Ein kalter Tag im Paradies von Steve Hamilton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel A cold day in paradise, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei DuMont.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Michigan, 1990 - 2009.
Folge 1 der Alex-McKnight-Serie.

  • New York: Scribner, 1998 unter dem Titel A cold day in paradise. 277 Seiten.
  • Köln : DuMont, 2001. Übersetzt von Volker Neuhaus. ISBN: 3-7701-5615-3. 297 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2001. Übersetzt von Volker Neuhaus. ISBN: 3832156151. 297 Seiten.
  • [Hörbuch] Frechen: Delta Music, 2005. Gesprochen von Simon Roden. ISBN: 3865381138. 4 CDs.

'Ein kalter Tag im Paradies' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der Ex-Polizist Alex McKnight ist nicht gerade entzückt: Maximilian Rose schickt ihm Rosen. Ausgerechnet der Psychopath, der McKnights ehemaligen Kollegen auf dem Gewissen hat. Rose schreibt, er sei aus dem Gefängnis entlassen und prophezeit ihm Böses. Tatsächlich tragen zwei Morde in McKnights Umgebung unverkennbar seine Handschrift. Richtig unwohl wird Alex McKnight jedoch erst, als er erfährt, dass Maximilian Rose nie aus dem Gefängnis entlassen worden ist.

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Krimi-Tina zu »Steve Hamilton: Ein kalter Tag im Paradies« 17.12.2008
Ein kalter Tag im Paradies ist ein klassischer hard boiled Private Eye Krimi. Mit einer Hauptperson die genretypisch an der Welt verzweifelt. In diesem Fall leidet unser Held auch noch sehr stark an den Nachwirkungen des Ereignisses, das seinem Partner das Leben kostete und ihn dienstunfähig machte. Und im Gegensatz zu sehr vielen Büchern wirkt das Trauma hier echt und nicht aufgesetzt. Alles Handeln McKnights steht unter dem Zeichen dieses Traumas. Auch wenn glücklicherweise nicht ständig drauf herumgeritten wird.
Dadurch wird das Buch sehr emotional im positiven Sinne. Die Ich-Form wird nicht nur als darstellerisches Mittel verwendet, sondern der Leser fühlt tatsächlich mit McKnight mit.
Die Geschichte als solche ist spannend und hat einige überraschende Wendungen parat bis hin zum Ende. Die Charaktere sind schön und einigermaßen vielschichtig ausgeführt, wenn auch teilweise ein ein bisschen an der Grenze zum Klischee. Arroganter Polizeichef, immer wie aus dem Ei gepellter Anwalt und so weiter . Aber es hält sich in erträglichen Grenzen.
Alles in allem zwar kein Buch, das die Gipfel stürmt bringt aber ein sehr ordentlicher und empfehlenswerter Vertreter seiner Art. 85°
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