Der Linkshänder von Steve Hamilton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel The hunting wind, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei DuMont.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Michigan, 1990 - 2009.
Folge 3 der Alex-McKnight-Serie.

  • New York: Thomas Dunne, 2001 unter dem Titel The hunting wind. 306 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2001. Übersetzt von Volker Neuhaus. ISBN: 3832156194. 291 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2002. Übersetzt von Volker Neuhaus. ISBN: 3832159096. 325 Seiten.

'Der Linkshänder' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Wie gut kennt man seine besten Freunde? Eigentlich sieht sich Alex McKnight noch immer nicht als Privatdetektiv. Aber schließlich muss er seinen Ex-Rivalen Leon Prudell, der so gerne Detektiv spielt, als Partner akzeptieren. Und der wirbt unermüdlich für diese Firma ohne Fälle.
So holt McKnight unvermittelt die Vergangenheit ein – zu ihm kommt ein Teamkollege aus seiner Zeit als Catcher beim Baseball. Randy Wilkins ist auf der Suche nach Maria. Er lockt Alex McKnight in ein romantisch klingendes und mehr als blutig endendes Abenteuer voller Lügen und Leidenschaft.

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tassieteufel zu »Steve Hamilton: Der Linkshänder« 27.01.2016
30 Jahre ist es her, dass Alex McKnight seinen alten Teamkollegen und Freund Randy Wilkins zuletzt gesehen hat, damals spielten beide in der selben Mannschaft Baseball. Doch während Randy einen Vertrag in der Profiliga bekam, verlief Alex Baseballkarriere nicht so gut, so dass er schließlich Polizist wurde. Nun steht Randy überraschend vor seiner Tür und möchte, dass Alex seine damalige Liebe Maria wieder findet, mit der damals für kurze Zeit liiert war.
Alex sieht sich immer noch nicht als Privatdetektiv, nur Leons Drängen hat ihn dazu gebracht, seinen Namen auf die Visitenkarten der Detektei zu setzten, daher ist er auch nicht begeistert von Randys Ansinnen, aber letztendlich übernimmt er den Fall dann doch.
Allerdings stellt sich schnell heraus, dass nichts so ist wie es scheint, Randy hat gelogen, so über ziemlich alles, was er Alex erzählt hat und während die Ermittlungen voranschreiten, wird der Fall immer brutaler und bizarrer.

Am Anfang des 3. Falls für Alex McKnight, den Privatschnüffler wider Willen geht es relativ viel um Baseball, um Pitcher und Catcher, um spezielle Würfe und alle möglichen Feinheiten dieses Spiels. Wenn Alex und Randy in der Kneipe fachsimpeln, dann ist das für jemanden, der das Spiel nicht kennt und auch kein großes Interesse an diesem Sport hat, schon ein Buch mit sieben Siegeln. Mir hat sich das nicht wirklich erschlossen, daher war der Anfang auch für mich diesmal ein wenig zäh.
Nachdem der Fall aber ins Rollen kommt, wird es gewohnt spannend und undurchsichtig. Alex hat sich festgebissen und will den Fall wider besseres Wissen aufklären. Dabei gerät er natürlich wie so oft in reichlich brenzlige Situationen und wird wieder ordentlich malträtiert. Der arme Kerl muß ordentlich einstecken, ohne dass der fall am Ende für ihn rentabel ist. Nur gut dass er von seiner Ermittlertätigkeit nicht wirklich leben muß!
Der Fall ist wie gesagt sehr kompliziert, nichts ist wie es zu sein scheint, keiner wirklich der, für den er sich ausgibt, hier kann man sehr gut miträtseln und ist bei der nächsten Wendung doch wieder verblüfft. Allerdings ist das ganze Konstrukt dann doch ein wenig unglaubwürdig und überkonstruiert, was allerdings der Spannung keinen Abbruch tut.
Das Buch spielt diesmal überwiegend nicht im idyllischen Paradise, so dass man als Leser nicht nur auf lieb gewonnene Nebencharaktere verzichten muß, sondern auch auf die malerischen Naturbeschreibungen, trotzdem hat mir Alex McKnight auch abseits der Heimat gut gefallen, seine Odyssee auf der Suche nach der Wahrheit ist gewohnt rasant und unterhaltsam beschrieben und bietet beste Unterhaltung!

FaziT: ein gewohnt wendungsreicher und undurchsichtiger Fall, bei dem nichts so ist, wie es scheint. Mir war es am Anfang etwas zu viel Baseball und der Fall, obwohl sehr spannend, war mir letztendlich ein wenig zu unglaubwürdig. Die sympathische Hauptfigur sammelt beim Leser aber erneut Pluspunkte und ich freu mich schon auf den nächsten Fall aus der Reihe.
Krimi-Tina zu »Steve Hamilton: Der Linkshänder« 02.03.2010
Es ist immer noch Winter in Michigan. Alex McKnight, Privatdetektiv wider Willen, bekommt Besuch von einem alten Bekannten Randy Wilkins. Der möchte dass McKnight ein Mädchen für ihn sucht das er zuletzt vor fast 30 Jahren gesehen hat.. McKnight ist wie immer wenig gewillt und stimmt wie immer letztendlich zu, nachdem Randy und sein Partner Leon Purcell ihn ausreichend beschwafelt haben.
Die Suche führt die beiden in ihre alte Heimat Detroit, wo alte und nicht unbedingt gute Erinnerungen wach werden. Nach längerem vergeblichem Herumgesuche tut sich eine Spur auf und urplötzlich überschlagen sie Ereignisse.
Alex wird ebenfalls wie immer, von allen möglichen Seiten malträtiert und lässt sich doch nicht bremsen. Der Moralist in ihm zwingt ihn selbst dann weiterzumachen als er erkennt dass an diesem Fall fast nichts so ist wie es scheint. Bis hin zum bösen Ende.
Alex McKnight ist ein Unikum unter den Privat Eyes, er will nichts lieber als in Ruhe gelassen werden und würde doch wie seine Freunde sagen auch noch irgendwelchen Marsmännchen behilflich sein sein. Wohl wissend dass es nie einen Dank dafür gibt.
Wer es optimistisch bevorzugt sollte sich die Lektüre noch mal überlegen, bei Hamilton gilt die Grundregel: Es kommt immer noch ein bisschen schlechter als erwartet.
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