Skandal von Thomas Gifford

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1979 unter dem Titel Hollywood Gothic, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Bastei Lübbe.

  • New York: Putnam, 1979 unter dem Titel Hollywood Gothic. 310 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003. Übersetzt von Angela Koonen. ISBN: 3-404-14957-2. 382 Seiten.

'Skandal' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Hat der Drehbuchautor Toby Challis seine Frau mit einer Oscar-Statue erschlagen? Nein. Doch leider glauben genau das Polizei und Staatsanwaltschaft. Bevor Toby in die Fänge der Justiz gerät, versucht er auf eigene Faust die Hintergründe des Verbrechens aufzuklären. Damit macht er sich mehr Feinde, als ihm lieb sein kann, ist doch die Glitzerwelt Hollywoods eine Fassade, hinter der sich Neid, Intrigen und Gewalt verbergen. Und vieles deutet darauf hin, dass der Mord an seiner Frau nur die Spitze des Eisberges darstellt …

Ihre Meinung zu »Thomas Gifford: Skandal«

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Nadir zu »Thomas Gifford: Skandal« 29.07.2008
Für mich bislang Giffords Bester, allerdings steht Assassini als finaler Höhepunkt im Regal.
Der Auftakt samt Notlandung und Überleben in einer Behindertengruppe im Schneesturm ist geradezu genial, auch die Rückkehr in ein LA., daessen Nobelvierterl gerade so nach und nach
den Hang herrunterrutschen. Grotesker Höhepunnkt ist der Besuch der beiden Clowntherapeuten im Kostüm im Schwitzbad des Doppelmörders.
Wie jedes mal bei Gifford gibt es viel verschenktes Potenzial, typisch auch die vielen Zitate aus Filmklassikern und Jazz-Standards, die er wohl für Allgemeinbildung hält. Kein Lesehindernis, allerdings hat es Lübbe bei anderen Büchern von ihm (Protector, Exitus besser gemacht und einen Kommentar mitgeliefert.
Das Buch ist in den 70er geschrieben und hat, in Zeiten von CSI und anderen Laborratten-Serien und Gesichtsscannern fast schon den nostalgischen Charme von
Mord im Pfarrhaus, auch wenn es unvergleich viel besser ist.
geroellheimer zu »Thomas Gifford: Skandal« 26.03.2007
Ein wegen des Mordes an seiner Frau verurteilter Mann kann fliehen und versucht nun, auf eigene Faust, den wirklichen Täter zu finden. Das ist zwar nicht gerade neu, aber dennoch von Gifford spannend umgesetzt. Dazu einige aüßerst seltsame Figuren, von denen eigentlich jeder der Täter sein könnte. Der Roman wurde in den 70ern geschrieben und da ich in dieser Zeit in den USA aufgewachsen bin, sind mir diverse Titel wie die der TV-Serien sehr vertraut. Mir hat dieser Krimi jedenfalls gefallen.
Und wenn er vielleicht nicht Giffords bester ist, kann man durchaus bis zur entgültigen Lösung mitfiebern. Ich habe auf jedenfall schon eindeutig lanweiligere und langatmigere gelesen.
Necoj zu »Thomas Gifford: Skandal« 09.11.2004
Etwas lang geworden, doch einige Spannungsszenen waren dabei, die sehr interessant waren. Der Charakter des Toby ist sehr gut angelegt worden mit einigen markanten Eigenschaften.
Vor allem der Schluss hat mich fasziniert, da er für mich nicht vorhersehbar war.
Es gibt eindeutig schlechtere Bücher...
ich würde diese empfehlen...
Joachim zu »Thomas Gifford: Skandal« 24.03.2004
Das Buch ist erkennbar für den amerikanischen Markt geschrieben. Als Durchschnittseuropäer verstehe ich 25 Jahre nach der amerikanischen Erstveröffentlichung nur die Hälfte der Pointen. Trotz einer guten Ausgangsidee versandet die Handlung. Liest sich sehr zäh.
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