Der Tote im Maisfeld von Theodor J. Reisdorf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Bastei Lübbe.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2005. 349 Seiten.

'Der Tote im Maisfeld' ist erschienen als

In Kürze:

In der Schule wurde Enno Athing nur das »Ekel« genannt. Mit Gehässigkeiten und Beleidigungen setzte er sich zur Wehr. Vergeblich versuchten ihn seine Eltern auf den richtigen Weg zu bringen. Als ihn dann noch seine Freundin verlässt, geht es mit Enno steil bergab. Er gerät in dunkle Kreise, und als die Polizei durch Zufall auf die Leiche eines Mannes stößt, vergraben in einem Maisfeld, findet Enno sich plötzlich im Kreis der Verdächtigen wieder. Doch die Kommissare Rodenkamp und Drinkler können ihn nicht mehr vernehmen. Von einem Tag zum anderen verschwindet Enno Athing wie vom Erdboden verschluckt ...

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Antje zu »Theodor J. Reisdorf: Der Tote im Maisfeld« 25.03.2008
Das Buch ist unspannend, ich weiß nicht, wie oft Tee getrunken wird, 30-40mal bestimmt. Randfiguren werden kleidungsmäßig beschrieben, man trägt wohl nur Cordhosen. Wegbeschreibungen sind langatmig und selbst mir als Ortskundigen viel zu ausführlich. Ostfriesen müssen selten dämlich sein, da sie Leute nur wegen ihrem Äußeren ablehnen. Selbst Lehrer handeln im Buch so und zwar alle. Alles in allem Geldverschwendung und nicht lesenswert.
74379gabriele zu »Theodor J. Reisdorf: Der Tote im Maisfeld« 06.02.2007
Da ich gerne mal auch Regionalkrimis lese, habe ich mir mal diesen 'Friesenkrimi' gegönnt und bin schwer enttäuscht worden.
Der Autor hat überhaupt nichts recherchiert und macht daher unheimlich viele (vermeidbare) Fehler.
Beispielsweise hält er die Führerscheinklasse 1 (Motorrad) für den LKW-Führerschein, der Besitzer eines Jagdscheines konnte eine Pistole kaufen (Waffenbesitzkarte??), Spedition setzt auf innerdeutschen Strecken Zweifahrerbesetzung ein (Personalkosten??), usw.usw.
Die Personenbeschreibungen sind viel zu ausschweifend, selbst Nebenfiguren wurden mit Partner, Beruf, Ausbildung, Kinder und deren Ausbildung,... beschrieben.
Was mich noch am meisten nervte ist die 'literarische' Sprache der Personen:
'Eine innere Unruhe trieb mich zum Spätbus. Hetta hatte sich von Enno getrennt. Die Grenzen waren abgesteckt. Da gibt es nichts zu deuteln. Seine telefonischen Belästigungen fallen bei der Schwere des Vorfalles der Nötigung, unsittlicher Berührung und versuchter Gewaltanwendung nicht ins Gewicht.'
Redet so ein Vater, der seine Tochter vor einer Vergewaltigung bewahrt hat mit dem Vater des Fast-Vergewaltigers???
Ich verstehe nicht, was sich der Lektor dabei gedacht hat, dieses Machwerk verlegen zu lassen!!
Uli zu »Theodor J. Reisdorf: Der Tote im Maisfeld« 17.07.2005
Warum ich mir dieses Buch gekauft habe, vermag ich im Nachhinein nicht mehr zu sagen. Es hat zwar zum Schluß eine mäsig spannende Wende, den Rest kann man jedoch getrost vergessen. Die Beschreibung der Personen nahm zuviel Platz ein. Die eigentliche Krimihandlung begann erst spät. Die ausführliche Vorgeschichte wäre nicht nötig gewesen. Die Protagonisten waren eher lasch geschildert. Also nicht unbedingt weiter zu empfehlen.
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