Die Beschützerin von Susanne Kliem

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Carl´s books.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 2010 - heute.

  • München: Carl´s books, 2014. ISBN: 978-3-570-58531-3. 320 Seiten.

'Die Beschützerin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Janne Amelung, erfolgreiche Event-Managerin bei einem Berliner Fernsehsender, muss ihre Abteilung vor Unternehmensberatern präsentieren. Die Atmosphäre ist angespannt – es steht viel auf dem Spiel. Umso erleichterter ist Janne, dass Vanessa Ott aus dem Beraterteam aufgeschlossen und sympathisch wirkt und sogar den privaten Kontakt zu ihr sucht. Janne lässt sich dankbar darauf ein – auch wenn sie das starke Interesse der Beraterin insgeheim irritiert. Aber Nein sagen ist nicht gerade ihre Stärke. Kurze Zeit später hat sich Jannes Situation komplett gewendet: Sie wird zum Opfer von Mobbing und Intrigen, selbst ihre engsten Kollegen misstrauen ihr nun. Dann dringt jemand heimlich in ihre Wohnung ein, benutzt ihre persönlichsten Dinge. Als ihr eine Affäre angehängt wird und ihre große Liebe Gregor sich von ihr abwendet, erkennt Janne, dass sie Opfer eines teuflischen Plans ist. Aber wer steckt dahinter? Es ist jemand, der sie ganz genau durchschaut und ihr immer einen Schritt voraus ist.

Ihre Meinung zu »Susanne Kliem: Die Beschützerin«

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Lienz zu »Susanne Kliem: Die Beschützerin« 25.11.2015
Susanne Kliem fesselt mit anfänglich leisen Tönen, die sich zum schier unerträglichen Crescendo steigern.
Ein Muss für jeden Thrillerfreund, der sich nicht fürchtet vor dem Abgrund der menschlichen Grausamkeit.

„mit dem Finger im Hals … krepieren“ – ein Thriller der Extraklasse. Das ist meine Meinung von diesem Buch.

Die Geschichte:
Jannes Leben läuft gut. Sie liebt ihren Freund und er sie. Der Job – ein Traum.
Bis er sich wandelt: in einen Alptraum, der alles mit sich fort reißt.
Janne tut Dinge, die sie nicht tun wollte. Der Teufel steht vor ihr, lacht sie an. Und beginnt sie zu demontieren. Sie sieht die Gefahr, doch kann sich ihr nicht entziehen. Jede Tür schlägt ihr vor der Nase zu, jede Brücke bricht. Janne wird erbarmungslos getrieben. Immer mehr entgleitet ihr das Leben, immer tiefer wird sie gestoßen.
Erst spät begreift sie, dass sie sich wehren kann. Wird sie es schaffen, die Lawine der Zerstörung zu stoppen?

Mein Eindruck:
"Die Beschützerin" wirkt nach, wie ein guter Tropfen zwischen Zunge und Gaumen sein Aroma freigibt.
Jede überraschende Wendung ist plausibel, kein Wort zu viel, keins zu wenig.
Ein ganz großer Thriller, der mit subtiler Spannung beginnt. Ein aufziehendes Gewitter, das sich mit aller Macht entlädt.
Biggi Leseratte zu »Susanne Kliem: Die Beschützerin« 24.12.2014
Dieses war mein erster Roman von Susanne Kliem. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme, um mit der Geschichte warm zu
werden, dann jedoch packte es mich!
Das Buch wurde immer spannender, die Dinge, die der Janne Amelung passierten, immer schrecklicher! Ich war irgendwie
genau so gefangen wie die Janne und konnte partout nicht mehr aufhören zu lesen!
Ein sehr gut geschriebenes Buch, eine
faszinierende und erschreckende Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat!
Von mir 90 Grad und ich hoffe auf weitere Bücher von Susanne Kliem.
fluffi zu »Susanne Kliem: Die Beschützerin« 16.04.2014
Eine wirklich interessante, sehr realistische Geschichte. Thriller? ja vielleicht in entferntem Sinn, ein leises Buch und trotzdem mit vielen Abgründen. So realistisch, dass man das Ganze eigentlich schon morgen selbst erleben könnte. Ich konnte es in einem Rutsch durch lesen. Frau Kliem hat eine sehr flüssige Art zu schreiben. Es war mein erstes Buch von ihr, werde definitiv weitere lesen. Von mir 85 Grad.
Annette Traks zu »Susanne Kliem: Die Beschützerin« 30.03.2014
Janne Amelung arbeitet mit großem Engagement als Event-Managerin bei einem Berliner Fernsehsender. Bei ihren Mitarbeitern und Vorgesetzten ist sie sehr beliebt, ihre Kompetenz wird von allen geschätzt. So wundert es nicht, dass sie für ihren kurzfristig verhinderten Chef einspringen und die Präsentation übernehmen soll, als der Besuch von Unternehmensberatern ansteht – es soll nach Einsparungsmöglichkeiten beim Sender geforscht werden. Während der Berater Mark Winter sich reserviert gibt, kommt seine Kollegin Vanessa Ott zunächst sehr aufgeschlossen und umgänglich daher und zeigt schon bald sogar privates Interesse an Janne Amelung:
Sie besteht darauf, mit ihr essen zu gehen und sie zu einer Musikveranstaltung zu begleiten, bringt sie sogar nach Hause, als es ihr eines Tages nicht gut geht. Obwohl die Managerin diese Annäherung eigentlich nicht möchte, gelingt es ihr nicht, nein zu sagen: Sie möchte die Beraterin nicht verärgern – zu viel hängt für sie selbst, alle Mitarbeiter und Projekte von einer möglichst positiven Beurteilung der Unternehmensberater ab.
Vanessa Ott drängt sich jedoch immer mehr in Janne's Privatsphäre: Sie nimmt Kontakt zu deren Freund Gregor auf, kopiert ihre Frisur und ihren Kleidungsstil, taucht überall dort auf, wo die junge Frau sich gerade aufhält und gibt vor, sie beschützen zu wollen.
Gleichzeitig manipuliert Vanessa Ott Janne's privates und berufliches Umfeld sukzessive so subtil, dass nicht nur deren Beziehung zu Gregor massiv leidet, sondern sie auch im Sender immer häufiger als Versagerin dasteht und als jemand, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Sie gerät immer mehr ins Aus und weiß nicht, wem sie noch trauen kann.
Als schließlich ihr gesamtes Leben in Schutt und Asche zu liegen droht, gelingt es ihr endlich mit letzter Kraft sich zu wehren.

Resümee:
Susanne Kliem hat die Themen „Mobbing“ und „Stalking“ zu einem richtig packenden Thriller verarbeitet - nach einem etwas holprigen Start lässt einen die Handlung dann bis zum Schluss nicht mehr los.
Da das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, erlebt der Leser alles aus der Sicht Janne Amelung's: ihre zunehmende Verzweiflung, ihr immer größer werdendes Gefühlschaos, ihre Ausweg- und Machtlosigkeit angesichts der infamen Machenschaften. Das alles kann man eins zu eins nachempfinden, sich gut in ihre Situation hineinversetzen. Gleichzeitig ist man (an-) gespannt, welcher Eskalationsschritt wohl als nächster folgt. Denn dass Vanessa Ott nicht eher Ruhe geben wird, bis sie ihr Ziel erreicht, das ist von Anfang an klar, und die Bedrohung immer zum Greifen nah.
Aber auch die fehlende Traute der sonst so toughen Managerin, sich gegenüber der Unternehmensberaterin zu behaupten, kann man angesichts des Abhängigkeitsverhältnisses und der Verantwortung für Mitarbeiter und Projekte gut nachvollziehen.
Der Schluss schließlich hält noch eine dramatische Wende bereit, die mich sprachlos gemacht hat und auf eine (baldige) Fortsetzung hoffen lässt
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