Die Hirnkönigin von Thea Dorn

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 bei Rotbuch.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - 2009.

  • Hamburg: Rotbuch, 1999. ISBN: 3-434-54007-5. 298 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. ISBN: 3-442-44853-0. 283 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. ISBN: 3-442-05524-5. 283 Seiten.

'Die Hirnkönigin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

Deutscher Krimi Preis 2000, 1.Platz national

In Kürze:

»Warum hattest du so heißes Blut? Warum konntest du dich nicht beherrschen?« Sie faßte ihn an beiden Ohren und schüttelte ihn. Die Baskenmütze fiel von seinem Kopf. »Du hättest mich nicht anfassen dürfen.- Hörst du? -Warum hat dir dein Hirn nicht gesagt, dass du mich nicht anfassen darfst?« Sie schlug mit der flachen Hand in die Blutlache, die sich am Boden der Schüssel gebildet hatte. »Alles wäre so schön geworden«, flüsterte sie, während ihr zum zweiten Mal an diesem Tag sein Blut übers Gesicht lief, »alles wäre so gut geworden«.

Das meinen andere:

»Die Autorin spart nicht mit stereotypen Figuren: die Männer sind entweder schwanzgesteuert, impotent oder schlichtweg begriffsstutzig; die Frauen sind entweder typische «Blondinen-Dummerchen», Haushälterinnen und Ehefrauen – oder sie sind taffe, dynamische Figuren, die wissen was sie wollen. Was wohl ironisch oder humorvoll gemeint ist – aber über Stammtischniveau nicht herauskommt. Das Buch verliert durch diese platten Klischees, denn der eigentliche Krimiplot ist sehr spannend und gut erzählt.« (Der Bücherfreund)

»Wer nach den Krimis von Thea Dorn noch mit Agatha C. ins Bett geht, ist selber schuld.« (Badische Zeitung)

Ihre Meinung zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin«

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Helga Adam zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 02.08.2017
Kann mich den Negativkommentaren nur anschließen. Vor allem diese Sprache auf niedrigstem Niveau stößt ab. Habe unmittelbar davor Donna Leons letzten "Brunetti"- Roman gelesen, da fiel mir der Unterschied im Sprachniveau besonders schmerzlich auf. Ich kann auch die tatsächliche Motivation der Protagonistin, ihr journalistisches Ressort zu wechseln, nicht ganz nachvollziehen. Sie wird als an Kultur zumindest interessiert geschildert - warum dann also diese Sprache und diese Handlungsweisen? - Der ständige Perspektivenwechsel erschien mir auch nicht immer durchdacht und zerhackt die Handlung nur unnötig.
Helmut Scheuplein zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 23.01.2015
Mich hat das Buch ratlos zurück gelassen - deswegen habe ich das letzte Kapitel und den Epilog noch einmal gelesen. Trotzdem ist mir die Handlung und die Psyche der Personen nicht klarer geworden: Die Frauen scheinen mir durch die Bank weg neurotisch oder psychotisch; die Männer verklemmte Böcke, die am Ende dran glauben müssen. So erscheinen mir die Charaktere undifferenziert und grob.
Der häufige und kurzphasige, für mich unverständlich schnelle, Perspektivenwechsel zwischen den Personen und auch zwischen Beobachtungen, Beschreibung und psychischer Verfassung (bis hin zu den Gedanken eines abgeschnittenen Kopfes bei der Betrachtung einer nackten Frau) wirken verwirrend und verwirrt.
Nein, die positiven Kommentare zur "Hirnkönigin" kann ich überhaupt nicht verstehen, die negativen allerdings gut nachvollziehen.
Die kontroverse Beurteilung durchzieht auch die Kommentare der anderen Bücher von Thea Dorn, sodass wohl das ihr Stil ist so (für meinen Geschmack: konfus) zu schreiben. Wer's mag.
ingo4skin zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 05.01.2013
Hallo...

es tut mir sehr leid, auch nur einen Cent für dieses Machwerk ausgegeben zu habe...es ist aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum die Autorin hierfür einen Preis erhalten hat...meiner Meinung nach kann solch eine Geschichte nur einem kranken Hirn entstanden sein...schade, dass nicht auch das Hirn der Autorin in einem Wasserglas gelandet ist...
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Edith Wimmer zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 04.02.2012
Das war das abstoßendste Buch, das ich jemals gelesen habe - nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der Sprache - einfach ekelerregend - ich lese liebend gern Jilliane Hoffman - die ist auch nicht zimperlich - oder Kate Pepper - das ist literarische Hochsprache dagegen! Die Auszeichnung kann ich nicht nachvollziehen!
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jacky P.(32) zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 28.07.2010
Ich habe das Buch zufällig vor vielen Jahren im Urlaub in die Hände bekommen. Beim Lesen schwankte ich zwischen Ekel, Verwirrung, Fazination...und ich weiß nicht noch alles. Obwohl ich zugeben muss, ab und zu den Faden verloren zu haben, muss ich sagen es war das genialste was ich bisher und dazu mehr als einmal gelesen habe.
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Julia T. (17) zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 20.07.2010
Ich hab das Buch jetzt vor knapp einem Jahr gelesen und muss zugeben das ich seit dem auf die Psycho(thriller) Schiene gekommen bin. Ich hab es mir damals einfach mal des Titels halber ausgeliehn und ein paar Stunden später hat ichs durch. Manchmal zwar ein verwirrednes Buch mit recht interessanten Charakteren, aber gerade dadurch doch wieder genial.
Ich würd das Buch nur weiterempfehlen, wenn man denn auf "krankes Zeugs" (wie es ein Lehrer von mir nannte als das Buch aus meiner Tasche viel) steht.
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Biene0756 zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 14.10.2009
Selten so einen wirren Krimi gelesen. Habe mich geärgert, damit Zeit verloren zu haben. Ich bin auch der Meinung, das ganze Buch tickt nicht richtig. Und diese Hirnschlürferei, was soll das? Gruselig fand ich das überhaupt nicht, war nur abstrus, fast schon lächerlich. Handlung? Faden? Warum? Weshalb? Wieso? Oder ist der Anspruch von F. Dorn so hoch, daß man das Buch mehrmals lesen muß und erst ein Psychater einem dann noch erklären muß, was man gerade liest? Nein danke, bloß nicht, einmal ist schon zu viel!!!
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Rohat zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 16.04.2009
Ich finde das Buch genial, das Gefühlschaos das Kyra erlebt, aber auch die verstörte Art von Nike, alles sehr sehr gut geschrieben. Ich finde nicht, dass die Sätze "bemüht " wirken..eher im gegenteil. Ich finde sie wirken ziemlich locker und genau richtig für das Buch.Natürlich ist das alles nicht jedermanns Geschmack aber ich kann mir unter "Preisgekrönt" nichts besseres vorstellen...
sehr gut Thea, weiter so!
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Julia zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 18.01.2008
Also dieses Buch ist wirklich teilweise recht schwer zu lesen, weil man sich ständig komplett darauf konzentrieren muss, wen der Perspektiven-/Szenenwechsel nun eigentlich betrifft. Die Mordszenen sind sehr genau beschrieben und teilweise ziemlich makaber. Das Buch ist ein Mix aus Krimi und Psychothriller im Bereich sexuelle Verstörtheit. Man kann bei der Hirnkönigin sehr schlecht sagen dass es ein gutes oder ein schlechtes Buch ist, da das absolut von den Vorlieben des Lesers abhängt und dem ein oder anderen zu schwer zu lesen sein wird. Die angesprochenen Klischees können entweder positiv als Sarkasmus oder negativ einfach als Klischeedenken aufgefasst werden, je nach subjektivem Empfinden. Alles in allem ist es aber wert, gelesen zu werden, um sich ein eigenes Urteil zu machen, da auch die Umkehrung von der zu errettenden Jungfrau zur gestörten Mörderin sehr interessant ist.
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Gilles zu »Thea Dorn: Die Hirnkönigin« 22.01.2006
Psychologisch betrachtet sehr oberflächlich, stilistisch kaum zu ertragen. Die Mischung aus trashigen Schilderungen, albernem Gerede und Homer-Zitaten auf altgriechisch geht einem ziemlich schnell auf die Nerven.

Eigentlich mehr als enttäuschend, dass so etwas den deutschen Krimi-Preis bekommen kann.
5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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