Ein leichter Fall von Theodor Kallifatides

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Ett enkelt brott, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Schneekluth.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Bonnier, 2000 unter dem Titel Ett enkelt brott. 259 Seiten.
  • München: Schneekluth, 2001. Übersetzt von Susanne Dahmann. ISBN: 3795117666. 287 Seiten.
  • München: Knaur, 2004. Übersetzt von Susanne Dahmann. ISBN: 3-426-62794-9. 318 Seiten.

'Ein leichter Fall' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Stockholm in den ersten Frühlingstagen. Das Eis in den Kanälen beginnt zu schmelzen, und in einem Plastiksack wird eine weibliche Leiche gefunden – der erste Fall für die frisch gebackene Kriminalkommissarin Kristina Vendel und ihr bunt zusammengewürfeltes Team.

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ABaum71 zu »Theodor Kallifatides: Ein leichter Fall« 16.06.2008
Wenn ich jemals einen philosophischen Krimi gelesen habe , dann ist dies einer. Mit akribischer Detailverliebtheit beschreibt der Autor die Kommissarin Kristina Vendel und ihr Team. Die kleinen oder auch grösseren Alltagsprobleme der Protagonisten werden bis ins kleinste beleuchtet, und davon hat jeder reichlich in diesem Buch. Von Gewalt in der Ehe bis unglückliche Liebe zu einer verheirateten Frau findet man alles auf diesen 300 Seiten verteilt.
Der eigentliche Mordfall gerät bei soviel zwischenmenschlichen Problemen schnell in den Hintergrund.
Dazu kommt, das wohl irgendwie alle eine philosophische Ader in sich haben, die immer wieder raus will.
Ich kann mich den vorhergehenden Meinungen nur anschliessen, dass es sich hier weniger um einen Kriminalroman sondern vielmehr um einen philosophischen Roman mit einem Verbrechen als Rahmenhandlung handelt.
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Monika zu »Theodor Kallifatides: Ein leichter Fall« 13.03.2005
"Ein leichter Fall" ist ein Krimi mit einer eher seichten Geschichte, aber mit einerm ungewöhnlich schönen Schreibstil. Für mich als Krimi-Fan eine willkommene Erholung, denn Kallifatides erschlägt nicht mit brutalen Szenerien, sondern berührte mich am meisten mit seinen alltagsphilosophischen Gedanken, die er gekonnt mit der Krimigeschichte verwoben hat. Das macht Lust auf mehr von diesem Autor.
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Caroline zu »Theodor Kallifatides: Ein leichter Fall« 24.08.2004
Also ich habe selten ein so ungewöhnliches und schönes Buch gelesen.
Es ist eine wahre Freude sich die ungewöhnlichen teils ulkigen Ausdrücke und Beschreibungen auf der Zunge zergehen zu lassen. Man liest dieses Buch begierig auf die nächsten, seine speziellen "highlights" und erfreut sich immer wieder, daß es in der Sprache nicht nur eingeschliffene Redewendungen sondern auch eigene sehr treffende Ausdrücke gibt. Das ist kein Krimi den man verschlingt, sondern eine poetische Geschichte. Hoffe ich habe Euch nicht zu viel versprochen!
Andrea zu »Theodor Kallifatides: Ein leichter Fall« 17.08.2004
Hurra, Kallifatides auf der Krimi-Couch! Und ein neues Buch um Kristina Vendel gibt es auch! Was für eine schöne Überraschung! Als ich "Ein leichter Fall" gelesen habe, war der Autor hier noch nicht vertreten und ich kann leider keine differenzierte Kritik mehr abgeben. Aber ich weiß, dass mir der Roman sehr gut gefallen hat und ich gleich mehr lesen wollte. Kann den Autor also guten Gewissens empfehlen!
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