Schachmatt von Stephen Carter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The Emperor of Ocean Park, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei List. 864 Seiten. ISBN-10: 3-548-60398-X, ISBN-13: 978-3-548-60398-8. Übersetzt von Jobst-Christian Rojahn und Hans-Ulrich Möhring.

'Schachmatt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Oliver Garland, ein geachteter Richter, überraschend stirbt, ist sein Sohn Talcott überzeugt, dass sein schwaches Herz den Tod verursachte. Denn Jahre zuvor, als dem Vater die höchstmögliche Ehre angetragen wurde, eine Ernennung zum Richter des Supreme Court, hatte er in einem entwürdigenden Fernseh-Streitgespräch vor den Augen der Familie, ja der ganzen Nation von dem ihm angetragenen Amt zurücktreten müssen. Ein Skandal, von dem sich der Richter nie mehr erholt hatte.

Doch jetzt, nach seinem Tod, gehen Talcott merkwürdige Warnungen zu. Seine Schwester Maria behauptet, der Vater sei ermordet worden. Menschen, die er seit Jahren nicht gesehen hat, versuchen ihn zu erpressen. Und auch die engsten Freunde des Vaters scheinen ein Geheimnis hinter seinem Tod zu vermuten. Talcotts Leben wird auf den Kopf gestellt. Weshalb fragt man ihn ständig nach den »Vorkehrungen«, die sein Vater für den Fall seines Todes getroffen haben soll? Was hat der tödliche Autounfall seiner geliebten Schwester Abby vor 25 Jahren mit den jetzigen Vorfällen zu tun? Wieso sieht Talcott sich immer wieder der Verfolgung durch dubiose Gestalten ausgesetzt? Und warum fehlen zwei Schachfiguren auf dem so sorgsam gehüteten Schachbrett seines Vaters?

Als ein zweiter Mann tot aufgefunden wird, bleibt Talcott nichts anderes übrig, als in die dunkle Vergangenheit seines Vaters einzutauchen. Und dabei setzt er alles aufs Spiel: Seine Ehe, seinen Ruf – und sein Leben.

Ihre Meinung zu »Stephen Carter: Schachmatt«

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Julian v. G. zu »Stephen Carter: Schachmatt« 31.07.2009
Ein sehr spanneder Kriminalroman, der einen fesselt, auch wenn er ab und zu Längen hat und man sich sehr viele verschiedene Namen, Orte und Themen merken muss. Für mich persönlich ein Beweis der Erzählerqualität des Autors: Ich ärgerte mich tierisch über die Unfähigkeit, Naivität und übertriebene Nachsicht der Hauptfigur Tal gegenüber seiner egoistischen und untreuen Frau Kimmer, also ob sie reale Personen wären.
Anja S. zu »Stephen Carter: Schachmatt« 23.09.2006
Das hier ist ein ausgesprochen spannender Justiz-Thriller mit einem sympathischen Helden. Das Buch ist gut zu lesen und hat mir einen Transatlantikflug entscheidend verkuerzt.
Kasia zu »Stephen Carter: Schachmatt« 23.09.2006
Die 859 Seiten des Buches haben mich zuerst ziemlich abgeschreckt. Aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil es so spannend war.
Es ist nicht der typische Mord und dann das Gute, welches das Böse stellt, sondern Familiengeheimnisse, die den Leser in ihren Bahn ziehen.
Hätte ich das Buch nicht am Schwarzen Brett in der Firma gefunden, wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, weil ich weder vom Schriftsteller noch vom Buch irgendetwas gehört habe. Aber ich kann es wirklich sehr empfehlen.
Es ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr menschlich und intelligent.
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