Geheimer Ort von Tana French

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 unter dem Titel Secret Place, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Irland / Dublin, 2010 - heute.

  • London: Hodder & Stoughton, 2014 unter dem Titel Secret Place. 704 Seiten.
  • Frankfurt: Scherz, 2014. Übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. 704 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2014. Gesprochen von Gerrit Schmidt-Foß und Inka Löwendorf . 704 CDs.

'Geheimer Ort' ist erschienen als HörbuchE-Book

In Kürze:

Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.

Das meint Krimi-Couch.de: »Bienenstöcke im Mädcheninternat« 80°

Krimi-Rezension von Almut Oetjen

Der Teenager Chris Harper wurde vor einem Jahr auf dem Anwesen des Mädcheninternats St. Kilda getötet. Detective Antoinette Conway vom Morddezernat in Dublin leitete die Ermittlungen in dem bislang ungelösten Fall. Die Schülerinnen gaben alle vor, nichts mitbekommen zu haben.
Der junge und ambitionierte Detective Stephen Moran arbeitet im Dezernat für Ungelöste Fälle, beruflich eine Sackgasse. Als die sechzehnjährige Holly Mackey ihm ein Foto Chris Harpers zeigt, auf dem steht »Ich weiß, wer ihn getötet hat«, sieht Moran eine Gelegenheit, seine Karriere voranzubringen, indem er mit dem Morddezernat die Ermittlungen in dem Fall wieder aufnimmt. Das Foto war an einer Pinnwand befestigt, dem Geheimnisort, an dem die Schülerinnen von St. Kilda anonym Geheimnisse veröffentlichen können – eine Art Ventil für gelegentlich frustrierte Teenager.

Moran muss mit Detective Conway zusammenarbeiten, die von ihren Kollegen nach einigen erfolglosen und peinlichen Annäherungsversuchen als humorlos, hart und unnahbar bezeichnet wird. Gemeinsam fahren Moran und Conway zum Internat, führen Gespräche mit den Bewohnerinnen, darunter Hollys aus vier Freundinnen bestehende Clique und eine konkurrierende Gruppe. Alle Hinweise deuten auf diese beiden Gruppen, auch Holly steht auf der Liste der Mordverdächtigen.

Fortsetzung des Personalreigens

Mit Geheimer Ort führt Tana French ihr Konzept fort, Nebenpersonen aus einem früheren Roman zu Hauptfiguren im jeweils neuen Werk zu machen. Sie betritt zugleich neues Terrain, indem der wichtigste Handlungsort ein Refugium und Gefahrenort für weibliche Teenager ist. Wie in den Vorgängern, liegt der Autorin daran, einen Kriminalfall zu nutzen, um auszuloten, wie die Vergangenheit auf die Gegenwart wirkt und Menschen formt. In Frenchs Grabesgrün und Totengleich sind die Hauptfiguren junge Erwachsene mit Verletzungen aus der Kindheit. Sterbenskalt und Schattenstill setzen erfahrenere und abgebrühtere Ermittler ins Zentrum. Stephen Moran und Holly Mackey waren Nebenfiguren in Frenchs drittem Roman, Sterbenskalt.
Geheimer Ort erzählt die Vergangenheit der Freundinnen Holly, Julia, Selena und Becca, die Ereignisse, die zu den Ermittlungen in der Gegenwart führten, sowie die Untersuchungen der Detectives Moran und Conway. Mindestens so wichtig wie das prozedurale Element ist die Cliquenpsychologie. French bleibt sehr nahe an den Mädchen, deren kommunikativen Codes, vor allem in der Sprache und dem popkulturellen Rahmen. Der Blick auf die Vergangenheit ist bestimmt durch die Perspektive der Mädchen, der auf die Gegenwart durch die Morans.

Komplexe Charaktere, komplexer Roman

Der Mord und die spezifische Situation der Mädchen stehen in einem engen Zusammenhang zum Zerfall der Familie, einem offenbar bevorzugten Thema der Autorin. Ihre Romane sind zugleich Genretexte und diskursive Beiträge zur Frage, wer wir sind und wie wir dazu werden. Schließlich behandelt French immer auch die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die den Bezugsrahmen für ihre Figuren bilden. Gleichwohl ist Geheimer Ort, schon aufgrund des Settings, der Roman Frenchs, in dem diese Verhältnisse wie auch Irland am wenigsten erzählerisch bemüht werden. Dafür erfahren wir umso mehr über den sozialen und seelischen Raum von Mädchen als Kriegsgebiet. Geheimnisse sind in dieser Umgebung von zentraler Bedeutung, nicht nur solche, durch die eine Clique Identität erhält und sich von anderen Cliquen unterscheidet, sondern auch Geheimnisse, die die Individuen innerhalb der Clique erzeugen und bewahren. Man lebt zusammen auf engem Raum, teilt ein Zimmer auf noch engerem Raum, ist einander zugleich auf risikobehaftete Weise vertraut und fremd. Darin ähnelt das Internat dem Polizeirevier und der Familie.

Macht und Sexualität sind ein weiteres Thema, weniger als Betätigungs- denn als Wirkungsfeld. Bienenkönigin Joanne Heffernan aus der konkurrierenden Clique beansprucht alle möglichen Kontakte mit Drohnen für sich, während die anderen Mädchen ihrer Clique lediglich Bewunderungs- und Arbeitsbienen sind. Dennoch neigen die anderen Mädchen zu oftmals verhaltenen Bemühungen, männliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Ein Mädchen testet an Moran ihre Wirkung aus, nicht, wie der Detective feststellt, weil er ihr gefällt, sondern weil er gerade da ist.

Manchen Lesern mag es gefallen, anderen weniger, wenn die Detectives sich durch das Eigentum von Mädchen wühlen, die markenfreudige Konsumenten sind. Wir erleben zwei Mädchencliquen, die gerne relativ flache Machtkämpfe austragen, telefonieren, lügen, zudem einen relativ eintönigen Tagesablauf haben. Hinzu kommen ein paar Jungs, die mit den Mädchen interagieren, wobei darauf zu achten ist, wer wann wem eine digitale Nachricht welchen Inhalts geschickt hat. Es gibt ein reges Öffnen und Schließen physischer und gedanklicher Türen.

Geheimer Ort ist trotz einiger Redundanzen und Längen ein unterhaltsam erzählter Roman mit gut konstrurierten Charakteren.

Almut Oetjen, Dezember 2014

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charliene zu »Tana French: Geheimer Ort« 28.09.2017
Zäh, langweilig, übertrieben, bemühend . das sind einige Attribute die das Buch in etwa beschreiben.
Spannend, eine Prise Humor, logisch, lesenswert . diese Eigenschaften kann ich dem Buch leider nicht mal ansatzweise zuordnen.
Nach der Hälfte habe ich die Hoffnung auf eine positive Wende aufgegeben und angefangen quer zu lesen. Beim letzten Drittel habe ich dann lediglich noch die Kapitel der "Mädels" überflogen. Schade, ich denke der Stoff hätte besser umgesetzt werden können. Reduziert auf die Hälfte des Buchumfangs und all die "schönphilosophischen" Weltanschauungen weggelassen, hätte es einen einigermassen lesenswerten Krimi abgegeben.
Mein Tipp an Frau French; zwei Bücherschreiben. Ein Krimi und ein Küchentischpilosophisches Buch.
Meike Klauschen zu »Tana French: Geheimer Ort« 09.08.2017
Ich habe den Krimi als Audio-CD gehört und war begeistert von der Spannung, die über 8 CDs aufgebaut wurde. Die Sprache der jungen Mädchen war altersgerecht und aus diesem Grunde zu ertragen. Ich freute mich nach jeder CD auf die nächste und war deshalb umso enttäuschter, als das Ende für mich völlig unverständlich war. Ein Kommentar hier lautet: "Wer es war" wird zweitrangig hinter dem "Wie konnte es dazu kommen". Für mich ist es keineswegs zweitrangig, wenn die Auflösung nicht eindeutig ist. Ich kann Signorinetta (3. Kommentar) nur beipflichten und war froh, dass ich mit meiner "Begriffsstutzigkeit" nicht allein da stehe. Die für mich kryptische Schilderung beginnt ziemlich zum Schluss mit dem Satz von Holly, den ihr Vater ihr mit auf den Weg gab, wie auch Signorinetta schreibt..."dass der Unterschied zwischen geschnappt und nicht geschnappt darin liegt, sich Zeit zu lassen." Dann folgt ein Text mit einem Buchkauf und Foto von Chris und der Fahrt im Bus zum Stephen. Bis dahin hielt ich Rebecca für die Täterin, sollte es doch nicht so sein? Ich wäre dankbar, wenn mir jemand das Ende erklären könnte.
Mike zu »Tana French: Geheimer Ort« 23.06.2017
Ich bin nach der Lektüre des Buches zwiegespalten. Einerseits stimmt vieles, was meine Vorkommentatorinnen geschrieben haben: Exzellente Beschreibung der Figuren, die Sprache der Mädchen ist wirklich hervorragend wirklichkeitsnah getroffen, die Übersetzung ist sehr gut. Tatsächlich fühlte man sich häufig geradewegs in die Handlung versetzt, sozusagen daneben stehend. Aber: Natürlich waren viel zu viele Redundanzen auf viel zu vielen Seiten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß man das alles auf vielleicht 400 Seiten statt auf 700 erzählen konnte. Und tatsächlich, trotz der wirklich scharfen, detailgetreuen Beobachtungsgabe sowie der logisch stimmigen Handlung (die verschiedenen Erzählebenen fand ich durchaus plausibel und auch auflockernd): Es ist und bleibt ein Buch, das in erster Linie für Menschen interessant ist, die sich dafür interessieren wie Mädchen in der Pubertät ticken. Wem das schnell langweilig oder nervig wird, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Achso, irgendjemand hier hatte den letzten Teil nicht wirklich verstanden, glaube signoretta. Also Holly hat die Karte geschrieben. Die sie dann selbst Stephen Moran ins Präsidium brachte, um die Ermittlungen wieder anzukurbeln, die ja still standen. In der Hoffnung, daß der Täter/die Täterin gefunden würde - auf das Selena ihr Seelenheil wiederfinden möge. Denn Holly hatte ja selbst erfahren, daß man aus einer psychologischen Sackgasse wieder herausfindet wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Sagt sie ja ein paar Seiten vorher.
Kristina zu »Tana French: Geheimer Ort« 15.12.2016
Überraschend lebensecht ist die Sprache der jugendlichen Mädchen eingefangen, auch in der deutschen Übersetzung. Ich habe meine Tochter geradezu im Hintergrund rufen hören: omeingott oder o.mein.gott
Ebenso gut eingefangen fand ich erschreckenden Themen der Mädchen: Mode, Gewicht, die ist fett, die hat Schenkel wie... Jungen und Sexualität waren dauernd obenauf, immer irgendwie lauernd und, weil die Mädchen eben doch verletzlich sind, wie in einem Panzer aus Gekreische und Fiesheiten geschützt. Da ist man nur noch heilfroh, nicht mehr jung zu sein. Und neben dieser Beschreibung des jugendlichen Daseins erzählt der Roman auch von der Sehnsucht nach Freundschaft und echtem Zueinanderstehen und auch den Grenzen dessen, was man füreinander sein kann. Fand ich alles sehr gelungen.
Der Aufbau, das Jetzt der Ermittlung mit dem Geschehen vor dem Mord zu verschränken, war gut gemacht. Wir gehen als LeserInnen mit, wissen nie mehr als die Ermittler und, werden auf niemandes Seite wirklich gezogen.
Alles in allem, ein tolles Buch, mehr als ein Krimi, vor allem für Eltern vom Jugendlichen!
signorinetta zu »Tana French: Geheimer Ort« 14.09.2016
Als Krimi mag dieses Buch tatsächlich etwas wenig spannend und langatmig sein, als Beschreibung des geheimen Lebens junger Mädchen, dieses starken aufeinander Bezogen-sein der Freundinnen ( und Feindinnen) hat es eine starke Faszination auf mich ausgeübt. Auch wenn ich ebenfalls nie in eienm Internat war oder zu der Schicht gehörte, die sich das leisten kann, hat mich die Beschreibung des reichen Innenlebens und des Herantastens ans Erwachsenwerden sehr berührt.

Aber nun kommts, ich muss mich als begriffsstutzig outen und ich hoffe, jemand hat das Buch noch so präsent, dass er mir weiterhelfen kann:
Den letzten Abschnitt des Buches, der so beginnt: "Vor langer Zeit hat Holly von ihrem Dad gelernt, dass der Unterschied zwischen geschnappt und nicht geschnappt darin liegt, sich Zeit zu lassen. "
Dann wird beschrieben, wie sie sich auf etwas vorbereitet ( Secondhandladen Buch kaufen, Foto von Chris ausdrucken etc. , Migräne vortäuschen ) am Ende des Abschnitts bewegt sie sich "die Strasse hinauf Richtung Stephen".
verstehe ich nicht. Hab ihn zweimal gelesen. Was bedeutet das alles? Rebecca i s t doch die Täterin? So etwas ist mir noch nie passiert
🤔
ladyofflowers zu »Tana French: Geheimer Ort« 29.05.2016
Dies ist mein erstes Posting, aber das Buch ist so genial, dass ich mich auch mal äußern muss!
Die einzige Prämisse für den Lesespaß ist Liebe zu jungen Heranwachsenden, speziell Mädchen.
Es ist mein erstes Buch, dass ich von Tana French gelesen habe und jede einzelne Seite war spannend. Aber das trifft es auch nicht ganz genau, denn hier handelt es sich wirklich um LITERATUR. Sie versteht es, die Personen so zu schildern, als stünden sie neben einem. Differenziert, trotzdem kurz und knapp. Es kommt mir fast vor wie diese Erzählmethode "stream of consciousness", die auch von Autoren wie James Joyce verwandt wird. Man fühlt sich mittendrin im Geschehen, nimmt alle Geräusche, Laute, Düfte und Empfindungen wahr. So lebendig werden selten Personen (und Situationen) dargestellt, noch dazu ihre oft innere Widersprüchlichkeit. Psychologisch gut gemacht. 700 Seiten - ein Ermittlungstag. Ist das wohl eine Hommage an Ulysses?
Groucho zu »Tana French: Geheimer Ort« 21.04.2016
Es erfordert schon ein gerüttelt Maß an Leidensfähigkeit, wenn man die sich über 700 Seiten hinziehende Vergewaltigung der Erzählsprache bis zum bitteren Ende durchstehen will: Was T. French da an bebilderter Sprache zur Beschreibung und Ausschmückung von Gefühlen, Ereignissen, Betrachtungen und Eindrücken hervorbringt, reicht von Schwelgerisch-überbordend über grotesk-bizarr bis hin zu verwirrend-abstrakt und leider teilweise gar albern-irreal. Es nimmt daher nicht Wunder, dass eine Geschichte, die inhaltlich so umfassend gar nicht ist, so viel Raum einnimmt. Mir sagt diese Über-Prosa nicht zu und deshalb bleibt von diesem Roman und seiner Autorin - ungeachtet der recht ansprechenden Handlung und der gut herausgearbeiteten Charaktere - ein insgesamt eher unbefriedigender Eindruck.
Susan zu »Tana French: Geheimer Ort« 21.03.2016
Die ersten Krimis der Autorin waren prima konstruiert und spannend. Ich habe sie auch sehr gern wegen der elaborierten Sprache gelesen. Dieser Krimi hingegen strotzt vor Langeweile. Es könnte auch ein Bühnenstück sein, es spielt nur im Internat - eher ein Jugendroman. Langatmige Verhöre, die sich ähneln und wiederholen. Grauenvoll! Was für eine Enttäuschung.
heike bröker zu »Tana French: Geheimer Ort« 05.03.2016
...ich schließe mich Heinz Pfeiffer an. Ich bin so enttäuscht von dem Inhalt, der sich so schwer lesen lässt, weil der Inhalt so lagweilig und langatmig ist, dass meine Gedanken immer abdriften. Diese Mädchenprobleme interessieren mich nicht!! Genauso erstaunt war ich auch über den Kommentar der Zeitung "die Zeit". Aber ich quäl mich da weiter durch.200 Seiten ist ja schon eine Menge..:-)
Heinz Pfeiffer zu »Tana French: Geheimer Ort« 07.02.2016
Selten habe ich einen so langatmigen und langweiligen "Krimi" (Gone Girl war dagengen ja direkt "spannend") gelesen. Wer die Abgründe von Mädchencliquen mag, der ist hier gut aufgehoben. Den Roman als Kriminalroman zu bezeichnen ist m.E. total daneben. Wenn "Die Zeit", die ich sehr schätze, im Cover: Man möchte keine Seite missen, zitiert wird, dann verstehe ich die Krimiwelt nicht mehr. Habe das Buch nach 200 Seiten entnervt weggelegt

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