Friesischer Tod von Theodor J. Reisdorf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ostfriesland & Nordsee, 1990 - 2009.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000. ISBN: 3-404-14352-3. 332 Seiten.

'Friesischer Tod' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ganz Norddeich gerät in Aufruhr, als bei einem Banküberfall ein Angestellter getötet wird. Die gesamte Stadt sucht fieberhaft den Mörder – ohne Erfolg. Denn anstatt die Tat aufzuklären, meldet die Polizei nach wenigen Wochen den Tod des einzigen Zeugen. Der unbeliebte Lehrer ist hinterrücks auf seiner Yacht erschlagen worden. Sind Schüler, Kollegen, die betrogene Ehefrau oder die blutjunge Geliebte des umstrittenen Pädagogen für die Bluttat verantwortlich? Oder gibt es einen Zusammenhang mit dem ersten Mord, der die Ermittler noch immer vor zahlreiche Rätsel stellt? 

Ihre Meinung zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod«

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Peter Giese zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 28.07.2011
Ich war im Juli im Krankenhaus und musste dort die Zeit totschlagen ;-).
Weil ich nicht immer am Notebook sitzen wollte und konnte,habe ich mir diesen Krimi besorgt und gelesen. Etwas langatmig fand ich das Buch schon und als es dann richtig"losging",war auch bald klar,wer der oder die Täter sind.
Die vielen friesischen Namen waren etwas verwirrend und ich weiß bis heute nicht,wie diese Namen ausgesprochen werden. Aber eine Abneigung Türken gegenüber konnte ich nicht feststellen.
Es war nach langer Zeit das erste Buch,das ich gelesen habe und ich im Großen und Ganzen schon etwas enttäuscht.
Tassilo Kaestner zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 29.07.2010
Hallo, im Urlaub habe ich dieses Buch in die Finger bekommen und stimme mit den Vorrednern in vielen Dingen überein. Übertriebene Namenswahl, übertriebene Schulsituation (bin selbst Lehrer an eienem Berufskolleg (Oberstudienrat)) durchsichtige Handlung!
Dass Keno der Täter ist, wusste ich relativ früh.
Dass man nicht mit Sauerstoff nach einem Kuhfuß taucht will ich hier noch einmal besonders festhalten. Sauerstoff wird ab 6 m Tiefe toxisch und man ist ebenso mausetot wie die Akteure. Man taucht mit Pressluft! Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde weitere von Herrn Reisdorf (im Urlaub) lesen.
MfG Tasso 48
Claus Marwitz zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 16.05.2010
Ich lese so gut wie keine Kriminalromane. Ich bekam dieses Buch geschenkt und ging mit großer Skepsis ans lesen. Ich war positiv überrascht. Es war eigentlich spannend bis zuletzt. Und auch nicht so "blutig". Nur schade das alles nur so sonderbare Namen verwendet wurden. Ich werde bestimmt von diesem Autor ein weiteres Buch lesen.
Es ist leichte Kost.
Exilostfriese zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 10.01.2010
Grundsätzlich bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen an diesen Roman gegangen, allerdings wurden auch die nicht erfüllt. Kaum ein Klischee wurde ausgelassen, so tragen die Protagonisten fast ausnahmslos urfriesische Vornamen; ein Spannungsbogen wird erst ab Mitte des Romans erzeugt, davor gibt es erst mal eine stur chronologische Vorgeschichte (für so was gibt es z.B. Rückblenden). Die Story hanebüchen, ebenso wie die Charaktere (ein Studienrat, der seinen Vorgesetzten offen mit Selbstmord droht, was von diesen ohne nennenswerte Reaktion hingenommen wird, zwei Dorfpolizisten, die auftreten wie Elefanten im Porzellanladen; ein Rechtsanwalt (den jeder halbwegs normal denkende schon nach den ersten zwei Sätzen besagter Dorfpolizisten hinzugezogen hätte) findet überhaupt erst wenige Seiten vor Schluß Erwähnung. Die Auflösung dann unspektakulär und vorhersehbar wie der ganze Roman. Alles in allem nicht wirklich lesenswert. Schade eigentlich.
Hans Meier zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 15.07.2007
U.a. Enno, Onno, Ubbo, Keno, Eto, Hajo, Tebbo, Tamme, Wiechert, Menke, Mettje, Edda, Altje, Trintje heißen die Figuren (die letzten 4 sind weiblich), die Reisdorf antreten lässt zum Lokalkolorit.
Wenn er auch letztendlich so peu-á-peu ca. 8 dringendst Verdächtige auftreten lässt, aus seiner Abneigung gegen Türken keinen Hehl macht, so braucht er zu Beginn 106 von 326 Seiten bis er zur Sache kommt.

Hölzern im Stil, erbärmlich ärmlich in seinem Wortschatz und nicht nachvollziehbar in der Handlung hat der Autor einen Top-Favoriten für Urlaubslektüre, die man in der Ferienunterkunft zurücklässt, geschaffen.

Finger weg! (P.S. 'Mörderische Friesenhochzeit' von Reisdorf ist nicht anders)
emzet zu »Theodor J. Reisdorf: Friesischer Tod« 12.07.2007
Schöner Urlaubskrimi. Ich fand ihn einigermaßen spannend bis zum Schluss. Er ist nicht unnötig blutig. Manchmal erscheinen die Wendungen etwas weit hergeholt. Schön ist die Einbeziehung der regionalen Eigenheiten und Lebensweise.
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