Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Lübbe.

  • Köln: Lübbe, 2015. ISBN: 978-3-7857-2545-0. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2015. Gesprochen von Simon Jäger. ISBN: 3-7857-5142-7.

'Das Joshua-Profil' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß …im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. »Das Joshua-Profil« – Sebastian Fitzeks neuer Thriller zu einem hochbrisanten Thema, das noch vor wenigen Jahren Science-Fiction war und heute bereits erschreckende Realität ist: Predictive Policing – Verbrechen vorhersehen, bevor sie geschehen!

Ihre Meinung zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil«

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Thriller Queen zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 11.01.2017
Also ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und ich habe mich selbst gehasst weil ich Cosomo sympathisch fand aber Dennis der gute Nachbar den keiner so richtig auf dem Schirm hatte war viel schlimmer als Cosomo weil Cosomo eingesehen hat das er HILFE brauch der Schriftsteller Sebastian Fitzek schafft es im seinem Nachwerk darauf
aufmerksam zu machen das Pädophiele Hilfe brauchen aber bevor er Straftäter wird und genau das schildert dieses Buch
Sinalco zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 10.10.2016
Absolut geniales Buch.Kann es jedem Thriller Fan nur empfehlen. Spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde.Die Charaktere Max und Cosmo sind klasse und eindrucksvoll beschrieben, als würde man sie kennen. Sehr erschreckend wie abscheulich und gleichzeitig sympathisch Cosmo ist.Ein Buch zum Thema Datenklau in ihrer schärften Form.Besonders gut fand ich die Verbindung zum Buch "Blutschule", welches ich bis jetzt noch nicht gelesen habe.
Uwes-Leselounge zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 08.04.2016
Max Rhode (38) und seine Frau Kim (40) leben mit der Adoptivtochter Jola (10) in Berlin. Max ist ein nicht ganz so erfolgreicher Autor, der bisher nur mit seinem Debütroman "Die Blutschule" erfolgreich war. Seither läuft es nicht wirklich rund bei ihm. Nachdem er seine Tochter Jola von der Schule abgeholt hat und beide gemeinsam Essen gehen wollen, klingelt sein Handy. Der Gesprächspartner ist ein sterbender unbekannter Mann, der aus einem Krankenhaus anruft und Max bittet sofort zu ihm zu kommen, denn er hat wichtige Informationen für ihn. Obwohl Max den Mann nicht kennt, spürt er instinktiv, dass er dorthin fahren muss und tut dies schließlich auch. Der ältere Mann hat sehr schwer Verbrennungen und liegt im Sterben. Dieser Mann weiß bis ins kleinste Detail, alles über Max und mit einem seiner letzten Atemzüge sagt er "Joshua hat sie ausgewählt, sie dürfen sich nicht strafbar machen". Danach ist der Mann tot! Völlig vor den Kopf gestoßen geht Max zum Auto und zu seiner Tochter Jola. Aber Jola ist verschwunden? Wo ist seine Tochter, was passiert hier gerade und vor allem wer oder was ist Joshua?

Max ist ein gesetzestreuer Mensch, der sich seit seines Lebens nichts zu Schulden kommen hat lassen. Im Gegensatz zu seinem Bruder Cosmo, der auf Grund von Entführung und Vergewaltigung eines Mädchens in Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt. Max und seine Frau Kim haben vor ca. 9 Jahren die kleine Jola adoptiert. Max liebt Jola und würde alles für Sie tun und genau da setzt die Geschichte von Sebastian Fitzek an. Wie weit würdest du gehen, um dein Kind zu beschützen oder gar zu befreien. Klingt erstmal nach einer Geschichte von Vielen, oder?

Aber Sebastian Fitzek kombiniert diese Grundstory, wie schon bei "Noah", wieder mit einem aktuellen Thema unserer heutigen Zeit. Im Zuge von Datenvorratsspeicherung, Überwachung, Terrorismus und Früherkennung von Straftaten, spinnt der Autor ein kleines Horrorszenario, welches gar nicht so weit hergeholt ist!

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven wie z.B. von Max oder Jola erzählt, was ebenso zur Spannung beiträgt, wie auch die relativ kurzen Kapitel der Protagonisten, was den Leser dazu auffordert, immer weiter zu lesen.

Max hat mir gut gefallen, da man seine Angst um seine Tochter und die damit verbundene tiefe Liebe spüren konnte. Er würde wirklich alles für sie tun.

Cosmo mochte ich sehr und das, obwohl er ein Pädophiler ist. Hier zeigt sich wieder, was eine schreckliche Kindheit aus einem Menschen machen kann... Cosmo weiß, dass er "krank" ist und versucht, dank einer Therapie und Medikamenten, seinen "Trieb" in den Griff zu kriegen. So steht für ihn fest, dass er seinem kleinen Bruder helfen muss. Cosmo war für mich gutherzig und hilfsbereit. Und gerade das Ende rührte mich fast zu Tränen.

FAZIT: Mit "Das Joshua-Profil" ist Sebastian Fitzek wieder ein toller und guter Thriller gelungen, doch mir hat der gewisse letzte Kick gefehlt. Die Geschichte ist wie immer spannend und fesselnd, da sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und wir als Leser einen Einblick in die jeweilige Gefühlswelt bekommen. Aber mir erschloss sich erst ab ungefähr der Hälfte des Buches, um welches "spezielle Thema" es sich diesmal handelt. Ebenso hätte es mir besser gefallen, wenn sich die Geschichte noch etwas mehr mit dieser Thematik befasst hätte.

So bleibt es für mich eine guter Thriller in gewohnter Fitzek Manier... - 3 Nosinggläser.
Janine zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 13.03.2016
Herr Fitzek bitte machen sie keine Schreibpause! Etwas besseres als die Therapie ist mir zwar nicht mehr in die Finger gekommen, aber mir gefallen dafür andere ihrer Geschichten sehr gut.
Passagier 23 ist noch nicht allzu lange her und das Buch war ja wohl der Hammer.

Ich bin sehr gespannt auf das mysteriöse Paket ;)
BELSL zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 11.01.2016
Imaginierte Mail an Sebastian Fitzek:

Lieber Sebastian,
ich glaube unter den ersten Lesern Ihrer Bücher gewesen zu sein und ich stand staunend vor Ihrer Phantasie und Ihrer Einfälle zudem besitzen Sie die Gabe, dass sich der Leser direkt angesprochen fühlt.

Ich verzichte einmal auf die üblichen Höflichkeitsformeln, dafür haben Sie sicher Verständnis indem ich sagen, dass mir Ihr neuestes Buch überhaupt nicht gefiel, trüge es nicht Ihren Namen hätte ich es nach fünfzig Seiten beiseite gelegt.
Ihre großen Vorzüge, das Versteckspiel, die Irrungen und Verwirrungen die sonst eher auf psychologischer Ebene liegen, kamen hier kaum zum Tragen, stattdessen erfolgte ein James-Bond-Verschnitt, Leute die sich gegenseitig abknallen, das hat mich nur gelangweilt.
Der Schluss wirkt wie angeklebt.
Wirklich lesenswert sind Ihre Betrachtungen zur Pädophilie, hier spürte ich den Fitzek den ich kenne.
Das Thema ist gut, es hätte ein tolles Buch werden können hätten Sie sich mehr Zeit gelassen.

Bitte nehmen Sie es einer treuen Leserin nicht übel wenn Sie Ihnen empfiehlt einmal eine Schreibpause von zumindestens zwei Jahren zu machen, drei wären noch besser und einmal etwas ganz anderes zu tun, Fitzek wiederholt sich, vielleicht käme nach einer Schreibpause ein ganz neuer Fitzek zum Vorschein oder wieder der frühere.
Nein, ich habe mich nicht im Thread geirrt.
Liebe Grüße
B.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Günter Sänn zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 31.12.2015
..ich habe zum ersten Mal einen Fitzek gekauft und zwar auf Empfehlung des Verkäufers einer Thalia-Filiale "Das Joshua Profil " und wurde enttäuscht ! Viel zu viel Dialoge ! Von Spannung , die ich von einem Thriller erwarte , keine Spur ! Für den Preis von 19,98 € erwarte ich einfach mehr . Bei EBay werde ich in Zukunft preiswerter bedient .
karin kroiss zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 16.12.2015
bei diesem Buch hab ich mir nach einigen Seiten gedacht: Wo ist Fitzek? Er muss doch mal kommen...aber er kam lange nicht. Ich war erstmal enttäuscht, hab gedacht ich les irgendeinen Krimi...aber eben keinen Fitzek. Erst zum Schluss hab ich ein kleines Stück von ihm wahrgenommen. Schade, denn das Thema hatte Potenzial, das Nachwort hat mir ausserordentlich gut (wie immer) gefallen. Ich sags wies ist: Wenn ich einen "normalen" Krimi lesen will dann hol ich mir keinen "Fitzek". Will ich in die grausamen, verwirrten Abgründe von psychisch gestörten Personen eintauchen, dann hol ich mir einen "Fitzek". Bei diesem Buch war mir das zuwenig...Nicht falsch verstehn: Ich bin eher die Sorte von "sanfter Spezies"...
Sus90 zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 08.12.2015
Voller Freude habe ich mich gleich nach der Blutschule dem Joshua Profil gewidmet und finde es schon mal gut das ich im Vorfeld das andere Buch (Die Blutschule) gelesen habe. So ein bisschen Hintergrundwissen ist da schon nicht schlecht ;-) auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Hab es wieder schnell durchgelesen und war auch mit Spannung dabei. Die vielen Unvorhersehbaren Wandlungen waren wieder typisch für Fitzek!
Wie immer ein gelungenes Buch, ich kann nichts negatives sagen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ulli Albrecht zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 11.11.2015
Ich persönlich bin auch großer Fitzek-Fan, hab jedes Buch bisher gelesen und werde wohl auch weiterhin jedes seiner Bücher lesen. Allerdings hat mir Das Joshua Profil nicht besonders gut gefallen, gerade zum Ende hin sind es einfach zu viele Wechsel und vermeintlich bahnbrechende Wendungen.dazu der ständige Wechsel der Akteure von Kapitel zu Kapitel.ich bin Besseres von Fitzek gewohnt, einfach Spannendes und auch mehr Unvorergesehenes.in diesem Buch klang vieles, wie von anderen bereits erwähnt, gezwungen und nicht natürlich.Nichts desto trotz werde ich Fitzek treu bleiben und auf einen nächsten Top Psychothriller warten ;)
Gin zu »Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil« 30.10.2015
Leider war nach dem Passagier auch dieses Buch von Fitzek für mich eine Enttäuschung, nachdem ich bisher ein riesiger Fan war. Ich habe das gesamte Buch über auf eine bahnbrechende Entwicklung/Wendung/Überraschung gewartet.

Marc Elsberg hat 2014 mit "Zero" bereits einen Thriller rund um Big Data-Auswertungen vorgelegt, der für mich weitaus umfassender und bahnbrechender ist. Für mich springt Fitzek da auf einen Zug auf, der schon lange fährt. Wen das Thema noch überrascht, der dürfte das Joshua Profil spannend finden.

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