkehart Reinke. Zwei Romane in einem Band (. ISBN: 3-404-12750-1. 317 Seiten.

'Die Tote von Atlanta' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Vom Selbstmord der eigenen Tochter zutiefst geschockt, ist der Fall »Angelica Devereaux« das letzte, was Polizeioffizier Frank Clemeons im Augenblick brauchen kann. Doch wie jeder, der einmal mit dieser jungen Frau in Berührung gekommen ist, kann auch er sich der magischen Anziehungskraft nicht entziehen, die sogar noch jenseits der Schwelle des Todes von ihr ausgeht. Die üppigen Gärten der Reichen und die deprimierenden Ghettos Atlantas bilden die Kulisse für Frank Clemons Bemühen, den Tod dieser Kindfrau und die Geheimnisse ihres Lebens aufzuklären.

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Bio-Fan zu »Thomas H. Cook: Die Tote von Atlanta« 18.09.2008
Da frag mich doch einer, wie ich zu diesem Buch gekommen bin. Vielleicht durch die 90 Grad- Treffer-Rezension von "Die Quelle der Furcht" und meinem irrenden Glauben, daß "Die Tote von Atlanta" Teil 1 der Frank Clemons Reihe ist, wie es oben geschrieben steht. Nur daß für die deutsche Leserschaft nach Teil 1 auch schon Schluß ist, was durchaus nachvollziehbare Gründe hat.
Der ganze Roman ist in vieler Hinsicht völlig unausgegoren - von Spannung keine Spur. Leider bezieht sich auch der Satz der obigen Zusammenfassung: ". und stößt auf eine Stätte grausiger Todesrituale" auf ein anderes Buch. Das hätte der Story ja noch den nötigen Pepp verliehen. Hier erweisen sich Ermittlungsarbeit, Tathergang und die Motive für den Mord als unglaubwürdig. Es ist mir zu mühselig, das im Einzelnen aufzuführen - der Schnitzer hat es reichlich. Die Figur des Cops Frank Clemons ist schlampig gezeichnet und so tiefgründig wie eine Regenpfütze, obwohl Cook ihn mächtig viele pseudo-philosophische Gedanken denken läßt, die ich - das muß ich zu meiner Schande gestehen- teiweise nicht verstanden habe. Aber Looser Frank ist natürlich auch ein Glückspilz. Erobert er doch das Herz der wunderschönen und stinkereichen Hinterbliebenen -klischee -iger geht´s nimmer (everybody get a second chance)
Aber nicht nur der Autor hat geschlampt, sondern auch das Lektorat. Abgesehen von den Rechtschreibefehlern. werden mehrmals die Vornamen der beiden Schwestern vertauscht., was nur den Gesamteindruck der Unzulänglichkeit abrundet.
Mit 45 Grad gut bedient
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